Aktuelles

Reli Podcast Andacht 9 von Elke Thein am 29.05.2020

Schon wieder Ferien, Pfingstferien!

Warum eigentlich? Was ist an Pfingsten so wichtig, dass es gleich zwei Wochen Ferien gibt?

„An Pfingsten feiern wir Geburtstag.“ So würde man es Kindern in der Unterstufe erklären.

„Aber wer ist das Geburtstagskind?“

„Na, die Kirche, die Gemeinschaft der Christen; die Kirche hat an Pfingsten Geburtstag und damit wir alle, die wir getauft sind.“

Zugegeben, eine etwas simple Beschreibung von Pfingsten, aber dennoch eine zutreffende.

Denn was ist am ersten Pfingstfest in Jerusalem passiert? Nach Tod, Auferstehung und Himmelfahrt Jesu haben die noch immer ängstlichen und verwirrten Jünger  den Heiligen Geist bekommen, das heißt sie haben gespürt, dass Jesus nicht verschwunden ist, sondern dass er durch den Geist Gottes ganz nah bei ihnen ist. Sie waren geradezu überwältigt von der Kraft und dem Mut, den sie plötzlich hatten. Sie, die ungebildeten Fischer, trauen sich von Jesus zu erzählen – vor allen Leuten.

Viele Leute hören ihnen zu und die Worte zeigen Wirkung, sie treffen mitten ins Herz. Die Menschen wollen mehr erfahren von dem, was die Jünger über Jesus und Gott erzählen. Ja, sie wollen auch zu diesem Jesus gehören. So lassen sich viele Menschen taufen und „gründen“ sozusagen in Jerusalem die erste christliche Gemeinschaft, die erste Kirche.

Fortan treffen sie sich regelmäßig, reden und beten miteinander, feiern Abendmahl, helfen einander – auch in materiellen Nöten. Und die christliche Gemeinde wächst. Immer mehr lassen sich taufen und beginnen ein ganz neues Leben als Christen.

Gott schenkt ihnen die Fähigkeiten und Talente, die sie für ihr Zusammenleben brauchen: Manche können gut erzählen und erklären. Andere haben Organisationstalent oder handwerkliche Fähigkeiten. Wieder andere können gut zuhören und anderen Menschen beistehen. Der Apostel Paulus beschreibt das so:

„Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen.“ (1 Kor 12, 4-6)

„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ (1.Kor13,13)

Die Liebe ist das Wichtigste für die Christen, für die christliche Kirche.

So war das damals in Jerusalem, deshalb Pfingsten als „Geburtstag der Kirche“. Und dasselbe gilt auch für unsere christliche Kirche heute.

Deshalb: Lasst uns das Pfingstfest feiern, nicht nur, weil Ferien sind und kleinere Reisen wieder möglich sind; nicht nur, weil es nach den Ferien schulmäßig wieder etwas normaler wird, nicht nur weil wir uns mit Freunden und Verwandten wieder treffen dürfen. Alles Gründe zur Freude und Dankbarkeit!

Lasst uns an Pfingsten in erster Linie feiern, dass Gottes Geist in der Taufe nahe zu uns gekommen ist und wir in Gottes Gegenwart und in der Gemeinschaft mit anderen Christen leben dürfen.

Happy birthday, Kirche! Euch allen ein frohes Pfingstfest und schöne Ferien.

Informationen zur zweiten Fremdsprache von Katharina Haude und Bianca Beck am 25.05.2020

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
in diesem Schuljahr müssen sich die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe zwischen Latein und Französisch als 2. Fremdsprache entscheiden. Leider muss auch unser vorgesehener Informationsabend zur Sprachenwahl aufgrund der aktuellen „Corona-Situation“ entfallen. Um euch und Ihnen bei der Entscheidung zu helfen, möchten wir Ihnen und euch einige grundlegende Informationen mit einer Broschüre (Elternportal) an die Hand geben.

Außerdem finden Sie und ihr hier zwei kurze Filmclips bei Youtube zu den beiden Sprachen:

 

Reli Podcast Andacht 8 von Michael Braun am 25.05.2020

Über Starke und Schwache ...

Hier geht es zu unserem Podcast8.mp3!

Liebe Eltern! Liebe Schülerinnen und Schüler!

Jetzt aber los! Die Meisten wollen wieder in die Schule. Viele freuen sich: Die Oberstufe darf seit Ende April wieder ins Schulgebäude. Die 5. und 6. Klassen sind seit dem 18. Mai wieder dabei. Es sind nur kleine Gruppen. Ein Stück Normalität kehrt zurück.

„Wieder in der Schule zu sein“ muss von zwei Seiten betrachtet werden. Es gibt die schöne Seite: Freunde sehen sich wieder. Es kann gelacht, geredet und erzählt werden. Im Unterricht wird Zeit produktiv verbracht – ohne Faulenzen.

Gleichzeitig ist die Corona-Krankheit noch nicht besiegt. Menschen stecken sich weiter an. Diese Tatsache bestimmt den neuen Schulalltag: Lehrer halten sich auf Distanz zu den Schülern. Die Klassenstufen machen getrennt Pause. Das Betreten und das Verlassen des Schulgebäudes sind organisiert.

Müssen diese Maßnahmen sein? Kinder sind stark und gesund. Sie werden eine Infektion wegstecken! Von manchen werden Kinder als die „Starken“ gesehen. Sie sind stark, weil sie jung und gesund sind. Sie sind stark und können eine Infektion überstehen. Ich frage mich: Ist das so oder täuscht man sich?

Schon in der Bibel findet man die Diskussion über Schwache und Starke. In der Gemeinde von Korinth waren die stark, die frei und selbstbewusst lebten. Ihr Glaube machte sie unbeschwert und lebensfroh. Daneben waren die Schwachen. Sie hatten Zweifel und Sorge. Regeln gaben ihren Leben einen Rahmen. Sie brauchten Regeln, um sich gut und ein Stück sorgloser zu fühlen.

Diese Diskussion herrscht auch in der Schule: Ich will frei und ohne Einschränkungen mit Freunden reden – OHNE Maske. Ich will neben meinen Freunden im Klassenzimmer sitzen – OHNE 1,5 Meter Abstand.

Die eigene Stärke … das eigene Selbstbewusstsein zeigt sich im Trotz gegen Regeln, die Schwache schützen. Was, wenn jemand an Corona erkrankt? Gesunde – Starke – werden die Infektion leichter überstehen. Daneben gibt es die Allergiker und Asthmatiker. Sie werden zu kämpfen haben.

Der Apostel Paulus sieht wahre Stärke nicht in körperlicher Gesundheit. Auch Stärke kann als Leichtsinn Schwäche sein. Der Apostel Paulus sieht wahre Stärke darin, wenn die Starken sich um die Schwachen kümmern. So sagt Paulus mit gutem Grund: „Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf. Niemand sucht das Seine, sondern was dem andern dient.“ (1.Kor 10, 23+24)

Liebe Grüße, euer Pfarrer Michael Braun

Reli Podcast Andacht 7 von Hubert Hagen am 15.05.2020

Miteinander

Hier finden Sie unseren nächsten Reli-Podcast:

https://youtu.be/Vz7QgwRU6Zg
 

Reli Podcast Andacht 6 von Elena Quehl am 04.05.2020

Was macht mich eigentlich aus?

 

Liebe WWGler, liebe Schüler, Eltern, Kollegen und Schulangehörige, ich lade Sie und euch heute zu einer kurzen Andacht ein.

 

Gott, was macht mich eigentlich noch aus?

Eine Schülerin erzählte mir, dass sie gerade selbstbewusster wird, sich auf sich selbst besinnt. -

Sich selbst bewusst werden, kann zu einem neuen Vertrauen in sich selbst führen. Sich selbst wahrnehmen, kennenlernen und akzeptieren lernen.

Gerade weil wir wissen, dass Gott uns in seinem Sohn Jesus Christus bedingungslos und voraussetzungslos angenommen hat, dürfen, nein können wir von ganzem Herzen Ja zu uns selbst sagen.

Ich finde das bemerkenswert. Denn viele fragen sich in Anbetracht der neuen Situation gerade, was sie eigentlich ausmacht:

Ohne Freunde zu sehen? Ohne in der Schule zu sein? Ohne das Miteinander im Klassenraum? Ohne die Rollen, die mir über Jahre täglich zugeschrieben wurden?

 

Gott, was macht mich eigentlich noch aus?

 

Ich war Schüler oder Schülerin. Ich war Klassenbester oder Klassenclown, immer laut und schnell oder unauffällig und ruhig.

Ich war derjenige, der mit dem Bus zur Schule fuhr, die, die mit dem Fahrrad kam.

Ich war derjenige, der immer in der Cafeteria Mittag aß und danach zur OGS ging. Oder ich war diejenige, die am Nachmittag zum Fußball oder Tennis ging. Die Gemeinschaftssport liebte.

Ich war ich in der Gemeinschaft mit anderen.  und…       Gott, wer bin ich nun? -

 

Wir werden immer wieder erleben, dass sich die Rahmenbedingungen oder unser Umfeld verändern und wir uns anpassen müssen. Mit dem Abi in der Tasche in eine neue Welt, ein Umzug in eine neue Wohnung, die Geburt oder der Auszug eines Geschwisterkindes, die Trennung der Eltern, … Bei all den Veränderungen dürfen wir immer wieder erfahren, dass wir dabei nicht alleine sind.

Dass wir vor Gott nicht nur Klassenclown oder Klassenbeste sind. Vor Gott sind wir das volle Programm. Person zu 100%! Mit allen Facetten! Laut und leise. Gutmütig und bösartig. Ich bin mehr als die Summe der verschiedenen Rollen! Ich bin durchschaut und angesehen. Geschaffen und geliebt – durch ihn den Schöpfer und Erhalter der Welt. Er gibt mir Identität und Wert, ich muss nicht in anderen Menschen oder auch den Rollen, die mir zugeschrieben werden, danach suchen. Ich kann Gott bitten mir mehr von seinen guten Gedanken (über mich) zu zeigen.

Deshalb darf ich sagen. Ich war, bin und werde Kind Gottes sein, niemals gleich, stets in Veränderung. Mit viel Potential, derjenige zu werden, der wir sein wollen und können. Ich bin fehlbar, ich bin Mensch. Ich bin auf dem Weg. Ich darf nach meiner Rolle suchen, sie finden und verlassen. Das alles ohne dabei mein Personsein zu verlieren. Ich bin und bleibe Gottes Kind.

Beten wir gemeinsam den Psalm 139:

Ein Psalm Davids, vorzusingen.

HERR, du erforschest mich

und kennest mich.

Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es;

du verstehst meine Gedanken von ferne.

Ich gehe oder liege, so bist du um mich

und siehst alle meine Wege.

Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge,

das du, HERR, nicht schon wüsstest.

Von allen Seiten umgibst du mich

und hältst deine Hand über mir.

Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch,

ich kann sie nicht begreifen.

Wohin soll ich gehen vor deinem Geist,

und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht?

Führe ich gen Himmel, so bist du da;

bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da.

 

 

Nähme ich Flügel der Morgenröte

und bliebe am äußersten Meer,

so würde auch dort deine Hand mich führen

und deine Rechte mich halten.

Spräche ich: Finsternis möge mich decken

und Nacht statt Licht um mich sein –,

so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir,

und die Nacht leuchtete wie der Tag. Finsternis ist wie das Licht.

Denn du hast meine Nieren bereitet

und hast mich gebildet im Mutterleibe.

Ich danke dir dafür,

dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.

Es war dir mein Gebein nicht verborgen, / als ich im Verborgenen gemacht wurde,

als ich gebildet wurde unten in der Erde.

Deine Augen sahen mich,

als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.

AMEN.

 

Gott, wir bitten Dich.

Hilf allen, die gerade sehr mit sich beschäftigt sind.

Die merken, dass sie sich vor der Corona-Zeit sehr viel ablenkten und sich wenig Zeit für sich nahmen.

Unterstütze Du alle, die aktuell herausgefordert sind, in ihrer neuen Rolle als

Homeschool-Schüler, als Kümmerer gegenüber den kleinen Geschwistern oder als „Es merkt doch sowieso niemand, ob ich arbeite“- Schüler.

Du siehst uns alle an – mit liebevollen Augen.

Schenke Du uns, dass jeder sich annehmen kann, wie Du uns annimmst.

Amen!

 

Bild: https://www.pexels.com/de-de/foto/baume-design-drama-draussen-189449/

 

Nachwuchs im Aquarium von am 28.04.2020

Am WWG gibt es einen neuen kleinen Mitbewohner! Noch etwas schüchtern versteckt sich der kleine Malawiseebarsch unter seinen 45 Artgenossen. Ob er ein gelber, blauer oder orangener Malawisebarsch wird, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

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Reli Podcast Andacht 5 von Elke Thein am 27.04.2020

„…und ihr sollt auch leben.“ - Podcast5.mp3

Liebe Schüler und Schülerinnen, liebe Eltern, Kolleginnen und Kollegen,

Ich erinnere mich noch gut an die Religionsstunde in meiner 6. Klasse direkt nach den Faschingsferien. Passend zum Kirchenjahr ging es um den Sinn der Passionszeit, der Fastenzeit, als Vorbereitung auf Ostern. Viele Menschen verzichten sieben Wochen lang bewusst auf Dinge, die ihnen lieb geworden sind, ihnen aber nicht immer guttun, und manch einer hat schon die Erfahrung gemacht, dass er nach einer Zeit der Abstinenz manches wieder neu und in rechtem Maß schätzen gelernt hat.

Worauf könnten nun die Schüler verzichten? Meistens werden da als Erstes Süßigkeiten oder Pizza genannt oder auch übermäßiger Handygebrauch.

Worauf noch?

„Schule!“ schreit da ein vorwitziger Schüler und alle stimmen begeistert zu. Ja, auf Schule würden alle gern verzichten. Aber dass das in diesem Jahr wirklich wahr würde, damit hätte tatsächlich wohl niemand gerechnet. Und inzwischen würde sich die Begeisterung über den Schulverzicht wohl in Grenzen halten angesichts von „home learning“ und Kontaktverboten und der Aussicht, dass das auch nach den Osterferien für die meisten Schüler so weitergeht.

Verzicht – vor allem wenn er nicht freiwillig geschieht- schmerzt. Es tut weh, seine Freunde und Verwandten nicht besuchen zu können, auf eine lange geplante Reise oder ein Fest verzichten zu müssen oder wie bei mir die Kinder und den Enkel nur per Videokonferenz zu sehen und die Ostergottesdienste nur am Bildschirm zu erleben. Die reale Gemeinschaft face to face kann das nur bedingt ersetzen.

Und doch empfinde ich die Osterzeit heuer intensiver als sonst, obwohl oder vielleicht sogar weil das liebgewordene „Drumherum“ fehlt.

Jesus ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden. Verzicht, Angst, Not und auch der Tod haben nicht das letzte Wort. Darum geht es an Ostern.

Jesus lebt – Gott hat uns nicht verlassen!

Das haben die Emmausjünger erlebt, als sie das Abendmahl gefeiert haben. Das hat Maria Magdalena erfahren, als Jesus sie ganz persönlich mit ihrem Namen anspricht. Und auch dem zweifelnden Thomas ist klar geworden, dass der Gekreuzigte der Auferstandene ist. Den Apostel Paulus hat die Begegnung mit dem Auferstandenen gar buchstäblich umgehauen vor Damaskus und seinem Leben eine ganz neue Wendung gegeben.

Gott ist da, auch wenn wir es vor lauter Sorgen und Traurigkeit nicht gleich merken. Gott ist da, auch wenn wir ganz und gar nicht damit rechnen.

„Ich lebe und ihr sollt auch leben!“ sagt Jesus im Johannesevangelium. (Joh 14,19)

Diese Osterbotschaft gilt für uns alle- auch und gerade jetzt.

Bleibt behütet von unserem Gott. Amen.

Reli Podcast Andacht 4 von Pfarrer Michael Braun am 16.04.2020

„Alles wird wieder gut!“ „Die Krise geht vorbei!“ „Die Folgen werden nicht so schlimm.“ Worte des Trostes. Sie werden in den letzten Wochen oft gesprochen. Diese Worte wollen Hoffnung schüren und trösten. Manche freuen sich. Vielen gehen diese Worte auf die Nerven. Ich lasse heute Paulus sprechen, der einen Weg zu wahrer Hoffnung zeigt.

Hier geht es zum neuen Podcast4WWG.mp3!

 

Liebe Eltern! Liebe Schülerinnen und Schüler!

Jetzt reicht es langsam! Im Supermarkt sehe ich Kunden mit Mundschutz herumlaufen. In Bayreuth patrouilliert die Polizei und fordert Passanten auf, nirgendwo sitzen zu bleiben. Zu Hause ist Home-Schooling, Home-Office und zwischenmenschliches Chaos angesagt – zwischen „Sich-auf-die-Nerven-Gehen“ und „Sich-aus-dem-Weg-gehen“.

Manche verkünden Hoffnung: „In wenigen Wochen ist alles vorbei.“ „Alles wird nicht so schlimm!“ Viele meinen diese Worte ernst. Doch das Problem mit diesen Worten ist, sie kommen oft zu kurz. Hoffnung wird zu einer Art Taktik. Hoffnung wird geschürt, um über die harte Realität hinwegzutrösten. Hinweg über Sorge, Angst und Unsicherheit.

Mir werden Worte der Bibel wichtig. Sie meiden Hoffnung als Taktik. Sie betonen Geduld, die sich Problemen stellt. Im Brief des Paulus an die Römer heißt es: Wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, Hoffnung aber lässt nicht zu schanden werden; … (Röm 5, 3-5) Paulus will mit seinen Worten nicht vertrösten. Er will einen Weg zeigen, wie du und ich durch Bedrängnis, durch eine Krise hindurch wahre Hoffnung finden.

Viele müssen im Moment Geduld zeigen. Eltern bringen geduldig ihre Kinder zum Lernen und beschäftigen sie irgendwie. Schülerinnen und Schüler müssen Geduld aufbringen: Sie sollen in den Corona-Ferien aufstehen und lernen. Die Freunde sieht man vielleicht erst im Mai wieder!

Geduld fordert dem Menschen etwas ab, was er freiwillig ungern tut. Geduld kostet Ausdauer, Kraft und Nerven. Doch Geduld lohnt sich. Geduld schenkt Bewährung in einer gefährlichen Zeit. Hoffentlich bleibe ich vor Corona bewahrt, weil ich geduldig zu Hause bleibe.

Wer Geduld zeigt, wird unverhoffte Freuden finden. Vielleicht wird die Krise zu einer Chance für Mathe und für Deutsch, für das Familienleben und für mich persönlich. Vielleicht hat jemand die Zeit mit seinen Eltern genossen und gemerkt: Auch Mama kann cool sein!

Die Corona-Krise stellt unsere Welt auf den Kopf, hoffentlich findet jeder Neues, das ihn fröhlich und zuversichtlich stimmt. So kommt das Ende der Krise hoffentlich schneller als gedacht und hoffentlich mit neuen, überraschenden Ergebnissen.

Liebe Grüße, euer Pfarrer Michael Braun

Coronavirus von (Mio Feulner, Klasse 6b) am 16.04.2020

Quarantäne - so heißt die Zeit,

während der jeder bei sich zuhause bleibt.

Die Ausgangssperre ist verhängt,

was jeden von uns zuhause beengt.

Coronavirus ist kein Fake,

das uns zum Spaß zuhause hält.

Nur wenn wir alle zusammenhalten,

können wir das Virus fern von uns halten.

Söder sagte am 13. März:

Alle Schulen und Kitas werden gesperrt.

An manchen Orten war die Schule schon zu,

doch jetzt herrscht überall Ruh.

Sei ein Held und geh nicht raus,

sonst hört die Krankheit niemals auf.

Die Hamsterkäufe sind in Betrieb,

doch bitte, Leute, bleibt schön lieb.

Das Toilettenpapier ist ausverkauft,

und mir geht langsam die Zeitung aus.

Die hat zwar nicht so gut funktioniert,

doch immerhin zu ihren Zwecken geführt.

Seid auf der Hut,

aber schiebt keine Panik, denn das gibt nur Wut.

Trotz Skype, WhatsApp und Telefon können wir uns live nicht berühren.

Homeoffice so heißt die Zeit,

in der Corona die Arbeit vertreibt.

Doch Freizeit bedeutet das nicht,

es ist die Arbeit im eigenen Licht.

 

Drum bleib zuhaus und warte ab,

sonst geht’s nochmal den Berg hinab.

Man rät jetzt allen, Groß und Klein,

steigert euch da nicht zu sehr rein.

Eines Tages wird die Medizin dastehen,

was uns ermöglicht wieder zusammen zu gehen.

Irgendwann wird’s vorübergehen

und wenn wir uns dann alle wiedersehen,

wird alles gleich nochmal so schön.

Reli Podcast Andacht 3 von am 15.04.2020

Zu Zeiten, in denen das schulische Miteinander so ganz anders ist, möchten eure Religionslehrerinnen und –lehrer euch weiterhin begleiten.

In der dritten Folge des Reli-Podcast geht es um Ostern, das nicht nur in diesem Jahr, sondern schon immer „ganz anders“ ist.

Regionalwettbewerb Jugend forscht und Schüler experimentieren von Dr. A. Stingl und A. Weidinger am 15.04.2020

Um die Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus zu minimieren, fanden in diesem Jahr die größten bayerischen Regionalwettbewerbe „Schüler experimentieren“ und „Jugend Forscht“ im Staatlichen Beruflichen Zentrum Bamberg am 05. bzw. 06.03. unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Was die Franken schon seit jeher wussten, nämlich dass das ein oder andere kalte „Seidla“ gut für die Gesundheit ist, konnte Lisa Hilbrig (Q12) nun endlich auch mit ihren wissenschaftlich fundierten „Untersuchungen von Hopfenextrakten für die mikrobielle Stabilisierung von Lebensmitteln“ belegen. Ihr gelang es, die hemmende Wirkung der im Harz des Hopfens enthaltenen Bitterstoffe auf das Wachstum grampositiver Bakterien stichhaltig zu beweisen. Daraus konnte sie aber nicht nur ableiten, dass der maßvolle Genuss fränkischer Hopfenschale der Gesundheit zuträglich ist, sondern auch, dass sich daraus ein geschmacksneutrales und natürliches Konservierungsmittel für Salate oder Milchshakes herstellen lässt.

Justus Ködel (Q11) hingegen hatte dem Plastikmüll erneut den Kampf angesagt. Angespornt von der Forschungsarbeit des letzten Jahres gelang es ihm „innovative, nachhaltige Biokunststoffe der Zukunft“ umweltschonend herzustellen und diese bis zur Marktreife zu führen. Angestachelt von rituellen Praktiken der Mayas konnte er außerdem nicht nur eines ihrer bedeutendsten Farbpigmente wiederbeleben, sondern es in chemisch veränderter Form in allen Regenbogenfarben erstrahlen lassen. Wissenschaftlich fundiert konnte er beweisen, dass diese Pigmente als Zusätze seiner neuen Verpackungsfolien das vorzeitige Verderben von Lebensmitteln verhindern können und als Lackanstriche auch Häuser vor Bränden schützen können.

 

Im Nachwuchsbereich Schüler experimentieren von Jugend forscht gingen Norah Herrmann (8d) und Michael Holzbeierlein (8n) mit ihrem Projekt „berührungsempfindlicher Roboterarm“ der Frage nach, wie einer Robotersteuerung möglichst einfach, ohne umfangreiche Sensorik, Berührungsreize vermittelt werden können. Norah und Michael konnten zeigen, dass dies durch eine kontinuierliche Überwachung und Auswertung der Lastkurven der Motorsteuerung möglich ist. Gerät ein Mensch in den Gefahrenbereich eines Roboterarms, so ändert sich bei Kollision schlagartig die Lastkurve der Motoren. Ein Vergleich mit der in der Robotersteuerung hinterlegten Lastkurve vermittelt der Robotersteuerung nahezu zeitgleich die Störung. Die Maschine kann damit sehr schnell reagieren, stoppen, sich zurückziehen oder Alarm auslösen. Am selbst gebauten Modell kann beispielhaft in verschiedenartigen Lastzyklen nachgewiesen werden, dass mit dieser Idee ein Roboterarm sogar auf Berührungsreize reagieren kann. Dies ist ein weiterer Schritt hin zu kollaborativen Assistenzsystemen, eine Verbesserung der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine.

Aufgrund ihrer hervorragenden Arbeiten wurden unsere Jungforscher mit dem 1. Platz im Fachbereich Biologie, Chemie und Arbeitswelt ausgezeichnet und dürfen unsere Schule beim Landeswettbewerb in München bzw. Regensburg vertreten. Herzlichen Glückwunsch dafür!

Justus Ködel wurde zusätzlich der Sonderpreis Chemie von der Dr. R. Pfleger GmbH Bamberg verliehen.

Nora Herrmann und Michael Holzbeierlein konnten zusätzlich am Wettbewerbstag einen Schulpreis der REHAU AG in Höhe von 500€ entgegen nehmen.

Hinsichtlich dieser tollen Ergebnisse hat die Jury des Regionalwettbewerbs Jugend forscht unsere Schule in diesem Jahr für den bayernweit vergebenen Preis „Bayerische Forscherschule des Jahres 2020“ vorgeschlagen. Für diesen vom Sponsorpool Bayern vergebenen Sonderpreis auf Landesebene wird bei jedem der zwölf bayerischen Regionalwettbewerbe eine Schule nominiert, die sich in besonderer Weise um die Idee von Jugend forscht und das Engagement in der Förderung junger MINT-Talente verdient gemacht hat.

v.l.n.r.: Dr. Michael Bail, Wettbewerbsleiter Jugend forscht, Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Vorsitzende Oberfranken Offensiv e.V., Volker Plotz, Personalleiter Standort Pegnitz, KSB SE & Co. KGaA, Norah Hermann, Michael Holzbeierlein, v.l.n.r.: Dr. Michael Bail, Wettbewerbsleiter Jugend forscht; Volker Plotz, Personalleiter Standort Pegnitz, KSB SE & Co. KGaA; Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Vorsitzende Oberfranken Offensiv e.V. ; Lisa Ellen Hilbrig; Dr. Ewald Maier, v.l.n.r.: Dr. Michael Bail, Wettbewerbsleiter Jugend forscht; Volker Plotz, Personalleiter Standort Pegnitz, KSB SE & Co. KGaA; Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Vorsitzende Oberfranken Offensiv e.V. ; Justus Felix Ködel; Dr. Ewald Maier,

Reli Podcast Andacht 2 von am 08.04.2020

Zu Zeiten, in denen das schulische Miteinander so ganz anders ist, möchten eure Religionslehrerinnen und –lehrer euch weiterhin begleiten.

WWG-Reli-Podcast Folge 2
 

In der zweiten Folge des Reli-Podcast machen wir uns Gedanken zu „Berührungen in Quarantänezeiten“.

Biologie bilingual trifft Uni Bayreuth... von Eva Greger am 03.04.2020

... - praktisches Arbeiten im Genlabor

Das Angebot der Universität Bayreuth für einen Besuch im Genlabor konnten die Schülerinnen und Schüler der bilingualen Biologie-Klasse der 9. Jahrgangsstufe Anfang März wahrnehmen. Dabei entnahmen sie ihre eigene DNA aus Mundschleimhautzellen, isolierten diese und machten sie mittels Gelelektrophorese sichtbar – und das ganze auf Englisch. Dank der anschaulichen Aufarbeitung bereitete die Durchführung in der Fremdsprache aber nur wenige Schwierigkeiten – vielen Dank dafür!

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Reli Podcast Andacht 1 von am 02.04.2020

Zu Zeiten, in denen das schulische Miteinander so ganz anders ist, möchten eure Religionslehrerinnen und –lehrer euch weiterhin begleiten.

WWG-Reli-Podcast Folge 1
In der ersten Folge des Reli-Podcast überlegen wir, mit welchen Perspektiven wir in die Zukunft blicken können.

Diercke Wissen 2020: Caterina und Attila sind unsere Champions! von Frank Leiber am 12.03.2020

Diercke Wissen 2020 - der größte deutsche Geographiewettbewerb – fand wieder statt und das WWG war natürlich dabei!

In der Kategorie „Diercke Wissens-Junioren“ knobelten alle Fünftklässler*innen an Aufgaben wie z. B. „Viele Menschen verbringen ihren Badeurlaub an den Küsten Spaniens, Italiens und Griechenlands. Schreibe den Namen des Meeres auf, an dem diese Strände liegen!“ oder „Südlich von Europa liegt der Kontinent Afrika. Notiere den Namen des Kontinentes, der südlich von Afrika liegt!“. Letztlich setzte sich Attila Popp aus der Klasse 5c sehr souverän durch und darf sich über eine Urkunde, eine große Weltkarte sowie einen Wasserball-Globus freuen.

In der Kategorie „Diercke Wissen 2020“ wurde der Schulsieger in zwei Runden ermittelt. Zunächst bearbeiteten alle Zehntklässler*innen die Aufgaben aus den Kategorien Deutschland, Europa, Welt, allgemeine Geographie und Kartenaufgabe. Hierbei brüteten die WWGler*innen über Aufgaben wie „Schreibe den US-Bundesstaat auf, den man nur auf dem Wasser- oder Luftweg erreichen kann!“, „Der gesuchte Name bezeichnet einerseits einen Namensteil eines fruchtigen Getränkes, andererseits eine Mittelmeerinsel im Golf von Neapel.  Schreibe den Namen der Insel auf!“ oder „Schreibe den Fachbegriff auf für das Aufzeichnungsgerät für Bodenerschütterungen bei Erdbeben!“. Die Klassensieger*innen aller zehnten Klassen traten anschließend zum großen Schulfinale an. Mit umfassendem Geographiewissen ging Caterina Jedeck aus der Klasse 10cm letztlich als Finalsiegerin hervor und ist nun ebenfalls stolze Besitzerin einer Urkunde, einer großen Weltkarte und eines Wasserball-Globus. Caterina Jedeck vertritt das WWG beim Bayernentscheid des Diercke WISSEN 2020 – Wettbewerbs.  

Die Schulfamilie des WWG gratuliert den beiden Geographie-Champions herzlich und drückt Caterina Jedeck für die nächste Runde im Bayernentscheid feste die Daumen. 

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Schultour Demenz im Profilfach Psychologie von Kerstin Renk und Inge Weckel am 10.03.2020

Die beiden Psychologiekurse erhielten in Person von Hans-Dieter Mükschel von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Landesverband Bayern e.V. die Gelegenheit, im Rahmen der „Schultour Demenz“ Kenntnisse zu diesem Thema aufzubauen bzw. zu erweitern.

Unter Demenz versteht man ein Muster von Symptomen, das viele verschiedene Ursachen haben kann. Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste dieser Ursachen, darf also nicht fälschlicherweise mit Demenz gleichgesetzt werden. Das Hauptmerkmal einer Demenz ist eine Verschlechterung von mehreren geistigen Fähigkeiten im Vergleich zum früheren Zustand. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Demenz auftritt.

In Deutschland leiden etwa 1,6 Millionen Menschen an einer Demenz. Jedes Jahr erhöht sich die Anzahl um ca. 40.000 weitere Personen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Schülerinnen und Schüler im Laufe ihres Lebens im Bekannten- oder Verwandtenkreis eine Demenzerkrankung miterleben, ist somit recht hoch.

In einem interaktiven Vortrag konnten die Schülerinnen und Schüler nachempfinden, welchen aufwühlenden Gefühlen ein Demenzerkrankter in alltäglichen Situationen begegnet – von Verwirrtheit und Stress bis hin zu Verzweiflung und Wut.

Der Vortrag wurde mit praktischen Tipps und Hilfestellungen zum Umgang mit Demenzerkrankten abgerundet. Auch Do’s und Don’ts wurden gemeinsam mit den Jugendlichen erarbeitet.

Durch ihre Teilnahme an der „Schultour Demenz“ sollen die Jugendlichen nun qualifiziert auf Fragen zum Thema „Demenz“ antworten können und andere im Umgang mit Betroffenen beraten können.

Wir bedanken uns herzlich!

Blog - 201920 Psychologie Demenz Bild 1 Blog - 201920 Psychologie Demenz Bild 2 Blog - 201920 Psychologie Demenz Bild 3

1. Platz im Robot-Game FLL-Semifinale von Andreas Stingl und Ines Günther am 02.03.2020

Bereits im Dezember 2019 konnte unser Robotik-Team LEGOminati den Regionalwettbewerb der FLL in Kulmbach klar mit einem fulminanten Robot-Game gewinnen und damit zum dritten Mal in Folge eines der 8. Europäischen Semifinale der weltweit ausgetragenen First Lego League erreichen.

 

Neben den Kategorien Robot-Design, Teamwork und Forschung haben wir uns in diesem Jahr ganz gezielt auf das Robot-Game vorbereitet, das öffentlich in einem Hörsaal der Ostbayerischen Technischen Hochschule in Regensburg vor einem breiten Publikum technikinteressierter Menschen unter dem strengen Auge von sechs Schiedsrichtern und einem Oberschiedsrichter ausgetragen wurde. Nachdem Norah Herrmann, Michael Holzbeierlein, Leon Decker, Timo Geier, Florian Weiss und Nico Trautmann am Vormittag tapfer alle anderen Kategorien bewältigt haben, fiebern beim Mittagessen bereits alle dem Herzstück der Veranstaltung, dem Robot-Game, entgegen. 19 Teams, überwiegend aus dem süddeutschen Raum, vom Allgäu, bis Borken in Nordrhein-Westfalen sind am Start. Leon Wolf vom WU Video folgt dem WWG-Team auf Schritt und Tritt, um das Geschehen für die Nachwelt zu dokumentieren.

 

In drei Vorläufen müssen auf einem etwa 3-m²-großen Tisch von der vorher selbst gebauten und programmierten Maschine, autonom in 2:30 Minuten möglichst viele Punkte gesammelt werden. Es befinden sich immer zwei Spielfelder nebeneinander, so dass zwei Teams „gegeneinander“ spielen können. Auch in diesem Jahr gibt es eine Gemeinschaftsaufgabe: eine Brücke, welche beide Spielfelder verbindet. „On top“ ist nur Platz für eine Maschine. Der Roboter der Mannschaft, welcher zuerst die Brücke erklimmt und die beiden Fahnen hissen kann, sammelt maximal 55 Punkte für das eigene Team. Um 13:15h treten die LEGOminati zum ersten Vorlauf gegen die GB Robotchamps vom Gymnasium Buchloe an.

 

Zunächst ein perfekter Lauf, unsere Maschine (Putzi) findet selbstständig sicher alle Aufgaben, löst den Stau auf, lässt die Oma schaukeln, betätigt den Kran, hangelt sich mit unserem Kantenfolgealgorithmus zielstrebig zur Brücke vor. Wir freuen uns schon – full run – aber das Gyroskop, welches der Maschine das Erreichen der Brücke signalisieren soll, hat die Kalibrierung verloren. Die Maschine ist damit „blind“ und fährt zur Belustigung der Zuschauer und zur Verblüffung unserer „Gegner“ zielstrebig über die Brücke ins gegnerische Spielfeld. Hier ist unsere Maschine natürlich völlig orientierungslos. Die „Amokfahrt“ endet am total zerlegten Baummodell der GB Robotchamps. Wir sind schon auch ein bisschen bestürzt – aber, auch wenn wir der Maschine ein bisschen künstliche Intelligenz eingehaucht haben, auf unbekanntem Terrain ist der Computer eben doch nur ein „Hochgeschwindigkeitstrottel“. Wir entschuldigen uns, die Robotchamps kriegen die verlorenen Punkte für den Baum erstattet, wir kurieren unser Gyroskop, lachen noch ein bisschen und stellen fest, dass wir trotz des kleinen Missgeschickes nach der ersten Runde punktgleich mit der Allgäu-Robotics das Robot-Game anführen.

 

Um 14:25h, zweiter Vorlauf, diesmal gegen das Team Connect Line SR vom Gymnasium Feuchtwangen. Leon Decker (9n) und Timo Geier (9n) arbeiten routiniert, sicher und schnell und schicken „Putzi“ immer wieder auf Punktejagd. Ein paar kleine Punkte gehen verloren. Am Schluss wird es eng. Beide Maschinen setzen an, die Brücke zu erklimmen. Doch unsere Maschine Putzi ist wenige Sekunden schneller, besetzt die Brücke, klammert sich nahezu unverrückbar fest und holt wichtige 500 Punkte für das Scoring. Auch der 3. Vorlauf verläuft ähnlich gut. In einem Parallelmatch haben die HogyBots vom Hohenstaufen-Gymnasium in Göppingen in der Zwischenzeit 520 Punkte erzielt und stehen vor der Endrunde der besten 4 Teams knapp vor unseren LEGOminati

 

Um 16:45h, die beiden Robot-Game Halbfinale. Unser Team gegen die Allgäu-Robotics vom Allgäu Gymnasium in Kempten. Bereits am Spielfeld stehend fällt Leon Decker auf, dass an unserer Maschine ein kleines, aber wichtiges Bauteil fehlt. Michael Holzbeierlein (8n) rennt ins Teamlager und besorgt in Windeseile ein Ersatzteil von unserem Tisch, an welchem Co-Coach Ines Günther, die gute Seele des Teams, seit Stunden geduldig Wache hält. Die Maschine wird gerade noch rechtzeitig repariert und auf geht’s – Team und Maschine holen 515 Punkte - die LEGOminati stehen im Finale des Robot-Games im direkten Vergleich mit den HogyBots, die im Parallelmatch das Team Systemadministrator vom Gymnasium Unterrieden Sindelfingen knapp niedergerungen haben. Jetzt noch 2 Läufe – im Finale werden die Platten getauscht – damit jedes Team gleiche Bedingungen hat. Und ab. Zur Verärgerung von Coach Dr. Stingl werden in beiden Finalläufen plötzlich jeweils 20 Strafpunkte gegen das WWG-Team vergeben. Coach Stingl beschwert sich beim Oberschiedsrichter, man kann das geben, muss man aber nicht, die anderen Teams machen das auch so.

 

Es herrscht eine große Verunsicherung, die Punktestände werden nicht mehr öffentlich bekannt gegeben, „man wolle die Spannung hochhalten“. Die Nerven liegen ziemlich blank. Am Ende zeigt sich aber, dass sich unsere Schüler trotz Strafpunkte klar durchsetzen konnten und damit zum ersten Mal den Pokal des Besten Robot Games eines FLL-Semifinals nach Bayreuth holen können – ein toller Erfolg – der natürlich gefeiert werden muss (siehe Ergebnisliste und Bilder). Auch in der Kategorie Roboter-Design konnte ein erfreulicher dritter Platz erreicht werden. Leider wurde unser Team in den Kategorien Teamwork und Forschung nicht ganz so gut bewertet, sodass unsere Schüler in der Gesamtwertung auf den undankbaren 5. Platz abgedrängt wurden.  Schade, wir wären gerne zum Europafinale gefahren und wären sicher auch ein würdiger „Gegner“ für die anderen europäischen Teams gewesen. Vielleicht ein andermal. Wir haben schließlich noch viele Ideen, die wir auch gerne umsetzen wollen.

 

LEGOminati – we have no fear at heart.

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Ergebnisse können hier eingesehen werden:

RobotGameScore.pdf

Totalevaluation.pdf

 

 

Kinobesuch der Klasse 6a – „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ von Patrick Marx im Namen der Klasse 6a am 26.02.2020

Kurz vor den Faschingsferien besuchte die Klasse 6a mit ihrer Klassenleiterin Frau Klein das Cineplex in Bayreuth. Dort schauten sie sich den Film der Regisseurin Caroline Link „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ nach dem gleichnamigen Roman von Judith Kerr an.

Der Film handelt vom Leben der 9-jährigen Anna Kemper, das sich im Jahr 1933 von Grund auf ändert. Ihr Vater Arthur Kemper ist ein bekannter Journalist und Theaterkritiker und muss nach der Machtergreifung Hitlers Berlin verlassen und in die Schweiz flüchten. Anna, ihr 12-jähriger Bruder Max und ihre Mutter Dorothee folgen ihm kurze Zeit später. Es bleibt kaum Zeit zu packen und Anna muss ihr geliebtes Stoffkaninchen zurücklassen. Anna stellt sich später vor, wie Hitler mit ihrem Kaninchen spielt, daher kommt auch der Filmtitel. Die Kinder leben sich gut in der Schweiz ein und finden neue Freunde. Ihr Vater kann jedoch nicht mehr journalistisch arbeiten, da die Verlage um ihre politische Neutralität bemüht sind. So gerät die Familie in finanzielle Schwierigkeiten und zieht nach Paris weiter. Den Kindern fällt es anfangs schwer, die fremde Sprache zu lernen, doch langsam gewöhnen sie sich an das Leben in Frankreich. Der Vater arbeitet in Paris zunächst für eine Emigrantenzeitung. Durch die französische Wirtschaftskrise müssen die Verlage aber sparen, und er kann immer seltener seine Arbeiten veröffentlichen. Die finanzielle Not wird immer größer. Als der Vater ein vielversprechendes Angebot aus England erhält, packt die Familie erneut die Koffer. Der Film endet mit dem Umzug nach London, wo die Familie endlich aufatmen kann.

Allen Schülern hat der Film sehr gut gefallen. Nun freut sich die Klasse 6a darauf, den Bestseller von Judith Kerr als Unterrichtslektüre zu lesen.

Die Narren sind los... von am 20.02.2020

Die ersten Impressionen des Unterstufenfaschings 2020 können Sie hier sehen...

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Wahre Torflut beim diesjährigen WWG-Cup von Sebastian Lattermann am 20.02.2020

 

Wahre Torflut beim diesjährigen WWG-Cup

Diesjähriger WWG-Cup der 5., 6. Und 7. Klassen des WWG wieder ein voller Erfolg

 

Beim WWG-Cup des Schuljahres 2019/20, der wie jedes Jahr in der Oberfrankenhalle und im Sportzentrum stattfand, gab es strahlende Gesichter, was an fairen Duellen und jede Menge Toren lag.

Die Spiele waren spannend und fair, die Stimmung auf den Rängen sorgte für gute Laune. Auch die Neuauflage des schulinternen Turniers war eine gelungene Sache. Die fünften Klassen, die sechsten Klassen und die siebten Klassen lieferten sich unter der Leitung von Sportlehrer Sebastian Lattermann hart umkämpfte Partien und spielten den jeweiligen Jahrgangsstufen-Sieger untereinander aus. Passierte im Eifer des Gefechts doch mal ein Foulspiel, so kamen die beiden Schiedsrichter Jan Heinrich (11.Klasse) und Milan Palme (10.Klasse) zum Einsatz. Die Siegerehrungen wurden standesgemäß von Schulleiter Hans-Dieter Sippel durchgeführt. Ein großer Dank gilt auch der Sportfachschaft, ohne die die Umsetzung so nicht möglich gewesen wäre.

 

Beim Turnier der 5.Klassen, welches am Mittwoch (12.02.2020) stattfand, setzte sich letztlich verdientermaßen die Klasse der 5a durch. In einem packenden Finale besiegte sie die Mannschaft der 5b und konnte sich den goldenen Pokal sichern. Den dritten Platz und damit den Sprung aufs Treppchen holte sich die Klasse 5c, welche im „kleinen Finale“ die 5e schlug.

 

Das Turnier der 6.Klassen, das bereits am Dienstag (11.02.2020) ausgetragen wurde, entschied die Klasse 6d für sich. Im Finale konnte das Team der 6d die Mannschaft der 6c besiegen und darf sich nun „WWG-Cup-Sieger 2019/20“ nennen. Den tollen dritten Platz und somit die Bronzemedaille holte sich die Mannschaft der Klasse 6e.

 

Der letzte Turniertag (Donnerstag, 13.02.2010) gehörte den siebten Klassen. Auch hier wurde toller Fußball gezeigt. Am Schluss des Wettkampfes triumphierte die 7a, die durch eine hervorragende Mannschaftsleistung ohne Punktverlust blieb und im Finale die 7e deutlich bezwingen konnte. Der dritte Platz ging an das Team der 7b, das im Spiel um Platz 3 gegen die Klasse der 7c die Oberhand behielt.

 

Siegerteam der 5a: Moritz Gindel, Maxim Günther, Keanu Schlecht, Ben Strigel, Dennis Bayer, Mussard Mansour, Noah Herold, Jakob Biertümpfel, Henry Wuttke Siegerteam der 6d: Levi Schmidt, David Sommerer, David Schlickau, Leopold Tost, Abu Mahamadou, Dennis Halser, Sven Knoll, Jonas Schmidt, Ashley Wagner Siegerteam der 7a: Freddy Schwarz, Finn Weißkopf, Severin Brandt, Leon Pöhnlein, Mika Bauer

 

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