Aktuelles

Herzlichen Glückwunsch für zwei Teams aus der 9b zur erfolgreichen Platzierung beim Planspiel Börse! von Jutta Lehner am 17.02.2021

Das Team „Die Klassischen 4“ (Luke Gemeinhardt, Maximilian Hörath, Luca Krug und Mika Steinlein) belegte den 2. Platz

und

das Team „Die 4 von der Schranke“ (Hannes Maisel, Simon Voit, Daniel Voronov und Luke Zahn) belegte den 4. Platz im Nachhaltigkeitsranking.

Die Funktionsweise der Börse ausprobieren ohne eigenes Geld zu investieren, diese Möglichkeit haben die 9. Und 10. Klassen des Wirtschaftszweigs beim Börsenspiel der Sparkassen erhalten.

Vom 30. September bis zum 9. Dezember 2020 konnten die Schüler als „Börsianer auf Zeit“ in die Welt der Börse eintauchen.
Im Wirtschaftsunterricht wurden die Teams in den Klassen gebildet und die Einführung in das Planspiel gegeben. Die Spielgruppen konnten im Unterricht auf alle Infos und das Depot zugreifen, aber auch außerhalb, ob per Smartphone, Tablet oder PC.

Die Teilnahme erfolgte in zwei Wettbewerbskategorien – Depotgesamt- und Nachhaltigkeitsbewertung.

Elf Wochen galt es die Kursentwicklungen an verschiedenen Börsen zu beobachten, Wirtschaftsnachrichten zu studieren, das Für und Wider abzuwägen, um so die aussichtsreichsten Transaktionen für das eigene Depot auszuwählen.

Die erfolgreichen Teams setzten voll auf die Nachhaltigkeit, soziales, ökologisches und trotzdem wirtschaftlich sinnvolles Handeln werden immer wichtiger.

Sie wählten Aktien von Unternehmen aus, die die Nachhaltigkeits- oder ESG (Environment, Social, Governance)-Kriterien erfüllen, die sie zu verantwortungsvollem Handeln in Bezug auf die Bereiche Umwelt, Sozialpolitik im Unternehmen und der Gesellschaft sowie Einhaltung der Governance-Regeln verpflichten. Und profitierten von steigenden Kursen für die Wertpapiere, die für eine nachhaltige Entwicklung stehen.

Die erfolgreichen Gruppen können sich über ein Preisgeld von Sparkasse Bayreuth freuen.

Deutsch-französische Freundschaft am WWG trotz Corona von am 28.01.2021

Hallo und bonjour,

wir sind Juliette und Sina und haben am Brigitte-Sauzay-Programm teilgenommen.  Aufmerksam auf dieses Projekt wurde ich (Sina) durch meine Französischlehrerin Frau Quehl. Sie erzählte begeistert im Unterricht von ihren eigenen Erfahrungen mit Austauschprogrammen. Daraufhin informierte ich mich über das Programm und stellte anschließend eine Kleinanzeige auf die Website des Deutsch Französischen Jugendwerkes (DFJW). Innerhalb weniger Wochen hatten sich fast 20 Mädchen bei mir gemeldet. Besonders gut gefiel mir die Videobotschaft von Juliette, weshalb ich mehr von ihr erfahren wollte.  Wir telefonierten regelmäßig um uns besser kennenzulernen. Wir hatten beide das Ziel, neue Menschen und eine neue Kultur kennenzulernen und wollten unser Französisch/Deutsch verbessern.  Schließlich vereinbarten wir, wann wir den Austausch machen wollten. Ursprünglich wäre ich bereits von Mitte April bis Mitte Juli 2020 nach Frankreich gefahren, was aufgrund von Corona leider nicht möglich war. Gott sei Dank entspannte sich die Situation im Sommer etwas und Juliette konnte am 19. September für drei Monate nach Bayreuth kommen. In dieser Zeit hat sie auch den Unterricht im WWG besucht und viele neue Leute kennengelernt. Wir hatten sehr viel Spaß als wir uns mit Freunden trafen, Ausflüge machten, in der Natur waren oder etwas Kreatives zusammen machten. Natürlich war es zu Beginn des Austausches für Juliette schwer Deutsch zu sprechen und ihre Familie und Freunde nicht bei sich zu haben. Daran hat sie sich mit der Zeit aber gewöhnt und sie konnte ihr Deutsch auch drastisch verbessern. Zu Beginn des Austausches hat sie nur sehr wenig verstanden, während sie sich gegen Ende an allen Gesprächen beteiligen konnte. Wir hatten drei wirklich schöne Monate miteinander und ich hoffe jetzt sehr, dass sich die Situation mit Corona bald verbessert, damit ich dieses Jahr (2021) von April bis Juli nach Frankreich fahren kann. Wir würden diesen Austausch allen Menschen empfehlen, die selbstständig werden wollen und eine unvergessliche Erfahrung machen wollen.

Viele Grüße,

Sina und Juliette

Mehr Informationen zum Austauschprogramm findet ihr unter: https://www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/brigitte-sauzay-programm.html

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Titelerneuerung geschafft – Das WWG bleibt Fairtrade-Schule von Eva-Maria Greger am 13.01.2021

Am 20.11.2018 wurde das WWG zum ersten Mal zur Fairtrade-Schule ausgezeichnet. Zwei Jahre später, im November 2020, galt es unter Beweis zu stellen, dass Fairtrade immer noch ein wichtiges Thema für unsere Schule darstellt. Und so kam es, dass wir aufgrund verschiedener Aktionen, wie zum Beispiel dem Verkauf von fairen Produkten durch das P-Seminar Fairtrade am Poetry-Slam-Abend 2020 oder durch die Teilnahme an der Fairtrade-Rallye in Nürnberg im Rahmen des Geographie-Unterrichts der 8. Klasse sowie durch das Angebot fairer Produkte (wie z. B. Schokolade) in unserem Essensautomaten erneut zur Fairtrade-Schule ausgezeichnet wurden.

Ein großer Dank gilt zudem allen Lehrkräften, die das Thema Fairtrade in ihren Unterricht einbauen. So wurde das Thema beispielsweise in den Fächern Geographie, Englisch, Deutsch, Spanisch, Religion oder Biologie sowie im P-Seminar Fairtrade vertieft behandelt.

Für die kommenden zwei Jahre gilt nun, dieses Engagement aufrecht zu halten, um weiterhin den Titel als Fairtrade-Schule tragen zu dürfen. Die erste Aktion hierfür wurde durch die Nikolausaktion im Dezember 2020 für die Unterstufe bereits vollbracht, bei der Fairtrade-Schokonikoläuse an die Schülerinnen und Schüler durch die SMV und die Tutoren verteilt wurden.

Nun wartet ein weiteres, Fairtrade-reiches Jahr auf uns – lassen wir uns also überraschen, was das neue Jahr 2021 alles mit sich bringt.

Fasten - Eine Wohltat für den Körper von Yannek - P-Seminar "Schöpfung bewahren - school for future" am 12.01.2021

Hallo,

mein Name ist Yannek und ich bin Teil des P-Seminars „Schöpfung bewahren - School for future“. Unser P-Seminar beschäftigt sich mit dem Gedanken, wie wir unsere Schule nachhaltiger gestalten können. Und auch ihr könnt etwas zur Nachhaltigkeit unserer Welt beitragen!

Die Fastenzeit steht schon vor unserer Tür und jeder kann diese Chance nutzen und versuchen auf etwas zu verzichten. Dieses Jahr beginnt sie am Aschermittwoch, dem 17. Februar und endet am Karfreitag, dem 2. April, sie dauert also vierzig Tage. In diesem Zeitraum soll sich jeder Christ aufgerufen fühlen zu einer oder mehreren bestimmten Sachen Abstand zu nehmen. Traditionell wird auf Essen verzichtet, aber immer mehr Menschen passen sich der neueren Generation an und vermeiden bestimmten Konsum, wie zum Beispiel Alkohol und Rauchen, Social Media oder vieles Anderes.

Auch ich werde dieses Jahr die Gelegenheit nutzen, um vor allem auf Süßigkeiten zu verzichten. Denn die Lebensmittel, die wir konsumieren, müssen auch verpackt und verschickt werden, was große Schäden für die Umwelt hervorrufen kann. Der Anbau, die Ernte, Verpackung und der Transport von Lebensmitteln belasten unsere Umwelt, z.B. durch den Verbrauch von begrenzten Ressourcen und weiterem CO2-Ausstoß, sehr.

Zudem haben wir selber auch etwas davon! Wir haben mehr Zeit, wenn wir nicht einkaufen, essen oder abwaschen müssen und können die neu gewonnene Zeit nutzen, um mehr an die frische Luft zu gehen, Yoga zu machen oder sonstiges. Ihr gönnt eurem Körper eine Auszeit von dem ständigen Essen und Verdauen. Und nach dem Fasten werdet ihr sicherlich eine neue Haltung gegenüber dem Thema Lebensmittelkonsum haben und vielleicht auch bewusster einkaufen bzw. leben.

Heutzutage wird dem Fasten kaum eine große Aufmerksamkeit geschenkt, trotz dieser positiven Nachwirkungen. Also probiert es dieses Jahr doch einfach mal und lasst uns gemeinsam diese Herausforderung angehen.

Viel Spaß und Gutes Gelingen!

Nikolausaktion der SMV und der Tutoren von Katharina Haude am 10.01.2021

Am 07.12.2020 fand unter strengen Corona-Hygieneauflagen die Nikolausaktion für die 5. Klassen statt. Das Christkind (Melina Sauer, 10a) und der Nikolaus (David Kokai, 9m) besuchten zusammen mit ihren „Helferlein“ (SMV und Tutoren) die Klassen 5a bis 5d. Das Christkind hatte über jede Schülerin und jeden Schüler aus dem goldenen Buch etwas zu berichten. Vom Nikolaus erhielt jeder Schüler einen Schoko-Nikolaus und von den „Helferlein“ ein T-Shirt mit WWG-Logo.

Eine rundum gelungene Aktion mit vielen leuchtenden Augen bei den Schülerinnen und Schülern!

Und hier noch ein paar Impressionen der Nikolausaktion in Bildern…viel Spaß!

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Virtuelle Reise nach Spanien von Sabine Klein am 07.12.2020

Nach anfänglichen Missverständnissen bezüglich der Plattform und Überwindung fast aller technischer Hürden mit Hilfe von Herrn Langenbucher war es soweit: Der Kurs 2sps1 der Q11 konnte an zwei virtuellen Sitzungen mit Elena Díaz, Lehrerin an der Sprachenschule IEMA in Avila, teilnehmen. Der erste Themenblock hatte den Titel „Fiestas y tradiciones en España“. Mit Hilfe von Videos – mit vielen anschaulichen Bildern, allerdings ohne Ton – erklärte Frau Díaz den Ablauf einiger traditioneller Feste in Spanien. Anschließend bekamen die Schüler kleine Aufgaben, um über die Gebräuche zu reflektieren und den Vergleich mit Deutschland zu ziehen. Anfangs reagierten die Schüler etwas zögerlich, doch dann fanden sie sichtlich Gefallen daran. Im Januar wird es noch einmal zwei Sitzungen geben, diesmal zum Thema „Jóvenes en España“. Diese werden wir vermutlich mit einer anderen Gruppe durchführen. Wir bedanken uns bei Frau Díaz und hoffen, mit Avila in Verbindung zu bleiben. Diese Stadt befindet sich in der Nähe von Madrid und ist bekannt für ihre gut erhaltene Stadtmauer und die zahlreichen Störche, die sich auf den ebenso zahlreichen Kirchtürmen und Stadttürmen eingenistet haben, wie auch auf dem Bild zu sehen ist. Sie wäre sicher auch eine Reise wert, wie die Schüler Frau Díaz am Ende der letzten Sitzung vermittelten.

Experimente im Herbst von Eva-Maria Hertrich am 18.11.2020

Passend zur Jahreszeit untersuchten die Forscherklassen der 6. Jahrgangsstufe die Farbstoffe in grünen Laubblättern und verglichen diese mit den gelb gefärbten Laubblättern des Herbstes. In einer Chromatographie trennten sie die Farben voneinander und fanden heraus, dass grüne Laubblätter aus gelben und grünen Farbstoffen bestehen, den Herbstblättern der grüne Farbstoff jedoch fehlt – eine Veränderung, mit der sich die Bäume auf den (kalten) Winter vorbereiten. Zeit also, in die gemütliche Jahreszeit überzugehen – nicht nur für die Bäume ;-).

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"This is me..." von Lisa van der Linden am 24.10.2020

Nachdem auch die SchülerInnen des Profilfachs „English Conversation“ in den ersten Schulwochen nur erahnen konnten, wer sich hinter dem Nasen-Mund-Schutz am Tisch nebenan verbarg, nutzten sie ihre ersten Stunden dazu, sich als Person hinter der Maske vorzustellen – und zwar in Form eines so genannten Lapbooks.

Kleine Klapp- oder Falthefte standen zur Verfügung und mit viel Kreativität und Tatendrang machten sich die FünftklässlerInnen an die Erstellung ihres persönlichen Büchleins. Egal ob die Beschreibung des äußeren Erscheinungsbildes, die Vorstellung der eigenen Familie, die Nennung von Vorlieben und Abneigungen – der Freiheit waren keine Grenzen gesetzt. Dabei machten die SchülerInnen sowohl von Vorkenntnissen aus der Grundschule Gebrauch, als auch von dem Wortschatz, den sie parallel bereits im Englischunterricht erarbeitet haben.

Nach der Fertigstellung des Lapbooks präsentierten sie sich gegenseitig ihre Ergebnisse in englischer Sprache und konnten so erste Unterschiede und Gemeinsamkeiten ausmachen. Spannend war auch, dass Englisch für einige SchülerInnen keineswegs die erste Fremdsprache darstellt – und es wird wohl sicherlich auch nicht die Letzte bleiben :)

Hier finden sich einige Einblicke:

Lapbooks English Conversation Blog - 202021 English Conversation Lapbooks Bild 1 Lapbooks English Conversation Blog - 202021 English Conversation Lapbooks Bild 2 Blog - 202021 English Conversation Lapbooks Bild 3 Blog - 202021 English Conversation Lapbooks Bild 4 Lapbooks English Conversation

WWG ist Stützpunktschule für Tennis! von Markus Hamann am 13.09.2020

Das WWG kann in diesem Schuljahr einen weiteren Teilerfolg hinsichtlich des Ziels „Bayreuths Sport-Gymnasium“ für sich verbuchen.

In Zusammenarbeit mit dem Tennisclub Rot-Weiß Bayreuth und der Firma Dunlop ist es uns gelungen, das WWG ab diesem Schuljahr als Stützpunktschule für Tennis zu etablieren. Dies bedeutet, dass, analog zu den bereits renommierten Stützpunkten für Fußball und Mountainbike, den Schülerinnen und Schülern jetzt auch im Bereich Tennis eine größere Anzahl an Sportunterrichtsstunden und Materialien zur Verfügung stehen. Wir freuen uns, dass wir den erfahrenen DTB-A-Trainer und Cheftrainer des TC Rot-Weiß Bayreuth, Herrn Zbynek Novak, für unseren Stützpunkt Tennis gewinnen konnten.

Dadurch ist es uns möglich, nun neben erstem Schnuppertraining auch die Vorbereitung auf die Wettkämpfe im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ anzubieten. Sowohl interessierte Neulinge als auch leistungssportorientierte Tennisspieler sind uns auf das herzlichste Willkommen und können ab diesem Schuljahr professioneller und noch zielgerichteter gefördert werden.

Ihr und Euer Ansprechpartner am WWG ist Herr Markus Hamann.


 

Diercke Wissen 2020: Caterina ist die zweitbeste Geographieschülerin Oberfrankens! von Frank Leiber am 08.09.2020

Bereits vor den Schulschließungen fand Deutschlands größter Geographiewettbewerb Diercke Wissen 2020 statt und auch die Schüler des WWGs nahmen teil, wobei sich Attila Popp aus der Klasse 6c in der Kategorie „Diercke Wissens-Junioren“ und Caterina Jedeck aus der Q11 in der Kategorie „Diercke Wissen 2020“ als Schulsieger durchsetzten.

Mit Freude und Stolz hat die Schulfamilie des WWGs kürzlich die Nachricht vernommen (wegen Corona hat sich der Wettbewerb verzögert), dass Caterina Jedeck im Bayernentscheid unter den Top Ten des Diercke Wissen 2020 Geographiewettbewerbs platziert ist. Caterina ist bayernweit auf einem sehr guten neunten Platz gelandet (eine Übersicht kann hier eingesehen werden) und im Regierungsbezirk Oberfranken ist sie sogar zweitbeste Geographieschülerin – lediglich der Schulsieger des Gymnasiums Pegnitz erreichte eine noch bessere Platzierung. 

Die sehr beeindruckte Schulfamilie des WWGs gratuliert Caterina Jedeck herzlich zu dieser eindrucksvollen Leistung im Fach Geographie!

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Podcast: In der Schwebe von Elena Quehl am 04.09.2020

Unser Relipodcast zum Schuljahresbeginn kann hier angehört werden.

Wir fühlen uns unsicher, in der Schwebe. Das Bild zu dieser Andacht, welches auf der Homepage zu sehen ist, verdeutlicht unsere Situation:

Man kommt sich vor wie ein Seiltänzer in luftiger Höhe.  Unter uns befindet sich ein wackliger und sehr schmaler Untergrund. Es könnte immer wieder zu einem Lockdown kommen. - Wir können aber nicht einfach umkehren und in das sichere Haus zurück, es geht ins Ungewisse. Schritt für Schritt müssen wir vorwärts.

In unserer Situation, die der des Seiltänzers so ähnelt, frage ich mich: Wie kann ich so balancieren, dass ich vorwärtskomme, dass ich nicht herunterfalle?  Wie kann ich die Balance halten? Erreiche ich den festen Boden unter den Füßen oder bleibt alles in der Schwebe?

 

Und wenn ich falle, gibt es ein Netz, das mich auffängt?

 

Aktuell sehen wir nicht, wie es weitergeht. Oft plagt uns dabei die Angst vor dem Fall oder dem Ungewissen mehr, als wenn eine Situation wirklich konkret eintritt. Denn dann müssten wir handeln.

Hast Du schon einmal ausprobiert, Dich fallen zu lassen und gefangen zu werden? Hat jemand schon einmal seine Arme ausgebreitet und du hast Dich rückwärts hineinfallen lassen?

Es ist eine Riesenhürde. Denn man weiß bis zu dem Moment des Aufgefangenseins nicht, ob man wirklich gehalten wird.

Vertrauen ist herausfordernd. Es ist nicht leicht, Ängste loszulassen und sich fallen zu lassen.

Jesus kann uns hierbei Hoffnung machen und Vorbild sein: Er hat schwierige Momente erlebt, ausgehalten und überwunden.

Gott sagt zu uns: „Du wirst niemals tiefer fallen als in meine Hand“. Lasst uns darauf vertrauen, dass Gott im Himmel uns weiche Wolken zum Auffangen bereitet. Eventuell wird es noch stürmisch und eventuell fallen wir vom Seil. Aber da ist ein weiches Netz, in welchem wir landen. Gottes Liebe lässt uns nicht aufprallen. Er wird uns auffangen, im rechten Moment die Kraft geben, die wir brauchen.

Und während wir wackelnd auf dem Seil stehen: Lasst uns den Blick nicht nach unten, sondern nach oben richten. Lasst uns das Augenmerk nicht mehr auf Ungewissheit, sondern auf Hoffnung und Vertrauen legen. Denn auch wenn in diesem Schuljahr noch Vieles in der Schwebe bleibt, so steht für uns Christen doch das fest, was der Psalmbeter im AT so ausdrückt:

Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es, mein Gott; du verstehst meine Gedanken von ferne.

Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege.

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. (Auszug aus dem Psalm 139)
Es segne uns und behüte uns der barmherzige Gott. Amen.

Unser 12. Reli Podcast ist online! von Hubert Hagen am 23.07.2020

Mit der 12. Folge des Reli-Podcasts wünschen euch eure Relilehrerinnen und Relilehrer eine gute, gesegnete und vor allem gesunde Ferien- und Urlaubszeit.

 

 

Bundessiegerin im europäischen Wettbewerb von am 17.07.2020

Ein besonderes Lob für ihre Teilnahme erfuhr Franziska Löwel aus der Klasse 10dn mit ihrem eingereichten Bild zum Thema „Mein europäisches Sichtfenster“. Sie erzielte einen Bundessieg, zu dem wir ihr recht herzlich gratulieren. Der relativ kurze Begleittext zu dieser Aufgabenstellung hieß: „Ein Blick aus dem Fenster. Eine Momentaufnahme. Was siehst du?“ Franziska notierte in diesem Moment den Blick auf das aufgebaute Winterdorf in Bayreuth am Alten Schloss inmitten historischer Altbauten. Indem Franziska in impressionistischer Malweise mit Tupfen und Punkten die Farbe (Aquarellfarbe) auftrug, brachte sie das lebhafte und geschäftige Treiben der Menschen an dieser Stelle besonders gut zum Ausdruck.

Ein kleiner Podcast zum Bild von Franziska Löwel finden Sie HIER!

Blog - 2020 Europ. Wettbewerb Bild 1

 

Aufatmen - geschafft! von Lilo Kothmann und Elke Thein am 13.07.2020

Hier geht es zum Reli Podcast Andacht 11 zur Verabschiedung unserer Abiturienten am 17.7. 2020

Ein Aufatmen geht durch die Reihen! Das Abi ist tatsächlich trotz Corona über die Bühne gegangen und es gibt jetzt tatsächlich eine Abifeier.

Viele von uns hatten wohl in der Zeit des Lockdowns  und bei den mit ihm verbundenen Unsicherheiten und Erschütterungen die Angst, dass sie alles nicht mehr schaffen und dass ihnen die Luft ausgeht. Aber nun können wir Atem holen, durchschnaufen, feiern!

Aufatmen - das gilt für euch Abiturienten, für eure Eltern, aber auch für uns Lehrer. Oft waren wir so im Strudel der Ereignisse mitgerissen, dass uns der Atem gestockt hat.

Aufatmen – trotz der Corona-Maske, die uns buchstäblich das Atemholen erschwert  und die doch so wichtig ist als Schutz für uns selbst und die anderen.

Auch wenn uns manche Einschränkungen noch nerven, ist es nicht selbstverständlich, dass wir bis jetzt so gut durch diese Krise gekommen sind. Wir haben allen Grund, Gott dafür dankbar zu sein. Gott ist es, der uns unser Leben geschenkt hat, der uns Menschen den Lebensodem, seinen Atem eingehaucht hat, wie es so anschaulich im 2. Schöpfungsbericht heißt. Gott ist es, der unser Leben erhält und uns begleitet. Deshalb wollen wir ihm dafür danken, dass er uns in der zurückliegenden Abizeit einen langen Atem geschenkt hat, dass er uns bei allen Herausforderungen in der Schule Mut und Kraft gegeben hat, sodass wir uns immer wieder motivieren konnten. Und wir bitten Gott darum, dass er bei uns bleibt, denn wir werden wohl noch Geduld und einen langen Atem brauchen.

Doch jetzt wollen wir uns erst einmal über das bestandene Abi freuen, eine Atempause einlegen, in der wir wieder zu Atem kommen und neuen Atem schöpfen.

Ein Lied aus unserem Evangelischen Gesangbuch nimmt diese Gedanken auf (EG 432,1)

Gott gab uns Atem, damit wir leben, er gab uns Augen, dass wir uns sehn.

Gott hat uns diese Erde gegeben, dass wir auf ihr die Zeit bestehn.

Euch Abiturienten wünschen wir Gottes guten Atem, seinen Leben schaffenden Geist für alles Neue, was vor euch liegt, dass ihr eure neuen Aufgaben mutig und zuversichtlich anpacken könnt.

Gott segne und behüte euch. Amen.

 

Reli Podcast Andacht 11 zur Verabschiedung unserer Abiturienten am 17.7. 2020

Sportunterricht im restlichen Schuljahr 19/20 von Markus Hamann am 30.06.2020

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern,

 

aufgrund eines aktuellen kultusministeriellen Schreibens dürfte der Sportunterricht ab sofort wieder aufgenommen werden. Die Auflagen, die in diesem Schreiben gestellt werden, sind leider so umfangreich, dass diese für Euch und für uns als Sportfachschaft nicht vollumfänglich einzuhalten sind. Das Schul-Team hat sich deshalb dazu entschieden, die Sport- bzw. Schwimmstunden in jeder Klasse für zusätzlichen Unterricht in den Kernfächern zu verwenden. Wir Sportlehrerinnen und Sportlehrer bedauern es mindestens genauso wie ihr, dass wir keinen Sportunterricht erteilen dürfen, sehen aber in der aktuelle Situation die Chance, durch zusätzliche Stunden in den Kernfächern Lücken bis zum Ende des Schuljahres schließen zu können.

Damit Ihr Euch aber trotzdem ein bisschen fit halten könnt, haben wir für Euch folgende Möglichkeiten zusammengestellt:

 

  • Im Rahmen unserer Teilnahme am Fit-4-Future-Teens-Projekt, eine Initiative der Cleven-Stiftung, stehen Ihnen und Euch viele Übungen unter folgendem Link https://teens.fit-4-future.de/ zur Verfügung.

 

  • Auch bietet ALBA Berlin schon seit einiger Zeit eine tägliche Sportstunde, gestaffelt nach Kita, Grund- und weiterführende Schulen an.

 

  • Darüberhinaus hat sich unser Sportkollege Sebastian Lattermann die Mühe gemacht, einige Workouts für zu Hause selbst zu erstellen. Schaut einfach mal bei ihm in seinem MEBIS-Kurs „Quarantäne Workout WWG“ rein.

 

 

Mit herzlichen Grüßen

Eure Sport-Fachschaft

 

 

Hip, hip, hooray! von Lisa van der Linden am 25.06.2020

Dass auch in diesem Schuljahr unsere vorab qualifizierten Jahrgangsbesten der Klassenstufen 5-9 am europaweit durchgeführten Englischwettbewerb „The Big Challenge“ teilnehmen würden, stand bereits seit einiger Zeit fest. Nur in welcher Form der alljährliche Wettbewerb durchgeführt werden würde, das stand – coronabedingt – lange in den Sternen. Letzten Endes stellten wir unser System kurzerhand um und unsere qualifizierten Schülerinnen und Schüler nahmen in der ersten Woche der Pfingstferien von Zuhause aus an der Online-Version des Wettbewerbs teil.

Vor wenigen Tagen war es dann soweit: Unsere diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten ihre lang ersehnten Ergebnisse.

Besonders hervorzuheben ist in diesem Jahr Tim Dietz (5e), der nicht nur innerhalb seines Jahrgangs überzeugte, sondern auch einen hervorragenden bayernweiten 1. Platz sowie einen überragenden deutschlandweiten 9. Platz belegte!

Von ihren Englischlehrkräften erhalten die Preisträgerinnen und Preisträger nun Urkunden, Lektüren, Schülerkalender, Poster, Flaggen und weitere Sachpreise. Den Jahrgangsbesten der Klassenstufen 5-9 werden zusätzlich noch eine Medaille für herausragende Leistungen übergeben.

In diesem Schuljahr sind unsere Schulbesten des Big-Challenge-Wettbewerbs:

- aus den 5. Klassen: Tim Dietz (5e), Attila Popp (5c), Annabell Spree (5d)

- aus den 6. Klassen: Jonas Schmitt (6d), Hanna Foerster (6d), Nicolai Heizenreider (6d)

- aus den 7. Klassen: Kim Dippold (7d), Marta Carson (7c), Marcel Dorschner (7c)

- aus den 8. Klassen: Mia Kastl (8a), Marius Gross (8m), Anne Gubitz (8m)

- aus den 9. Klassen: Nino Fischer (9n), Maximilian Scholz (9c), Rebecca Schämann (9n)

 

Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und -trägern sehr herzlich!

 

Wer an ähnliche Erfolge anknüpfen möchte und spielerisch sein Englisch verbessern will, kann das hier in der Game Zone tun. Auch ein Blick in die English Corner unserer Jugendbibliothek lohnt sich!

Reli Podcast Andacht 10 von Christian Kämpf am 15.06.2020

Besteht eigentlich für Gott auch Maskenpflicht? Hier kommt unser Podcast10-MaskenpflichtfuerGott.mp3

Liebe WWG’ler, liebe Schüler, liebe Eltern und liebe Kollegen,

alle Schüler können nun wieder schrittweise in die Schule zurückkehren und auch viele Lehrer geben dort bereits wieder Unterricht. Die Normalität kehrt langsam zurück.

Ist das wirklich so? Als ich an einem Montagmorgen das erste Mal wieder in die Schule zurückkehren durfte, freute ich mich sehr darauf, meine Kollegen und Schüler wiederzusehen und ich durfte einige von ihnen direkt am Foyer begrüßen. Ich bemühte mich sehr ihnen allen so viel Normalität wie möglich zu vermitteln und sie deshalb mit einem freundlichen Lächeln zu begrüßen. Doch irgendwie gelang es mir nicht so recht. Auch die freundlichen Begrüßungen der Schüler konnte ich nur erahnen. Denn wie auch an vielen anderen öffentlichen Orten müssen wir nach wie vor alle eine Schutzmaske tragen. Irgendwie wurde unsere Kommunikation dadurch gestört. Viele Emotionen sind mit Maske nicht mehr so leicht wahrnehmbar und auch das Sprechen durch sie ist viel undeutlicher. Es ist schwieriger geworden die Persönlichkeit seines Gegenübers wahrzunehmen. Ist er mir freundlich gesinnt, ärgert er sich über mich, liebt oder hasst er mich?

Wie ist das eigentlich bei Gott? Trägt Gott auch eine Schutzmaske? Diese Frage sollte doch erlaubt sein, immerhin geht Gott auch im Garten Eden spazieren (Gen 3,8), lacht über die Herren dieser Welt (Ps 2,4), riecht das wohlgefällige Opfer Noahs (Gen 8,21) und ruft die Völker von den Enden der Erde (Jes 5,26). Natürlich ist dies eine bildhafte Sprache.

Obwohl unsere Vorstellung von Gott, dem Vater oft sehr menschlich ist, gehen sie doch sehr an den Erscheinungen Gottes vorbei. Das Alte und Neue Testament sprechen hier zunächst eine sehr eindeutige Sprache: Kein Mensch hat jemals das Antlitz und die Herrlichkeit Gottes gesehen (Joh 1,18, Exo 33,22). Gott hält sich verborgen und begegnet uns nur indirekt, da kein Mensch es ertragen könnte, ihn zu sehen. Bildhaft gesprochen trägt Gott eine Schutzmaske, um uns zu schützen. Ist dies nicht auch eine Erfahrung, die viele Menschen machen und die sie Gott vorwerfen? Haben wir nicht alle schon mal eine Ferne von Gott gespürt, so als würde er sich vor uns verstecken? Wo ist Gott? Warum greift er nicht in das Leid der Menschen ein? Wie kann ich denn wissen, wie Gott ist, wenn er sich nicht ganz umfänglich und für jeden erkennbar zeigt? Wie soll ich ihm dann vertrauen können? Woher weiß ich, dass wenn er seine Maske abnimmt, er mir freundlich gesinnt ist und mich anlächelt?

Als Christ glaube ich, dass Gott einmal seine Maske ganz abgenommen hat, um uns sein wahres Angesicht zu zeigen. Sodass wir Ihm unverhüllt ins Gesicht schauen können. Er hat es getan, um uns zu zeigen, wie er über uns denkt. Im Johannesevangelium sagt Jesus einmal:

Wer mich sieht, der sieht [Gott] den Vater. (Joh 14,9)

Das bedeutet, dass wenn man auf Jesus Christus schaut, man Gott ansieht. Wenn man die Worte Jesu hört, Gottes Worte hört. Durch das Wesen und die Werke Jesu Christi können wir Gottes Wesen und Wirken erkennen.

Was erfahren wir durch Jesus Christus von Gott? In erster Linie nicht das, was man immer schon über Gott wusste. Das, worüber sich die Philosophen schon immer den Kopf zerbrochen haben. Z.B. die Allmächtigkeit und Allwissenheit Gottes. Also all das, was man über Gott auch mit Schutzmaske ablesen könnte. In Jesus Christus zeigt sich Gott von seiner Innenseite: Er zeigt dir sein Angesicht. Er zeigt dir seine ganzen Emotionen, sein Herz. Er zeigt dir, wie er über dich denkt und er hat dir etwas zu sagen. Diese Botschaft wurde deshalb von Anfang an Evangelium genannt, zu Deutsch Gute Nachricht. Weil sie eben eine so unschlagbar gute und durchweg positive Nachricht ist. Ich möchte sie uns heute wieder in Erinnerung rufen und lese dazu ein paar Verse aus dem 8. Kapitel des Römerbriefes.

Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein? Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschonte, sondern ihn für uns alle dahingegen hat. Wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? […] Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst, Verfolgung oder Hunger, Entbehrung oder Gefahr oder Schwert? […] Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur, uns von der Liebe Gottes zu scheiden vermag, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn. (Röm 8,31-32.35.37-39)

Trägt Gott also auch eine Schutzmaske? Eines wurde klar, in Jesus nimmt Gott, der Vater diese Maske ab und zeigt sich uns Menschen vollkommen.

Was gibt mir in diesen Tagen Hoffnung und Trost? Kurz gesagt, dass der, der Himmel und Erde geschaffen hat, mich ohne Maske und in voller Liebe ansieht und ich mich deshalb vertrauensvoll an ihn wenden kann.

Reli Podcast Andacht 9 von Elke Thein am 29.05.2020

Schon wieder Ferien, Pfingstferien!

Warum eigentlich? Was ist an Pfingsten so wichtig, dass es gleich zwei Wochen Ferien gibt?

„An Pfingsten feiern wir Geburtstag.“ So würde man es Kindern in der Unterstufe erklären.

„Aber wer ist das Geburtstagskind?“

„Na, die Kirche, die Gemeinschaft der Christen; die Kirche hat an Pfingsten Geburtstag und damit wir alle, die wir getauft sind.“

Zugegeben, eine etwas simple Beschreibung von Pfingsten, aber dennoch eine zutreffende.

Denn was ist am ersten Pfingstfest in Jerusalem passiert? Nach Tod, Auferstehung und Himmelfahrt Jesu haben die noch immer ängstlichen und verwirrten Jünger  den Heiligen Geist bekommen, das heißt sie haben gespürt, dass Jesus nicht verschwunden ist, sondern dass er durch den Geist Gottes ganz nah bei ihnen ist. Sie waren geradezu überwältigt von der Kraft und dem Mut, den sie plötzlich hatten. Sie, die ungebildeten Fischer, trauen sich von Jesus zu erzählen – vor allen Leuten.

Viele Leute hören ihnen zu und die Worte zeigen Wirkung, sie treffen mitten ins Herz. Die Menschen wollen mehr erfahren von dem, was die Jünger über Jesus und Gott erzählen. Ja, sie wollen auch zu diesem Jesus gehören. So lassen sich viele Menschen taufen und „gründen“ sozusagen in Jerusalem die erste christliche Gemeinschaft, die erste Kirche.

Fortan treffen sie sich regelmäßig, reden und beten miteinander, feiern Abendmahl, helfen einander – auch in materiellen Nöten. Und die christliche Gemeinde wächst. Immer mehr lassen sich taufen und beginnen ein ganz neues Leben als Christen.

Gott schenkt ihnen die Fähigkeiten und Talente, die sie für ihr Zusammenleben brauchen: Manche können gut erzählen und erklären. Andere haben Organisationstalent oder handwerkliche Fähigkeiten. Wieder andere können gut zuhören und anderen Menschen beistehen. Der Apostel Paulus beschreibt das so:

„Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen.“ (1 Kor 12, 4-6)

„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ (1.Kor13,13)

Die Liebe ist das Wichtigste für die Christen, für die christliche Kirche.

So war das damals in Jerusalem, deshalb Pfingsten als „Geburtstag der Kirche“. Und dasselbe gilt auch für unsere christliche Kirche heute.

Deshalb: Lasst uns das Pfingstfest feiern, nicht nur, weil Ferien sind und kleinere Reisen wieder möglich sind; nicht nur, weil es nach den Ferien schulmäßig wieder etwas normaler wird, nicht nur weil wir uns mit Freunden und Verwandten wieder treffen dürfen. Alles Gründe zur Freude und Dankbarkeit!

Lasst uns an Pfingsten in erster Linie feiern, dass Gottes Geist in der Taufe nahe zu uns gekommen ist und wir in Gottes Gegenwart und in der Gemeinschaft mit anderen Christen leben dürfen.

Happy birthday, Kirche! Euch allen ein frohes Pfingstfest und schöne Ferien.

Informationen zur zweiten Fremdsprache von Katharina Haude und Bianca Beck am 25.05.2020

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
in diesem Schuljahr müssen sich die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe zwischen Latein und Französisch als 2. Fremdsprache entscheiden. Leider muss auch unser vorgesehener Informationsabend zur Sprachenwahl aufgrund der aktuellen „Corona-Situation“ entfallen. Um euch und Ihnen bei der Entscheidung zu helfen, möchten wir Ihnen und euch einige grundlegende Informationen mit einer Broschüre (Elternportal) an die Hand geben.

Außerdem finden Sie und ihr hier zwei kurze Filmclips bei Youtube zu den beiden Sprachen:

 

Reli Podcast Andacht 8 von Michael Braun am 25.05.2020

Über Starke und Schwache ...

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Liebe Eltern! Liebe Schülerinnen und Schüler!

Jetzt aber los! Die Meisten wollen wieder in die Schule. Viele freuen sich: Die Oberstufe darf seit Ende April wieder ins Schulgebäude. Die 5. und 6. Klassen sind seit dem 18. Mai wieder dabei. Es sind nur kleine Gruppen. Ein Stück Normalität kehrt zurück.

„Wieder in der Schule zu sein“ muss von zwei Seiten betrachtet werden. Es gibt die schöne Seite: Freunde sehen sich wieder. Es kann gelacht, geredet und erzählt werden. Im Unterricht wird Zeit produktiv verbracht – ohne Faulenzen.

Gleichzeitig ist die Corona-Krankheit noch nicht besiegt. Menschen stecken sich weiter an. Diese Tatsache bestimmt den neuen Schulalltag: Lehrer halten sich auf Distanz zu den Schülern. Die Klassenstufen machen getrennt Pause. Das Betreten und das Verlassen des Schulgebäudes sind organisiert.

Müssen diese Maßnahmen sein? Kinder sind stark und gesund. Sie werden eine Infektion wegstecken! Von manchen werden Kinder als die „Starken“ gesehen. Sie sind stark, weil sie jung und gesund sind. Sie sind stark und können eine Infektion überstehen. Ich frage mich: Ist das so oder täuscht man sich?

Schon in der Bibel findet man die Diskussion über Schwache und Starke. In der Gemeinde von Korinth waren die stark, die frei und selbstbewusst lebten. Ihr Glaube machte sie unbeschwert und lebensfroh. Daneben waren die Schwachen. Sie hatten Zweifel und Sorge. Regeln gaben ihren Leben einen Rahmen. Sie brauchten Regeln, um sich gut und ein Stück sorgloser zu fühlen.

Diese Diskussion herrscht auch in der Schule: Ich will frei und ohne Einschränkungen mit Freunden reden – OHNE Maske. Ich will neben meinen Freunden im Klassenzimmer sitzen – OHNE 1,5 Meter Abstand.

Die eigene Stärke … das eigene Selbstbewusstsein zeigt sich im Trotz gegen Regeln, die Schwache schützen. Was, wenn jemand an Corona erkrankt? Gesunde – Starke – werden die Infektion leichter überstehen. Daneben gibt es die Allergiker und Asthmatiker. Sie werden zu kämpfen haben.

Der Apostel Paulus sieht wahre Stärke nicht in körperlicher Gesundheit. Auch Stärke kann als Leichtsinn Schwäche sein. Der Apostel Paulus sieht wahre Stärke darin, wenn die Starken sich um die Schwachen kümmern. So sagt Paulus mit gutem Grund: „Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf. Niemand sucht das Seine, sondern was dem andern dient.“ (1.Kor 10, 23+24)

Liebe Grüße, euer Pfarrer Michael Braun

 

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