WWGler heute

Als Schule freuen wir uns, dass fast alle unserer Schülerinnen und Schüler – soweit wir es wissen –  ihren Weg gegangen sind und einen Platz im Berufsleben gefunden haben, der zu ihnen passt. Viele haben auch eine verantwortungsvolle Stellung erreicht, üben interessante oder ungewöhnliche Berufe aus oder sind in der Öffentlichkeit bekannt geworden. Sie sollen an dieser Stelle vorgestellt werden, wenn sie damit einverstanden sind.

Die Liste der früheren WWGler, die wir hier nach Jahrgängen geordnet präsentieren, ist natürlich unvollständig, weil wir oft nicht wissen, was aus unseren Absolventen geworden ist. Vorschläge für Ergänzungen sind also willkommen.

Jahrgang 1971

Dr. Georg Bayer

Dr. Georg Bayer

Nach dem Studium der Zahnmedizin in Berlin, das er als Jahrgangsbester abschloss, promovierte er in Würzburg. 1980 eröffnete er eine eigene Praxis in Landsberg am Lech, die heute 50 Mitarbeiter beschäftigt, darunter sieben weitere Ärzte. Schwerpunkt ist die oralchirurgische Implantologie. Georg Bayer ist Präsident der „Deutschen Gesellschaft für Orale Implantologie“ und war schon mehr als 400-mal zu Vorträgen und Kursen eingeladen, auch schon mit Live-OP-Übertragung. Als „Ambassador“ des „International Congressof Oral Implantologie“ war er schon in Frankreich, der Schweiz, Schweden, Italien, Polen, Serbien, Russland, der Ukraine, der Türkei und Thailand als Referent tätig. Von der Beheshti-Universität in Teheran wurde er zum Associate-Professor ernannt.

 

Renate Niemeier, geb. Stahl

Renate Niemeier

Nach einer dreijährigen Ausbildung im Bezirk der damaligen Oberfinanzdirektion Nürnberg und der bestandenen Laufbahnprüfung für den gehobenen Zolldienst wurde sie nach Hamburg versetzt.Dort wurde sie an mehreren Dienststellen mit unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen eingesetzt,u. a. in der Warenabfertigung bei einem Zollamt, in der Begleitung von Prüfungen der Europäischen Kommission und des Europäischen Rechnungshofes. Dann wurde sie stellvertretende Sachgebietsleiterin für Rechtsbehelfs- und Klageverfahren im Ausfuhrerstattungsrecht. Jetzt ist sie als Zolloberamtsrätin Leiterin einer Abfertigungseinheit mit 120 Beschäftigten, die zuständig für die Überwachung der Ausfuhr aller Waren aus Deutschland und den Mitgliedstaaten der EU über den Hamburger Hafen ist.

 

Rolf Dümler

Rolf Dümler

Rolf Dümler studierte in Saarbrücken und München Pharmazie. Danach war er in Bochum, Essen, Wuppertal und Dortmund als Apotheker angestellt. Seit 1986 ist er zuerst als Pächter, dann als Eigentümer der Reinoldus-Apotheke in Dortmund mit zehn Mitarbeiterinnen tätig.

 

und außerdem:

Von den weiteren fünf Abiturienten des ersten Jahrgangs wurde einer Geschäftsführer eines Bauunternehmens, einer ergriff den Beruf eines Journalisten, eine erlernte den Beruf einer Instrumentenbauerin, machte die Meisterprüfung und eröffnete einen eigenen Betrieb, einer wurde Schulamtsdirektor und eine arbeitete als Grundschullehrerin. Zwei der Abiturienten sind bereits verstorben.
 

Jahrgang 1972

Helmut Sticht

Helmut Sticht

Helmut Sticht arbeitet als Geschäftsführer der „Motor Gruppe Sticht (MGS)“. Die „Motor Gruppe Sticht“ ist eines der größten Autohäuser in unserer Region mit Niederlassungen in Bayreuth, Wunsiedel, Dresden, Radebeul, Kulmbach und Weiden und seit Frühjahr 2012 auch in Hof. Das Unternehmen ist Vertragshändler für Ford, Jaguar, Mazda, Land Rover, Seat, Skoda, Nissan und Volvo.

 

Monika Beer

Monika Beer

Monika Beer, geb. Seehof, ist so alt wie Neubayreuth, was womöglich kein Zufall ist. Das journalistische Handwerk hat sie beim Nordbayerischen Kurier gelernt – und vom legendären Erich Rappl alles, was man für ein Leben als Opern-, Wagner- und Festspielkritiker so braucht. Nach Stationen im Festspielpressebüro zu Zeiten des nach wie vor unerreichten Chéreau-„Ring“ und einigen Semestern Theater- und Musikwissenschaften in Berlin war sie festangestellte Kulturredakteurin in Amberg, Weiden und in Bamberg, wo sie seit 1997 lebt. Daneben schreibt sie seit Jahrzehnten und auch jetzt im Ruhestand über Musiktheater und speziell Bayreuth in verschiedenen überregionalen Zeitungen und Fachzeitschriften und zählt u.a. zu den fünfzig internationalen Kritikern, die in der „Opernwelt“ alljährlich ihre Spielzeitbilanz ziehen. Beers bisher umfangreichstes Opus ist der 175 Artikel umfassende Blog „Mein Wagner-Jahr“, der auf infranken.de, der Homepage der Mediengruppe Oberfranken, zu finden und dem zu entnehmen ist, dass sie Katharina Wagner, der prominentesten Absolventin der Schule, ausgesprochen kritisch gegenüber steht – eine Haltung, die sie auch als stellvertretende Vorsitzende des Richard-Wagner-Verbands Bamberg immer wieder vertritt.

 

und außerdem:

Von den anderen zehn Abiturienten wurde einer Architekt und einer Gymnasiallehrer. Eine ehemalige Schülerin arbeitet als Grundschullehrerin, eine weitere als Berufsschullehrerin. Robert Dreßel verdingte sich im Anschluss an das Abitur für zwei Jahre bei der Bundeswehr (Leutnant). Anschließend studierte er in Nürnberg BWL. Seit seiner Promotion ist er in einer der Big Four Wirtschaftsprüfungsgesellschaften als Steuerberater tätig. Richard Mössbauer ist Seniorchef eines Autohauses mit drei Filialen in Waldershof, Tirschenreuth und der Autonova in Bayreuth. Über drei der Absolventen gibt es keinerlei Informationen. Einer ist schon in jungen Jahren verstorben.

 

 

Jahrgang 1973

Reiner Schamel

Reiner Schamel

Da noch während der Schulzeit das erste von fünf Kindern geboren wurde, musste er nach der Bundeswehrzeit schnell Geld verdienen und machte bei Quelle eine Ausbildung zum Handelsfachwirt und spezialisierte sich dabei auf Möbel. Nach der Ausbildung führte er für Quelle dann die Möbelabteilung im Warenhaus in Neckarsulm, leitete danach die Möbelfiliale von „Möbel-Hess“ in Bayreuth, arbeitete für Möbel-Hertel, bis er dann 1991 als Produktmanager den Möbeleinkauf des Baur-Versands übernahm. In dieser Funktion lernte er viele europäische Länder sowie China, Malaysia, Taiwan und Brasilien kennen.

 

 

und außerdem:

Von den 15 anderen Abiturienten arbeiten fünf als Lehrer, eine davon an ihrer alten Schule, dem WWG. Einer der Absolventen hat eine leitende Position an einem Gericht, einer wurde Gastwirt, ein weiterer Rechtsanwalt, einer arbeitet bei einem Sicherheitsdienst, ein anderer verdient sein Geld als Unternehmensberater, einer arbeitet als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, und schließlich gibt es noch einen, der sich beruflich mit Computertomographie befasst. Über zwei der Absolventen gibt es keinerlei Informationen. Zwei der Ehemaligen sind inzwischen verstorben.

 

 

Jahrgang 1974

Sigrid Engelbrecht

Sigrid Engelbrecht

Nach dem Abitur studierte Sigrid Engelbrecht Publizistik, Germanistik, Textil- und Grafik-Design. Neben ihrer Tätigkeit als selbstständige Grafik-Designerin absolvierte sie Ausbildungen zur Trainerin und zum Coach und bietet seither bundesweit Seminare und Vorträge an. Als Malerin hatte sie bisher 22 Ausstellungen in vier Ländern. Außerdem hat sie sich als Sachbuchautorin einen Namen gemacht, u.a.:

„Ich müsste, wollte, sollte – erste Hilfe für chronische Aufschieber“

„Richtig gute Laune kriegen.

Wer gut drauf ist, hat mehr vom Leben“

„Das Anti-Burnout-Buch für Frauen“

„Lass los, was deinem Glück im Weg steht“

„Lass los, was dich klein macht“

Sie gehörte 8 Jahre lang dem Bezirkstag Oberfranken und 20 Jahre lang dem Stadtrat Bayreuth an. Sie ist Trägerin der Medaille des Freistaats Bayern für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung und Trägerin des Goldenen Ehrenrings der Stadt Bayreuth.

 

Hans Schmid

Hans Schmid

Hans Schmid studierte an der Uni München Wirtschafts- und Sozialpädagogik und schloss sein Studium als Diplom-Handelslehrer ab. Parallel dazu machte eine Journalistenausbildung am „Institut zur Förderung des publizistischen Nachwuchses“. Danach arbeitete er beim Sparkassenverband Bayern und war dort der Pressesprecher der Finanzdienstleistungsbranche. Im Januar 2015 ist er nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Vor seinem Tod hat er noch mit Hilfe einer Augenmaus das Buch „Wahn und Wirklichkeit“ geschrieben, in dem er auf eindringliche Weise die Gefühle und Gedanken eines Kranken schildert, dessen Geist klar funktioniert, der aber körperlich gelähmt ist.

 

Walter Guth

Walter Guth

Als er das Studium der Chemie wegen einer Allergie der Atemwege nach dem Vordiplom abbrechen musste, begann er mit dem Studium der Rechtswissenschaft. Es gelang ihm aber, seine naturwissenschaftlichen Interessen und seine juristische Ausbildung zu verbinden. Zunächst arbeitete er als Jurist beim Deutschen Patent- und Markenamt, wo er bis zum Leitenden Regierungsdirektor aufstieg. 1999 wurde er Richter beim Bundespatentgericht.

 

 

und außerdem:

Von den übrigen 10 Absolventen arbeitet einer als Kredit-Referent bei einer Leasing-Gesellschaft, ein anderer ist Führungskraft bei einem Geldinstitut. Zwei der Schüler haben eigene Firmen gegründet, einer der beiden betreibt eine Photovoltaik-Firma, der andere ist Versicherungs- und Finanzmakler mit Niederlassungen in zwei Städten. Ein weiterer arbeitet als Controller in der metallverarbeitenden Industrie. Ein Abiturient wurde Referent in einem Bundesministerium. Drei der Ehemaligen unterrichten in einer Schule, eine davon hat promoviert. Einer der Abiturienten ist schon in recht jungen Jahren verstorben. 

 

 

Jahrgang 1975

Dr. Dieter Mehnert

Dr. Dieter Mehnert

Dr. Dieter Mehnert schloss sein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit einer Dissertation zum Thema "Der ´sachverständige Dritte´ aus § 145 I AO bei der Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit der Buchführung" ab. Als Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Fachberater für internationales Steuerrecht steht er an der Spitze der C.P.A.-Gruppe, die von ihm 1997 mitbegründet wurde. Dieses Unternehmen ist mit über 100 Beschäftigten an sechs Standorten tätig. Dr. Dieter Mehnert übt auch zahlreiche Ehrenämter aus.

 

Robert Würstl

Robert Würstl

Robert Würstl bewarb sich nach der Schule für den gehobenen Polizeivollzugsdienst. Dazu musste er drei Jahre an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege studieren. 1995 wurde er stellvertretender Leiter der Dienststelle zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität des Polizeipräsidiums Oberfranken. Seit 2002 ist er Leiter der Polizeiinspektion Marktredwitz.

 

Dieter Feulner

Dieter Feulner

Dieter Feulner war nach seiner Referendariatszeit für das Lehramt an Gymnasien (Sport/Sozialkunde) von 1985-1989 als Manager und Trainer beim 1. FC Nürnberg angestellt. Danach war er Mitbegründer der Motio Verbund GmbH Deutschland und lange Zeit deren Geschäftsführer. Das Beratungsunternehmen Motio ist mittlerweile Marktführer mit seiner Kombination Betriebliches Gesundheitsmanagement und Personalentwicklung in Deutschland. Von 1989 bis 2010 lenkte er als Geschäftsführer die Geschicke der Motio GmbH in Würzburg und ist dort heute Partner in der daraus hervorgegangenen Motio GmbH & Co.KG Stuttgart/Würzburg ist. Lehrertätigkeiten als Lehramtsassessor an der Pestalozzi-Schule Erlangen sowie als Dozent an der Universität Erlangen-Nürnberg zum Thema „Marketing und Gesundheitsmanagement“ begleiten diese Zeit. Als Trainer, Coach und Berater für die Bereiche Personal- und Organisationsentwicklung sowie des Betrieblichen Gesundheitsmanagements ist er einer der erfahrensten Träger und Gestalter des Motio-Systems und derzeit in vielen führenden deutschen Konzernen u.a. in den Themen „psychische Gesundheit“, „Gesundes Führen“ und „Demografie“ im Einsatz.

 

Edmund Prechtl

Edmund Prechtl

Nach dem Abitur am WWG im Jahr 1975 studierte er in Regensburg und Innsbruck Theologie. 1981 wurde er in Regensburg durch Bischof Dr. Rudolf Graber zum Priester geweiht. Seine Kaplanszeit führte ihn für 5 Jahre nach Wunsiedel und für ein Jahr nach Oberviechtach. 1987 wurde ihm die Pfarrei Nagel verliehen, 2004 kam dann noch die Pfarrei Brand/Opf. dazu. Von 1999 bis 2012 hatte er den Dienst des Dekans im Dekanat Kemnath-Wunsiedel zu tun. Viele Jahre war er auch Mitarbeiter in der ökumenischen Notfallseelsorge und stellvertretender Vorsitzender der Hospizinitative Fichtelgebirge. Seit 2012 ist er nun Pfarrer für Pressath und Schwarzenbach.

 

und außerdem:

Von den übrigen 14 Abiturienten unterrichten zwei in der Schule. Eine Abiturientin wurde Fachberaterin bei einem großen IT-Unternehmen, eine andere arbeitet als Mesnerin, eine weitere leitet die Personalentwicklung eines mittelständischen Industrieunternehmens. Eine Ehemalige promovierte zur Musikwissenschaftlerin. Ein Absolvent arbeitet heute als Personaltrainer bei einem führenden Versicherungsunternehmen, ein anderer als Berufsberater für Abiturienten. Ein weiterer ist als Hochschullehrer an einer amerikanischen Universität tätig. Ein ehemaliger Abiturient wurde nach seiner Promotion Spezialist für die Entwicklung von Software für technische Anwendungen, ein anderer arbeitete bei einem Geldinstitut. Über zwei der Abiturientinnen gibt es keinerlei Informationen. Eine Abiturientin ist schon in jungen Jahren verstorben.

 

Jahrgang 1976

Prof. Dr. Ingrid Seuß-Baum

Prof. Dr. Ingrid Seuß-Baum

Prof. Dr. Ingrid Seuß-Baum promovierte nach ihrem Studium der Ernährungswissenschaft an der Bundesanstalt für Fleischforschung in Kulmbach und war dann dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Dann wurde sie an die Hochschule Fulda berufen und hat dort einen Lehrstuhl im Fachbereich Lebensmitteltechnologie. Als Ergebnis ihrer Forschungstätigkeit entstanden bisher 42 wissenschaftliche Publikationen.

 

Irene Katholing-Ruppert

Irene Katholing-Ruppert

Nach der Ausbildung zur Bauzeichnerin studierte sie in Nürnberg an der Fachhochschule Bauingenieurwesen. Danach arbeitete sie zwei Jahre in einem Statikbüro und drei Jahre in ganz Bayern als Bauleiterin für Baumaßnahmen in amerikanischen Kasernen. Danach wechselte sie für ein Jahr zu einer Baufirma in Erbendorf. Seit 1989 betreibt sie in Bindlach ein eigenes Ingenieurbüro für Hochbau.

 

 

und außerdem:

Von den anderen zehn Abiturienten unterrichten fünf in der Schule. Eine arbeitet als Angestellte in einem Ingenieurbüro. Einer hat in Biologe promoviert und führt heute einen eigenen Betrieb für Garten- und Landschaftsbau. Über drei der Ehemaligen ist nichts bekannt.

 

Jahrgang 1977

Von den 19 Absolventen arbeiteten fünf als  Lehrkraft in der Schule. Eine der Ehemaligen ist heute Steuerberaterin und führt eine eigene Kanzlei, eine andere war in einem Steuerbüro angestellt. Eine Abiturientin arbeitet heute in der Verwaltung der Diakonie, eine andere als Bankangestellte, eine wurde Ärztin, eine leitet eine Firma, die Produkte für Kleinkinder herstellt. Als Geschäftsführerin ist noch eine weitere Abiturientin tätig. Einer der Abiturienten promovierte in Physik und ist heute Programm-Manager eines Telekommunikationskonzerns, ein anderer leitet eine Filiale eines Warenhauskonzerns, ein Absolvent arbeitet als Unternehmensberater, einer wurde Verwaltungsbeamter, ein weiterer Installateur. Über zwei Abiturientinnen ist nichts bekannt.

Jahrgang 1978

Sybilla Nelander

Sybilla Nelander

Sybilla Nelander, geborene Persau, interessierte sich schon früh für Informationstechnologie. Sie durchlief eine entsprechende betriebliche Ausbildung und ist heute Projektleiterin bei SAP. Für ihre Firma führte sie schon Projekte in den USA und in Japan durch.

 

Ute Barthmann

Ute Barthmann

Eigentlich wollte sie Grundschullehrerin werden. Wegen der schwierigen Anstellungssituation musste sie sich aber umorientieren, um nicht arbeitslos zu werden. Sie arbeitete zuerst freiberuflich bei einem Träger der Erwachsenenbildung mit, wurde bald fest angestellt. Sie war zuerst Seminarleiterin, dann Koordinatorin und Bildungsberaterin und ist heute als Standortleiterin führend in ihrem Unternehmen tätig.

 

und außerdem:

Von den übrigen zwölf Abiturienten ist einer bei einer IHK angestellt, einer hat eine leitende Funktion in einer Justizvollzugsanstalt, einer wurde technischer Redakteur, ein anderer arbeitet als Rechtsanwalt. Von den Frauen arbeiten zwei als Grundschullehrerin. Eine der Abiturientinnen ist Inhaberin einer Versicherungsagentur, eine arbeitet in einer Werbefirma, eine andere als Medizinisch-technische Assistentin, eine weitere wurde Verwaltungsbeamtin, eine ist Projektmanagerin für Wirtschaftsförderung in einer deutschen Großstadt. Über eine Absolventin ist nichts bekannt.

 

Jahrgang 1979

Wolfgang Franz

Wolfgang Franz

Wolfgang Franz hat eine Lehre als Kirchenmaler absolviert, in einer Vergolderei gearbeitet und dann an der Fachhochschule Restaurierung von Wandmalerei studiert. Als Diplom-Restaurator ist er stark in der Denkmalpflege engagiert.

 

Ute Porr

Ute Porr

Ute Porr hat Lehramt für Grundschule studiert, hat aber dann im „Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Arbeitgeberverbände“ angefangen. Dort wurde Sie EDV-Beauftragte und war schließlich für die Entwicklung, Erstellung und Vermarktung von E-Learning-Einheiten zuständig. Heute ist sie in der „Gesellschaft für Personale und soziale Dienste“ als Projektleiterin für Weiterentwicklung, Wartung, Support und Schulung eines Verwaltungsprogramms verantwortlich, das an 30 Standorten bundesweit verwendet wird.

 

Marius Macarei

Marius Macarei

Nach dem BWL-Studium arbeitete er zunächst bei der Firma Hutschenreuther und wechselte dann zu „IFS Deutschland“, einer Firma, die sich auf die Entwicklung anwenderfreundlicher Software spezialisiert hat. Dort ist er als Produktmanager, als Referent bei Schulungen und als Leiter des Bereichs „Human Ressources“ tätig.

 

Jochen Piotrowsky

Jochen Piotrowsky

Jochen Piotrowsky war nach dem Wirtschaftsstudium über 20 Jahre bei verschiedenen Unternehmen der Medizinischen Industrie tätig. Seit 2007 ist er freiberuflicher Unternehmensberater mit den Schwerpunkten Marketing und Vertrieb medizinischer Produkte. Jochen ist verheiratet mit seiner Frau Michaela, die er als Mitschülerin am WWG kennen gelernt hat. Die beiden Töchter, mittlerweile 22 und 20 Jahre alt, haben ebenfalls ihr Abitur am WWG gemacht. Also schon eine gewisse Familientradition. Jochen und seine Familie leben in Bayreuth, Bamberg und Berlin.

 

und außerdem:

Von den anderen zwölf Abiturienten haben ein Mann und eine Frau als studierte Juristen eine leitende Funktion in der Kommunalverwaltung erreicht. Einer der Abiturienten wurde Prokurist bei einer führenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein anderer übte nach seiner Promotion in Jura den Beruf eines Rechtsanwalts aus, ein weiterer ist heute als Unternehmensberater tätig. Einer wurde Zahnarzt mit eigener Praxis. Von den Frauen wurde eine Beamtin bei der Telekom und eine Sachbearbeiterin bei einem Versicherungsunternehmen. Über vier der Absolventen gibt es keine Informationen.
 

Jahrgang 1980

Ingo Knoll

Ingo Knoll

Ingo Knoll ist in dritter Generation als geschäftsführender Gesellschafter im Familienunternehmen Knoll mit Hauptsitz in Bayreuth tätig. Die Knoll-Gruppe ist bundesweit an über 20 Standorten präsent und beschäftigt mehr als 700 Mitarbeiter.
Zur Firmengruppe gehört die Knoll GmbH (Großhandel mit Autoteilen in Bayern/Sachsen/Thüringen, Betrieb von fünf eigenen Bosch-Service-Werkstätten), die Knoll Elektro Großhandel KG (Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte an den Fachhandel in Deutschland und Österreich), die Knoll Industriehydraulik KG (Maschinenbau) und die Knoll Küchenstudio GmbH.

 

Renate Preßlein-Lehle

Renate Preßlein-Lehle

Nach dem Abitur studierte sie an der Uni Stuttgart Architektur und Stadtplanung, dann machte sie ein Referendariat in der Obersten Baubehörde des Bayerischen Innenministeriums. Mit dem Abschuss dieser Ausbildung war sie Regierungsbaumeisterin mit der Befähigung für den höheren bautechnischen Verwaltungsdienst. Seit 1993 arbeitet sie bei der Stadt Ingolstadt, zuerst als Abteilungsleiterin im Stadtplanungsamt und dann als AmtsleiterinVerkehrsmanagement und Geoinformation. 2009 wurde sie vom dortigen Stadtrat erstmals zur Stadtbaurätin gewählt.

 

Günter Zeller

Günter Zeller

Nach dem BWL-Studium arbeitete er zunächst bei der Firma Hutschenreuther und wechselte dann zu „IFS Deutschland“, einer Firma, die sich auf die Entwicklung anwenderfreundlicher Software spezialisiert hat. Dort ist er als Produktmanager, als Referent bei Schulungen und als Leiter des Bereichs „Human Ressources“ tätig.

 

und außerdem:

Von den anderen zehn Absolventen arbeiten vier Frauen in der Verwaltung, eine in einem Landesministerium, eine in der Kommunalverwaltung und zwei in der Sozialversicherung. Auch ein Mann arbeitet in der Verwaltung, und zwar in der Bezirksverwaltung. Eine wurde Ökotrophologin, eine andere ließ sich zur Diätassistentin ausbilden. Von den Männern ist einer bei einer Werbefirma tätig. Über zwei frühere Schülerinnen ist nichts bekannt.

 

Jahrgang 1981

Uwe Riehs

Nach dem Studium der BWL in Bayreuth mit dem Schwerpunkt Marketing und Personal wechselte Uwe Riehs zu „Jacobs Suchard“ und war dort als Geschäftsführer für die Vermarktung des Kaffees zuständig. 1996 wurde er bei der Molkerei Müller Generalmanager für Deutschland und Österreich. 2002 übernahm er einen Geschäftsführerposten in der Europazentrale von „Kraft“. Seit 2009 ist er bei der Brauerei Krombacher als Geschäftsführer für den Bereich Marketing zuständig.

 

 

Konstanze Hager

Konstanze Hager studierte BWL und Jura. und arbeitete zuerst bei BSW. Dann wechselte sie für drei Jahre zu TEWA. Nach 17 Jahren als Geschäftsführerin bei MEDI, wurde sie Geschäftsführerin bei der Firma Endolite. Diese Firma ist für eine moderne, intelligente Prothesentechnologie bekannt. Seit Januar 2014 hat sie die Leitung der Firma Orfomed übernommen, die mit ihren Hilfsmitteln vor allem muskelkranken Menschen helfen will. Mit dem Armroboter Jaco oder der Armorthese Gowing können die Anwender erstmals wieder selbständig essen trinken und greifen.

 

 

Petra Wilfling

Petra Wilfling studierte an der Universität Bayreuth Wirtschaftswissenschaften und Geographie für das Lehramt an Gymnasium, ging aber dann zur Firma Siemens, wo sie als Produkt- und Systemplanerin für Standardsoftware für das Finanz- und Rechnungswesen arbeitete. 1988 wechselte sie zur Sika Chemie GmbH in Stuttgart, wo sie  als Abteilungsleiterin für Controlling zuständig war. 2000 übernahm sie für die Firma Lewa Herbert OTT GmbH in Leonberg die Leitung der Informationsverarbeitung. Seit 2003 ist sie in der Schweiz Projektmanagerin für die SAP AG Schweiz.

 

 

Sabine Baierlein

Sabine Baierlein hat ein Jura-Studium absolviert und wollte eigentlich Richterin werden. Dann hat sie aber den elterlichen Betrieb übernommen und ist heute Alleininhaberin und Geschäftsführerin der Druckerei Münch. Daneben übt sie verschiedene Ehrenämter aus: Sie ist IHK Gremiumsmitglied, ehrenamtliche Richterin am Verwaltungsgericht und Rotarierin. Außerdem war sie 10 Jahre lang CSU-Ortsvorsitzende.

 

 

Andreas Sting

Sein Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Bayreuth schloss er als Diplom-Kaufmann ab. Danach arbeitete er mehr als 25 Jahre  in Stabs- und Linienfunktionen mittelständischer Unternehmen. Davon prägte er als Leiter Controlling über 15 Jahre die Planung und die finanzielle Steuerung einer internationalen Unternehmensgruppe. Zuletzt war er als kaufmännischer Leiter und Prokurist in verschieden Branchen (Bau-, Textilindustrie, Mess- u. Regeltechnik) tätig. Einschlägige Erfahrungen im Projektmanagement (z.B. SAP R3-Einführung) in der Sanierung und in der  Restrukturierung ergänzen sein Profil.  Seit März 2015 ist er als selbstständiger Unternehmensberater für wirksames Controlling tätig. Andreas Sting lebt seit 1990 in Minden, ist verheiratet und hat 4 Kinder.

 

und außerdem:

Von den 21 anderen ist einer geschäftsleitender Beamter einer Verwaltungsgemeinschaft, ein anderer arbeitet in einem Jugendamt. Ein Ehemaliger ist heute als Referent bei einer Versicherungsgesellschaft tätig, ein weiterer ist selbstständiger Unternehmensberater, einer Zahnarzt. Vier ehemalige Schülerinnen arbeiten heute als Lehrerin, eine in der Verwaltung einer Privatschule, eine andere wurde Richterin, eine weitere Finanzbeamtin. Über sieben der ehemaligen Schülerinnen ist nichts bekannt. Zwei ehemalige Abiturientinnen sind schon in jungen Jahren gestorben.

 

 

Jahrgang 1982

Heike Schilling-Rajovic

Nach dem Studium der Volks- und Betriebswirtschaftslehre arbeitete sie zunächst in Kanada bei PwC International, einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft. Nach fünf Jahren in der Steuerabteilung der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft leitete sie als Prokuristin die Abteilung  „Steuermodelle" bei der HypoVereinsbank in München. Inzwischen führt sie als Steuerberaterin eine eigene Kanzlei und berät schwerpunktmäßig deutsche und ausländische Steuerpflichtige unter internationalen und nationalen Aspekten.

 

 

Thomas Reuther

Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre arbeitete er zuerst bei verschiedenen Firmen und fand dann bei DANONE seine berufliche Heimat. Mit 38 Jahren wurde er 2001 Chef von Danone Deutschland. Unter seiner Leitung steigerte sich der Gesamtnetto-Umsatz der Firma von 400 Millionen Euro auf 615,5 Millionen Euro. Danone wurde zum am schnellsten wachsenden Unternehmen der Lebensmittelbranche. Umsatzrenner im Sortiment waren die Fruchtzwerge und der probiotische Trinkjoghurt Actimel, der es zum unangefochtenen Marktführer brachte. 2008 übernahm Thomas Reuther dann die Leitung von Danone Russland, wo er das Milchfrischegeschäft für seine Firma aufbaute. Anfang 2012 wurde ihm die Führung von Danone Waters Lateinamerika übertragen. Danone Waters ist nach eigenen Angaben der größte Anbieter von Wassermarken in Lateinamerika und beschäftigt dort 16.000 Mitarbeiter.

 

 

Gerald Wanka

Nach dem Studium der Chemie an der Universität in Bayreuth machte er eine vierjährige Ausbildung zum Technischen Aufsichtsbeamten bei der Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie in Berlin. Diese Tätigkeit beinhaltet die Revision, Beratung und Betreuung von Betrieben (ca. 300), die Mitarbeit in berufsgenossenschaftlichen und staatlichen Gremien der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes sowie die Erarbeitung von Technischen Regeln und Vorschriften. Bis 1999 arbeitete er dann als Technischer Aufsichtsbeamter in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern und Sachsen-Anhalt, bis Ende 2012 in Hessen und Rheinland-Pfalz. 2013 wechselte er zur DGUV  (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung als Spitzenverband der gesetzlichen Unfallversicherungsträger) als Referatsleiter „Prävention von Berufskrankheiten“. Seit November 2014 leitet er das Referat „Gesundheitsschutz“.

 

 

Wolfram Geißler

Er war Quereinsteiger im WWG; er kam in der 11. Klasse mitten in eine funktionierende Klassengemeinschaft. Leider wurde die in der Kollegstufe wieder auseinandergerissen, so dass der Kontakt zu den einzelnen nicht so intensiv war. Nach dem Abi schloss er das Studium zum Diplom-Sportlehrer an der Uni Mainz ab und spezialisierte sich auf das Gebiet „Gesunderhaltung durch Bewegung“. Arbeitsschwerpunkte waren Tanzpädagogik, Feldenkrais, Atemtherapie und Ähnliches. Er lernte mit 22 seine Frau kennen. Danach war er vier Jahre in Stuttgart als Dozent einer Gymnastikschule tätig, es folgte ein Jahr Aufenthalt in St. Gallen/Schweiz, wo er zusammen mit seiner Frau ein Gymnastikstudio führte. In den sechs Jahren der Zusammenarbeit mit der AOK Memmingen hat er ein Präventivprogramm für die Krankenkasse aufgebaut. Seit 1999 ist er selbstständig in der Lohengrin Therme Bayreuth tätig, wo er den Gesundheitsbereich mit vier Mitarbeiterinnen sowie den Massagebereich mit dem Schwerpunkt Chinesische Medizin aufgebaut hat. 2009 hat er die TAO Touch Akademie gegründet. Wolfram Geißler ist glücklicher Vater einer erwachsenen Tochter.

 

Dr. Reinhold Will

Sein Studium der Humanmedizin an der Universität Würzburg schloss er mit der Promotion ab. Als wichtige Stationen nennt er: Hospitation in Hyderabad in einer Klinik für Lepra, Facharztausbildung zum Urologen in Bayreuth (Urologie), Pegnitz (Chirurgie) und Universität Würzburg (Urologie). Außerdem absolvierte er noch Weiterbildungen in Andrologie und Medizinischer Tumortherapie. Seit 1996 führt er als niedergelassener Arzt in Bamberg-Zentrum eine eigene Praxis für Urologie und Andrologie sowie medikamentöse Tumortherapie.

 

 

und außerdem:

von den anderen 37 Abiturienten arbeitet eine als Assistentin der Firmenleitung bei einem internationalen Konzern, eine frühere Schülerin betätigt sich heute als Architekturjournalistin, eine andere wurde Kirchenmusikerin, eine weitere verwaltet und vermietet Wohnungen. Einige zog es in den öffentlichen Dienst, sie wurden Beamtin, eine als Personalreferentin in der Verwaltung, eine in der Bezirksverwaltung, eine als Sachbearbeiterin in einem bayerischen Ministerium, eine als Richterin. Drei arbeiten im Gesundheitsbereich, eine ist medizinisch-technische Assistentin, eine andere Arzthelferin und hat heute die Stationsleitung in einer Klinik, eine weitere ist als Psychologin in einer Klinik tätig. Eine Ehemalige lehrt als Professorin an einer amerikanischen Universität. Eine Schülerin ist nach ihrem Studium der Werkstoffwissenschaft als Projektmanagerin tätig. Ein früherer Abiturient schloss sein Studium an der Universität Bayreuth als Diplom-Physiker ab und leitet heute den IT-Einkauf für die Fakultäten Mathematik und Informatik an der Technischen Universität München. Als Techniker im IT-Bereich ist ein weiterer Schüler tätig. Einer ist Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens. Ein Schüler wurde Diplom-Sportlehrer und betreibt heute ein Sportstudio. Einer wurde Hauptschullehrer und arbeitet heute als Beratungsrektor in der Schulverwaltung. Noch zwei weitere Absolventen wurden Lehrer, darunter eine ehemalige Leistungssportlerin. Ein Abiturient wurde evangelischer Pfarrer. Ein Absolvent arbeitet bei einem Geldinstitut, ein anderer wurde nach seinem Studium der Kommunikationswissenschaft Rundfunkjournalist. Ein Mann und eine Frau sind für die Arbeitsagentur tätig. Drei der Absolventen bezeichnen sich selbst einfach als Angestellte. Über acht Ehemalige ist nichts bekannt. Eine Abiturientin ist schon verstorben.

 

Jahrgang 1983

Robert Easterling

Nach dem Studium der Sportökonomie 1992 war er erst einmal als Assistent der Geschäftsleitung für den Vertrieb von Turngeräten zuständig und konnte bei internationalen Turnieren für Leistungsturner und den Olympischen Spielen in Barcelona Erfahrungen im Veranstaltungsmanagement sammeln. Dann wechselte er 1995 zur chemischen Industrie, wo er weiterhin im Vertrieb tätig war. Zuerst bei S.C. Johnson Wax, wo er als Großkundenbetreuer für Baden-Württemberg begann. In dieser Firma, die heute Sealed Air / Diversey heißt, baute er den Nationalen Key Account Retail auf. In dieser Zeit hatte die Firma einen weltweiten Umsatz von ca. 6 Millionen Dollar. Hier führte er in seiner Verantwortung Lebensmittelhygienelösungen für internationale und nationale Einzelhandels- unternehmen (wie Wal Mart, Rewe Group usw.) ein. 2008 wechselte er als Vertriebsdirektor Ecolab für Deutschland, Österreich und die Schweiz im Bereich Global Retail Services zur Firma Ecolab. Ecolab ist mit einem weltweitem Umsatz von 12 Milliarden Dollar und über 30.000 Mitarbeitern, die in über 160 Ländern tätig sind, Marktführer für Hygieneprodukte und Reinigungssysteme. Seit September 2012 ist er als Head of Global Sales & Business Development Retail bei dem Familienunternehmen Alfred Kärcher GmbH & Co KG für die Zielgruppe Retail (Einzelhandel) zuständig. Diese Firma ist das weltweit führende Reinigungsunternehmen mit der Kernkompetenz in der Reinigung von Gebäuden und Oberflächen, von Transportmitteln und von Flüssigkeiten und deren Förderung. Weltweite Präsenz durch 54 Ländergesellschaften und über 80 Tochtergesellschaften. Die Mitarbeiterzahl liegt bei ca. 9.000 und der Jahresumsatz bei 1,9 Mrd. Euro weltweit.

 

 

Stephan Horn

Nach dem Abitur und einer zweijährigen Bundeswehrzeit, die er als Reserveoffizier abschloss, studierte Stephan Horn Diplom-Geographie mit den Schwerpunkten Raumordnung, Regional- und Landesplanung sowie Stadtentwicklung an der Universität Bayreuth. Nach Abschluss des Studiums begann er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Gesellschaft für Raumanalysen, Regionalpolitik und Verwaltungspraxis mbH in Kulmbach. Dort war er mit Planungen für Schwimm- und Freizeitbäder in Oberfranken und der Planung eines Hochschulstandorts in Niedersachsen mit Aufenthalt in Vechta und Osnabrück befasst. 1991 wechselte er nach Coburg, um dort in der Stadt Coburg in der kommunalen Wirtschaftsförderung eine Tätigkeit aufzunehmen. 1996 erfolgte die Ernennung zum Prokuristen der kommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft, gleichzeitig übernahm er die Geschäftsführung eines regionalen Telekommunikationsunternehmens bis ins Jahr 2001. Ab 2002 wurde er Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg mbH und ist seit 2003 Mitglied der Referentenrunde der Stadt Coburg für den Bereich Wirtschaft. Dort ist er mit allen Belangen der Stadtentwicklung in bezug auf Wirtschaft befasst. Sein Schwerpunkt ist die Entwicklung der wirtschaftlichen Struktur der Stadt, z.B. durch die Projektierung von Gewerbegebieten, Immobilienrevitalisierung und die Instandsetzung und Restrukturierung von Brachflächen. Existenzgründungsförderung, Clusterentwicklung und weitere Tätigkeiten runden den Arbeitsbereich der Wirtschaftsförderung ab. Zu seinem Zuständigkeiten zählen weiterhin u.a. der technische Betrieb des Kongresshauses, das Stadtmarketing und seit 2012 auch die Leitung des kommunalen Tourismusbetriebs. Als Referent und Seminarleiter hält er regelmäßig Vorträge zu Sachthemen der Kommunalverwaltung sowie zur Stadt- und Regionalentwicklung. Stephan Horn wurde mehrfach von Bund und Freistaat Bayern für besondere Ergebnisse ausgezeichnet.

 

 

Peter Schubert

Die ehrenamtliche Arbeit in einem Verein zur Unterstützung psychisch kranker Menschen wurde ausschlaggebend für seinen Berufswunsch. Er studierte Sozialpädagogik und arbeitete dann fünf Jahre als stellvertretender Heimleiter in einem Heim für psychisch Kranke. Seitdem ist er selbständig und führt gesetzliche Betreuungen für teilweise schwierige Klienten durch. Daneben interessiert er sich für Gastrosophie und ist Stellvertretender Vorsitzender bei Slow Food Nürnberg.

 

 

Gerhard Knoblauch

Nach der Schule hat er Elektrische Energietechnik studiert. Seine erste Stelle war im heutigen Staatshochbauamt als Fachplaner Elektro, bis er 1992 zur EVO (heute E.ON) in den Vertrieb für Sonderkunden wechselte. Seit 1999 ist er bei der BEW als Abteilungsleiter für Beschaffung und Energiewirtschaft tätig.

 

 

Manfred Fischer

Noch während des Studiums der Forstwissenschaften in München hospitierte er auf den Philippinen sechs Monate in einem Entwicklungshilfeprojekt. Dann folgte das Referendariat in der Bayerischen Forstverwaltung, doch er wollte wieder in der Entwicklungshilfe arbeiten, und machte deswegen in Berlin noch ein Aufbaustudium. Von 1995 an war er für die Vereinten Nationen und andere Arbeitgeber in Projekten in Laos und Vietnam tätig; ab 2002 auch als Gutachter für Entwicklungsprojekte in Südostasien und Afghanistan. Seit 2007 ist er für eine deutsche Consultingfirma Portfolio Manager in der Asienabteilung und steuert vom Hauptquartier in Hamburg aus verschiedene Entwicklungsprojekte. Von 2010 bis Ende 2013 ist er Leiter eines von der Bundesregierung finanzierten Entwicklungsprojektes in Laos und kehrt danach wieder nach Hamburg zu seiner Firma, der GFA Consulting Group, zurück.

 

 

Wolfgang Hoffmann

Sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bayreuth mit den Schwerpunkten Industriebetriebslehre und Marketing schloss er nach insgesamt 11 Semestern mit Prädikat ab. Danach war er bei unterschiedlichen Firmen im Bereich Marketing und Produktentwicklung tätig. Er fing als Marketing Leiter der Frenzelit Werke in Bad Berneck an und wechselte drei Jahre später zu den Rowenta Werken in Offenbach und übernahm als International Product Director Garment Care die Verantwortung für den größten Produktbereich Bügeleisen. 1998 wurde er Executive Vice President Corporate Marketing der Zapf Creation AG in Rödental, Europas Marktführer für Spiel- und Funktionspuppen. 2007 zog es ihn nach Frankreich, wo er für die japanische Spielwarenfirma Bandai Development Director für Europa wurde. 2011 kehrte er wieder zur Zapf Creation als Executive Vice President zurück, nun verantwortlich für die Bereiche Corporate Marketing und Product Development.

 

 

Dr. Detlef Bittner

AnhängeNach der Schule studierte er Physik und schrieb dann eine Doktorarbeit zu einem Thema in der theoretischen Geophysik. Parallel zu seiner Promotion arbeitete er schon als Geschäftsführer eines IT-Unternehmens und wurde dann geschäftsführender Gesellschafter der TeleSerivce Kronach GmbH. Eine besonders spannende und lehrreiche Zusatzaufgabe war für ihn seine Aushilfe als Mathematiklehrer am Gymnasium in Ebermannstadt, wo er seit 2011 drei Jahre in Teilzeit unterrichtete. 2013 hat er sein Bayreuther EDV-Systemhaus an einen jüngeren Nachfolger übergeben und konzentriert sich nun wieder verstärkt auf den TeleService in Kronach, wo bei einem Kunden eine interessante Neuausrichtung ansteht.

 

 

Dr. Robert Schreier

Sein Studium der Technischen Physik in Bayreuth schloss er mit einer Promotion zum Thema Röntgenstreuung an Molekülkristallen am Lehrstuhl für Experimentalphysik I ab. Nach einem  Aufenthalt an der Rijksuniversiteit Groningen(NL), wo er ebenfalls ein Röntendiffraktometer betreuen durfte, trat er eine Stelle bei einem Sondermaschinenbauer in Heiligenstadt/Eichsfeld an. Als Vertriebsingenieur war er für Projektierung, Kalkulation und Vertrieb von Montageautomaten zuständig. Seit 2000 ist er im technischen Support bei Stäubli Robotics in Bayreuth tätig. Sein Aufgabengebiet umfasst die Programmierung von Robotern, Schulungen, Telefonsupport und Beratung der Kunden bei neuen Projekten.

 

 

Dr. Thomas Pöhlmann

Er studierte von 1984 bis 1989 an der Universität Bayreuth Chemie und promovierte dann von 1990 bis 1993 in Makromolekularer Chemie. Danach trat er eine Stelle bei Ciba Vision in Großostheim in der Materialentwicklung für weiche Kontaktlinsen an, ab 1995 war er bei Chemetall in Frankfurt am Main tätig, zunächst als Materialentwickler für neue Isolierglasdichtungsmassen auf Basis modifiziertem Polyisobutylen, ab 1999 als Laborleiter (Entwicklungsleiter für Isolierglasdichtstoffe). Ab 2002 arbeitete er in der Abteilung Chemie Bau der REHAU AG in Rehau und war dort mit der Materialentwicklung für Fensterprofile und Fensterdichtungen beschäftigt, ab 2005 als Gruppenleiter. Nach über 20 Jahren Arbeit in der chemischen und kunststoffverarbeitenden Industrie wurde 2015 der Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und das langjährige Hobby als Ahnenforscher zum Beruf gemacht, er ist nun als Berufsgenealoge mit zahlreichen Kunden aus Nordamerika (USA, Kanada), Deutschland und dem übrigen Europa tätig und Mitglied im deutschen und amerikanischen Verband der Berufsgenealogen.

 

und außerdem:

Von den übrigen 56 wurden vier Personen Beamte, eine in der gesetzlichen Rentenversicherung, eine in der gesetzlichen Unfallversicherung, eine in einem Landwirtschaftsamt, einer in einem Landratsamt. Zwei Frauen erlernten den Beruf der Steuerfachgehilfin und kümmerten sich dann um ihre Familie, einer der beiden kehrte dann wieder in den Beruf zurück, eine dritte wurde nach der Kinderpause Büroangestellte. Eine weitere Schülerin leitete bis zu ihrer Mutterschaft die deutsche Tochtergesellschaft einer französischen Firma. Eine Absolventin wurde nach ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau Chefsekretärin, zwei andere ließen sich zur Industriekauffrau ausbilden, eine davon arbeitet heute in einer Jugendwerkstatt. Eine Ehemalige arbeitet im Familienbetrieb, einer Schlosserei, eine andere betreibt mit ihrem Mann eine Gartenbaufirma. Drei Frauen zog es ins Gesundheitswesen, eine ist heute Fachärztin für Allgemeinmedizin mit eigener Praxis, eine zweite ist als Heilpraktikerin tätig, eine weitere als Apothekerin. Eine Ehemalige ist bei einem Geldinstitut beschäftigt. Eine arbeitet als Lehrerin, ein weitere in der Heimaufsicht. Drei Abiturienten studierten Physik, einer arbeitet heute in der Industrie, der andere hat eine Leitungsfunktion in der IT-Abteilung eines großen Konzerns, der dritte arbeitet als Ingenieur für Messtechnik. Ein Absolvent studierte Elektro- und Regelungstechnik und arbeitet heute als Projektleiter im Anlagenbau. Ein weiterer Abiturient befasst sich als Elektro-Ingenieur mit dem Bau von Wasserkraftwerken. Ein Abiturient hat in Chemie promoviert und arbeitet heute in der kunststoffverarbeitenden Industrie. Ein weiterer Abiturient wurde Wirtschaftsingenieur und ist heute Abteilungsleiter in einer Firma, die Produkte für den Hausbau herstellt. Sechs Abiturienten studierten BWL, einer ist heute für den Export einer bedeutenden Brauerei verantwortlich, der andere Unternehmensberater und Chef einer Software-Firma, der dritte Vertriebskontrolleur im pharmazeutischen Großhandel, der vierte Projektleiter im Maschinenbau, der fünfte arbeitet in der EDV-Organisation eines großen Industriebetriebs, der sechste wurde Bilanzbuchhalter und Unternehmensberater. Auch eine Abiturientin studierte BWL, schloss mit Promotion ab und ist heute Geschäftsführerin der familieneigenen Firma. Ein Ehemaliger ist heute Professor für Psychologie an einer Hochschule, ein anderer wurde selbstständiger Architekt mit eigenem Büro. Ein weiterer Abiturient ist heute Geschäftsführer eines Bauunternehmens. Ein Abiturient wurde Lehrer. Ein Ehemaliger ist professioneller Redner und Trainer für Manager und Verkäufer. Ein früherer Schüler widmet seine Energie einem Kultauto, das heute nicht mehr gebaut wird. Über fünfzehn der Ehemaligen ist nichts bekannt. Zwei der Abiturienten sind schon verstorben.

 

 

Jahrgang 1984

Birgit Franz

Nach dem Abitur 1984 absolvierte sie ein Grundstudium der Komparatistik, Theaterwissenschaft und Mediävistik an der Universität Bayreuth. Ihr künstlerisches Talent entdeckte sie schon während der Schulzeit, engagierte sich seit 1981 bei der studiobühne bayreuth und war in zahlreichen Rollen auf der Bühne zu bewundern (Gretchen, Marie in „Woyzeck“, Effi Briest, Sieglinde, Elsa etc.). 1986 wurde sie auch für den Film entdeckt und spielte eine der Hauptrollen in dem Kinofilm DER FLIEGER (Regie: Erwin Keusch), der in Coburg gedreht wurde. Von 1988 bis 1992 besuchte sie die Theaterschule in der Kulturmühle Lützelflüh/CH, ihre Abschlussarbeit war ein Stück über die „Geierwally“ : WALLY’S GEIER, mit dem sie in Bayreuth und Düsseldorf gastierte. Schauspielengagements hatte sie u.a. beim Theater Hof und dem Theater KONTRAPUNKT in Düsseldorf. 10 Jahre lang stand sie als Sängerin bei der 50er Jahre Gesangsgruppe „DIE KOLIBRIS“ auf der Bühne, von 1996 bis 1998 arbeitete sie mit dem togolesischen Regisseur und Autor Sénouvo Agbota Zinsou und ging mit der Produktion „AFRIKANISCHE MÄRCHEN“ auf Gastspielreise, u.a. nach London, im Kinofilm: Das Sams (2000) war sie in einer kleinen Rolle zu sehen. Seit 1994 arbeitet sie in der künstlerischen Leitung der studiobühne bayreuth. In unzähligen Rollen und über 30 Regiearbeiten trug sie zum inzwischen 30jährigen Erfolg des freien Theaters bei. Als Gastregisseurin inszenierte sie 1997 „DER PAPST UND DIE HEXE“ von Dario Fo bei der Naturbühne Trebgast, 2005 „BEN HUR“ von Rob Ballard  am Pfalztheater Kaiserlautern und 2010 die Kinderoper „BRUNDIBAR“ von Hans Krasa im Gymnasium Burgkunstadt. 

 

Prof. Dr. Elke Raum

Elke Raum war die erste, die am WWG ihr Abitur mit dem Traumergebnis 1,0 abschloss. Nach der Schule studierte sie Medizin und entschied sich nach ihrer Promotion für eine wissenschaftliche Laufbahn. Sie wurde Dozentin an der Medizinischen Hochschule in Hannover. Danach wurde sie wissenschaftliche Mitarbeiterin für Epidemiologie beim DZFA Heidelberg und wechselte dann zum Deutschen Krebsforschungszentrum. Seit 2008 lehrt sie an der Hochschule Ludwigshafen, seit 2011 hat sie dort als Professorin einen Lehrstuhl für Medizinmanagement. Als Ergebnis ihrer Forschungstätigkeit entstanden schon mehr als 60 wissenschaftliche Veröffentlichungen.

 

 

Professor Dr. Thomas Pfahler

Prof. Dr. Thomas Pfahler studierte Betriebs- und Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth und schloss dieses Studium 1990 als Diplom-Kaufmann und Diplom-Volkswirt ab. Bis zu seiner Promotion zum Doktor der Volkswirtschaftslehre arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre II der Universität Bayreuth, wo er 1999 auch seine Habilitation erlangte. Nach seiner Ernennung zum Privatdozenten im gleichen Jahr folgte er 2004 einem Ruf nach Hamburg. Dort lehrt er bis heute Öffentliche Finanzwirtschaft und Volkswirtschaftslehre und forscht im Bereich der Institutionen- und Bildungsökonomik sowie der Humankapitaltheorie. Prof. Dr. Pfahler veröffentlichte zahlreiche Monographien sowie Aufsätze in wirtschaftswissenschaftlichen Zeitschriften.

 

Jürgen Skambraks

Jürgen Skambraks begann mit einem Studium der Literatur- und Theaterwissenschaft, entschied sich aber dann doch für eine Schauspielausbildung. Er begann in der Bayreuther Studiobühne, zu der er gelegentlich zurückkehrt. Sein Tätigkeitsschwerpunkt ist aber heute Köln, wo er ein eigenes Theaterensemble gegründet hat. Seine Solo-Programme führten ihn schon nach Peru, Israel, Italien und Skandinavien. Für seine Bearbeitung von „Eichendorffs“ Taugenichts wurde er 2006 mit dem Kölner Theaterpreis ausgezeichnet.

 

 

Sabine Melzer-Wiesend

Nach dem Besuch einer Fachschule für Logopädie fand sie zuerst in Kirchheim/Teck eine Anstellung. Dann kehrte sie nach Bayreuth zurück und eröffnete eine eigene Praxis für Logopädie in der Jakobstraße. Dort behandelt sie mit ihren Mitarbeiterinnen Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- und Schluckstörungen.

 

 

Johannes Kolaczek

Nachdem aus der angestrebten Karriere als Bandmusiker nichts geworden war, ließ er sich schließlich zum Tontechniker ausbilden, stieg aber dann bei einer Fernsehproduktions-Firma ein. Dort hat er als Ausstatter, Aufnahmeleiter, Realisator, Regieassistent, Redakteur, Editor und Off-Sprecher für die ARD, für Pro7, SAT1, RTL München, Kabel1, für Disney, den SWF, fürs Bayerische Fernsehen und einige andere gearbeitet. Inzwischen arbeitet er als Freiberufler mehr fürs Internet als fürs klassische Fernsehen. Er bereitet Dreharbeiten vor, die er teilweise selber realisiert, also er textet, schneidet und vertont (bespricht) die entstehenden Beiträge. Dafür hat er auch eine Sprecherausbildung absolviert.

 

Thomas Thaufelder

Schon während seines Studiums des Faches Chemieingenieurwesen/Verfahrenstechnik legte er den Schwerpunkt auf Umwelttechnik. Er schloss sein Studium mit einer Doktorarbeit ab und war dann als Projektleiter bei der Firma Steinmüller Rompf Wassertechnik im Anlagenbau von Abwasserreinigungsanlagen und Müllbehandlungsanlagen tätig. Danach wechselte er zur Solar Millennium AG und war für die Errichtung von Solaranlagen verantwortlich. Zwei Jahre später übernahm er die Geschäftsführung der Tochterfirma Flagsol, die sich unter seiner Leitung innerhalb von acht Jahren von zehn auf 200 Mitarbeiter vergrößerte und weltweit Solar- und Windkraftwerke realisiert.

 

 

Hartmut Vogel

Er absolvierte zunächst eine zweijährige Lehre als Informationselektroniker bei der Bundesmarine. Dann machte er in den USA die Fachausbildung Radar und arbeitete drei Jahre als Radarelektroniker auf See, bevor er Elektro- und Nachrichtentechnik studierte. Danach übernahm er die technische Leitung eines Betriebes für maritime Systeme und war damit für Produktion, Qualität, Beschaffung und Projektmanagement verantwortlich. Er wurde Betriebsleiter und gründete schließlich ein eigenes Unternehmen für maritime Systeme.

 

 

Thomas Ackermann

Nach dem Abitur und einer Ausbildung zum Bankkaufmann studierte er Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Finanzwirtschaft und Organisationslehre an der Universität Bayreuth. Nach Abschluss des Studiums 1992 begann er seine berufliche Laufbahn im Wertpapierhandel der SchmidtBank. Dort war er zunächst zuständig für den Aufbau des Segments Derivate Handel und später für den Aufbau des neuen Risikocontrollingsystems für die Handelsbereiche. 1997 wechselte er nach Stuttgart zur Daimler-Benz AG in den Bereich Treasury und war dort Projektleiter für den Aufbau des Financial Riskcontrollings. Danach führte ihn sein Weg wieder zurück an die „Handelsfront“ in den Aktieneigenhandel bei verschiedenen Banken. Seit 2002 ist er bei der Landesbank Baden-Württemberg in Stuttgart im Bereich Capital Markets-Trading in diversen verantwortlichen Positionen tätig gewesen. Aktuell verantwortet er die Sparte Cash/Derivate Execution. Diese bietet institutionellen Kunden eine allseits kompetente und professionelle Betreuung bei allen Aktien- und Derivatetransaktionen und führen die Orders an allen nationalen und internationalen Börsen aus.

 

 

Uwe Budemann

Uwe Budemann, der in seinen jungen Jahren ein ganz erfolgreicher Hammerwerfer war, machte nach dem Abitur eine Lehre zum Täschner. Nach der Prüfung zum Feintäschnermeister studierte er in Bayreuth und in England. Das Studium schloss er als “Master of Business Administration” ab.  Lange war er einer der beiden Geschäftsführer der Boschagroup, die sehr erfolgreich Lederwaren, vor allem Ledertaschen, herstellt.  Danach war er als Head of Procurement bei Müller und Meirer in Wiesbaden für
Porsche Design, Joop und Strellson tätig. Heute ist als Verkaufsdirektor der V. Fraas GmbH für Asien und die neuen Märkte zuständig.

 

 

Claudia Peschel

Nach der Schule studierte sie an der TU Braunschweig und an der TU München Architektur. Nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in London trat sie eine Stelle in München an. Nach fünf Jahren wechselte sie den Arbeitgeber. Heute ist sie in einem Münchener Architekturbüro Geschäftsführerin und Miteigentümerin.

 

 

Heiko von der Weth

Nach seiner Banklehre bei der Commerzbank machte er ein 2-jähriges berufsbegleitendes Studium an der Bankakademie. Dann wechselte er nach Nürnberg ins „dokumentäre Auslandsgeschäft“. Weitere Aufgabenfelder waren das „Anlagemanagement für Firmenkunden“ und die „Devisenberatung“. Er ging dann zur Vereinsbank, heute UniCredit AG, wo er zur Führungskraft ausgebildet wurde. Dort leitet er heute das „Zins- und Währungsmanagement Nordbayern“.

 

 

Dr. med. Marcin Leszczynski 

Marcin Leszczynski  kam im Jahre 1977 im Alter von zwölf Jahren mit seinen Eltern als politischer Flüchtling aus dem damals kommunistischen Polen und wuchs in Bischofsgrün am Fuße des Ochsenkopfes im Fichtelgebirge auf, wo er im Winter als Skilehrer in der Skischule Nordbayern bei Martin Puchtler und im Sommer als Rettungsschwimmer in der Wasserwacht Bischofsgrün tätig war. Er besuchte das Wirtschaftswissenschaftliche Gymnasium in Bayreuth. Nach dem Abitur 1984 studierte er Humanmedizin an der Universität Regensburg und an der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität München/Klinikum Rechts der Isar, wo er 1991 mit dem dritten Staatsexamen sein Studium abschloss. 1992/93 leistete er seinen Zivildienst als Arzt im Praktikum in der Chirurgie am Klinikum Bayreuth, wo er am 1. Oktober 1993 als Assistenzarzt übernommen wurde. Dort war er in den Bereichen Allgemein-, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie und als Notarzt tätig. Seit 2005 fungierte Dr. Marcin Leszczynski in der Unfallchirurgie des Klinikums Bayreuth als Oberarzt mit folgenden Schwerpunkten: Traumatologie, arthroskopische Gelenkchirurgie, Korrekturosteotomie (Korrektur angeborener Knochenfehlstellungen) und Endoprothetik (Implatation von Gelenkprothesen). Während der Zeit in Bayreuth sammelte er in seiner 15-Jährigen Tätigkeit im Rettungswesen zahlreiche Erfahrungen, so auch als Leitender Notarzt der Stadt Bayreuth und stellvertretender leitender Notarzt am Rettungshubschrauber „Christoph 20“, mit über 1900 Flugeinsätzen. Zum 1.Juli 2008 übernahm er die Tätigkeit als Chefarzt für Unfallchirurgie und Orthopädie am St.-Anna-Kreiskrankenhaus in Sulzbach-Rosenberg und promovierte im Jahr 2010 an der Universität in Heidelberg. Er ist auch Unfallarzt für die Berufsgenossenschaften und führt die Zusatzbezeichnungen Chirotherapie, Notfallmedizin und Sportmedizin. Als seine ärztlichen Spezialgebiete nennt er arthroskopische Operationen der großen Gelenke (Schulter, Knie, Oberes Sprunggelenk), Endoprothetik des Knie-, Schulter und Hüftgelenks, vorwiegend in minimalinvasiver Technik sowie Hand- und Fußchirurgie.

 

 

Holger Himsel

Nach dem Abitur studierte er Technische Physik und qualifizierte sich dabei zusätzlich für den Bereich Geökologie/Hydrologie. Seitdem arbeitet er als Ingenieur im Bereich Qualitätsmanagement mit Gruppenleitung und war u.a. für die Firmen Corning, Continental und Curamik tätig.

 

 

Stefan Viessmann

Stefan Viessmann interessierte sich schon früh für Naturschutz und das Problem des Waldsterbens. Das motivierte ihn zum Studium der Forstwirtschaft an der FH Weihenstephan. Bald nach der Staatsprüfung bei der Bayerischen Forstverwaltung wechselte er zur Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald. Dort leitet er derzeit das Besucherzentrum „Hans-Eisenmann-Haus“.

 

 

Harry Engelhardt

Nach dem Abi und 2 Jahren Bundeswehr (Reserveoffiziersanwärter) absolvierte er bei der SchmidtBank eine Lehre zum Bankkaufmann. Seit 2004 ist er bei der Commerzbank beschäftigt. In der Gebietsfiliale Bayern-Nord in Nürnberg (eine der 18 deutschlandweiten Gebietsfilialen) ist er als Prokurist für alles verantwortlich, was mit elektronischem Zahlungsverkehr zu tun hat. Weiterhin zeigt er Zuständigkeit bzgl. der Planung dezentraler und zentraler Verkaufsmaßnahmen sowie der Qualifizierung von Vertriebsmitarbeitern im Bereich Geschäftskunden.

 

 

Stefan Hoffmann

Er hat in Erlangen Elektrotechnik studiert und war dann 17 Jahre bei der Firma Siemens in der Entwicklung (Richtfunktechnik, optische Übertragungstechnik, Entwicklung SDSL / ADSL) tätig. 2007 wechselte er als Testingenieur für xDSL-Systeme zu Nokia Siemens Networks. Seit 2009 arbeitet er als Systemingenieur für die Deutsche Flugsicherung.

 

 

Tanja Hemm

Sie hat bereits während ihres Studiums der Medienwissenschaft und Amerikanistik als Autorin im Bereich Feature, Hörspiel und Literatur u.a. für den Bayerischen Rundfunk gearbeitet. Nach Studienabschluss setzte sie ihre Tätigkeit als freie Radioautorin fort und lebte in dieser Zeit auch in den USA, in Neuseeland und Australien. Seit 2002 ist Tanja Hemms Schwerpunkt die ortsbezogene Klanginstallation. Mit dieser bewegt sie sich als Künstlerin in den Grenzbereichen von Klangkunst, Bildender Kunst, Kunst im öffentlichen Raum und Medienkunst. Ihre Werkliste verzeichnet über 70 Ausstellungen international, als wichtige Stationen wären zu nennen  'WC 2006 - Klangnetz öffentliche Toilette' , das siebenteilige akustische Leitsystem 'Brunnenweg' (06/2008 - 07/2009) in Schweinfurt, die Einladung als 'Sound artist of the year 2008' beim internationalen Sound Symposium in St. John's, Kanada. 2011 hat Tanja Hemm das Medium Applikation mit ihrer künstlerischen Arbeit verschränkt: per smartphone wird der Hörer zu drei Soundspots in einer Stadt geführt, an denen von der Künstlerin kreierte ortsbezogene Klanginstallationen auslösen und nur dann und dort auf dem smartphone hörbar sind. Genaueres dazu findet sich auf ihrer Homepage. Seit 2012 ist Tanja Hemm Lehrbeauftragte für Media English und Advanced Sound Design an der Hochschule Osnabrück und arbeitet gelegentlich als Dialogbuchautorin.

 

 

Dr. Rainer Krauß

Rainer Krauß studierte nach dem Abitur in Regensburg und Erlangen Medizin. Anschließend arbeitete er als Arzt  im Bayreuther Klinikum zunächst in der Frauenklinik, später dann in der Herzchirurgie. Für die Ausbildung zum Facharzt ging er an die Uniklinik in Dresden und promovierte im Jahr 2000. Danach kehrte er nach Bayreuth zurück und ist heute als Leitender Oberarzt in der Herzchirurgie  am Bayreuther Klinikum tätig.

 

 

Ina Richter

Ina Richter, geborene Albrecht, absolvierte nach dem Abitur eine kaufmännische Ausbildung und besuchte im Anschluss die Textilfachschule in Münchberg. Es stand der Wunsch im Vordergrund, nach der Schulzeit zunächst etwas Praktisches zu erlernen. Als nächster Schritt auf der Karriereleiter folgte die Tätigkeit als Einkäuferin in einem Unternehmen für Bademoden und dann der Wechsel in die elterliche Firma, das ebenfalls in der Textilbranche angesiedelt ist. Nach diesen karriereorientierten Jahren folgte eine berufliche Auszeit, in der Ina Richter eine Ausbildung zur Heilpraktikerin machte und auch als Seminarleiterin tätig war. Und schließlich für ihre beiden Kinder da war. Nach diesem unkonventionellen Zwischenschritt riefen neue Aufgaben im elterlichen Unternehmen. Der Wiedereinstieg glückte, die Aufgaben und die Verantwortung nahmen rasch zu und mit Ihnen auch die Freude an der Arbeit. Nach fordernden Zeiten der geschäftlichen Umstrukturierung und Weiterentwicklung ist Ina Richter heute Inhaberin und Geschäftsführerin der suprima GmbH in Bad Berneck.

 

 

Dr. Uwe Klaus

Uwe Klaus wollte schon immer Chemie studieren und wählte daher den naturwissenschaftlichen Zweig des WWG in Bayreuth. Er begann das Studium der Chemie nach seinem Wehrdienst und promovierte 1994 in metall-organischer Chemie an der Uni Bayreuth. Sein Hang zur Physik, der im Leistungskurs durch Herrn Raab noch weiter ausgebaut wurde, führte dazu, dass er nach der Promotion für ein halbes Jahr ans Bayerische Institut für Geochemie und Geophysik in die Festkörper-NMR Abteilung wechselte. Die Physik ist auch heute noch ein wichtiger Bestandteil seiner Tätigkeit. Er ging für einige Jahre an die Universität Kassel in Witzenhausen, an der er Umweltanalytik mit radioakiv-markierten Pestiziden betrieb, um den Verbleib der Abbauprodukte in Gewässern zu untersuchen. Im Jahr 1999 bekam er Kontakt zu einem Unternehmer aus Göttingen, der in Radeberg bei Dresden eine neue Firma gegründet hatte. Bei dieser Firma Ascalon für Hohlfasermembranproduktion für künstliche Nieren, startete er im Januar 2000 als Leiter F&E und als Mädchen für alles. Eine seiner ersten Aufgaben war, eine geeignete Membran für die Highflux-Dialyse zu entwickeln, die allen patentrechtlichen Belangen gewachsen war. Diese Faser wurde bis ins Jahr 2009 in unveränderter Weise produziert. Ende 2000 erfolgte der Umzug nach Radeberg. Als diese Firma und die Schwesterfirma in 2001 an B.Braun Melsungen verkauft werden sollte, gründete er seine eigene Firma, Saxonia BioTec, die sich mit Hohlfasermembranentwicklung für die Biotechnologie und Wasserfiltration sowie mit dem Bau von hohlfaser-basierten Zellkultursystemen beschäftigte. Parallel fungierte er als Berater für B.Braun Melsungen und Sartorius. Im Jahr 2005 bot sich die Gelegenheit, die Firma an den kanadischen Großkonzern ZENON zu verkaufen, was zusammen mit Alpha Plan erfolgte. Dieser Konzern wurde kurze Zeit später von General Electrics aufgekauft. In Folge war er für mehrere Jahre für GE Water tätig. 2008 erfolge der Rückkauf der Firmen in einem sogenannten Managment Buy Out. Seit dem ist er Leiter F&E von Alpha Plan und CTO (Chief Technology Officer) von Alpha Membrane Systems (AMT), entwickelt neben Hohlfasermembranen mit seinem Team auch die Prinzipien von Spinnanlagen, die bis zu 7 Mio km Hohlfasern pro Jahr produzieren und ist Berater für führende internationale Unternehmen, die Ihre Hohlfaserspinntechnologie erweitern oder auch aufbauen wollen. 

 

Thomas Heinlein

Als Diplomkaufmann hat Thomas Heinlein schon für mehrere namhafte Firmen gearbeitet. Seine eigentliche Berufung gehört aber der Bundeswehr: 1996 schied er als Zeitsoldat nach 12 Jahren aktivem Dienst aus. Ein trauriges Highlight war dabei gewiss der 30.09.1994, an dem er im Rang eines Hauptmann als letzter „Bayreuther Jäger“ nach über 390 Jahren Tradition als Garnisonsstandort die Markgrafen-Kaserne verlassen musste – natürlich nicht ohne vorher als Logistikchef das gesamte Inventar des Bataillons im Wert von ca. 50 Mio. € ohne jeden buchungstechnischen Verlust an 59 Dienststellen in ganz Deutschland abgesteuert zu haben. Danach hätte er sich nicht träumen lassen, später als Reservist einmal mehr als 1500 Wehrübungstage zu dienen und an fünf Einsätzen im Ausland teilzunehmen. So war er von 2001 bis 2003 in Kroatien und Bosnien-Herzegowina und 2005/2006 in Kabul/Afghanistan. Über ein halbes Jahr war er 2012/2013 im Rang eines Oberstleutnant der Reserve im Rahmen des ISAF-Einsatzes der NATO in Mazar-e-Sharif/Afghanistan als Shift Director am Regional Command North und führte dort mit 20 Soldatinnen und Soldaten aus 11 Nationen im sog. Combined Joint Operations Centre rund um die Uhr im 3-Schichtbetrieb sämtliche laufende Operationen aller ISAF-Truppen in ganz Nord-Afghanistan – auf einem Gebiet fast halb so groß wie Deutschland. Zuletzt war er seit Januar 2014 für sechs Monate als sog. Truppenversorgungsstabsoffizier im Kosovo und in  Mazedonien im Einsatz, wo er als oberster Logistiker die größte Abteilung im Stab des Deutschen Einsatzkontingents KFOR führte und dort für die Versorgung von 750 Soldaten verantwortlich war. Es steht zu befürchten, dass dies nicht sein letzter Auslandseinsatz war: Solange es auf dieser Welt blutige Kriegsgebiete wie aktuell im Nordirak oder in der Ostukraine und Krisenherde wie Ebola in Westafrika gibt, zu denen die Bundeswehr von unsern gewählten Mandatsträgern im Parlament in den Einsatz geschickt wird und dabei auf die unverzichtbare Unterstützung von Reservisten angewiesen ist, werden wohl noch ein paar Wehrübungstage auf Thomas Heinlein zukommen…

 

Michael Krawczyk

Nach dem Abitur studierte er Theaterwissenschaft/Neue Medien, Politik und Germanistik in Erlangen. Nachdem er Praktika bei Radio Mainwelle, beim Nordbayerischen Kurier und beim Bayerischen Fernsehen absolviert hatte, fing er 1992 als Volontär beim BLR-Radiodienst in München an. 1994 wurde er Redakteur und Moderator bei ‚Antenne Bayern‘, ein Jahr später wechselte er nach Halle zum MDR. Seit 1996 ist er Redakteur beim Bayerischen Rundfunk / B5 aktuell. „Nebenbei“ hat er einen Lehrauftrag an der LMU im Bereich Kommunikationswissenschaft und ist Dozent an der „Akademie der Bayerischen Presse“. Und ebenfalls „nebenbei“ ist er als Autor für Bayern 2 und das Bayerischen Fernsehen tätig. So entstand die Produktion des Dokumentarfilms „Das zerrissene Leben“ über jüdische Mitbürger, die im 3. Reich aus München vertrieben wurden. 1994 wurde ihm der BLM-Hörfunkpreis verliehen.

 

Bernhard Grüner

Nach dem Abitur studierte er in Erlangen Medizin. Danach kehrte er nach Bayreuth zurück, arbeitete zunächst  im Krankenhaus Hohe Warte später im Bezirkskrankenhaus Bayreuth, wo er seine Facharztausbildung zum Nervenarzt beendete. In diesem Rahmen absolvierte er auch Weiterbildungen in Hypnotherapie und Neuraltherapie. Seit 2001 ist er im Öffentlichen Gesundheitsdienst tätig und schloss  die  Facharztausbildung zum Arzt für Öffentliches Gesundheitswesen ab. Zuletzt arbeitete er im Gesundheitsamt Bayreuth als stellvertretender Leiter.  Anfang 2013  wechselte er zur Regierung von Oberfranken. Seitdem durchläuft er eine weitere Ausbildung in Klinikhygiene und ist als Fachberater für Hygiene und TBC tätig, was die Überwachung und Beratung oberfränkischer Krankenhäuser und Praxen in hygienischer Hinsicht beinhaltet. Er hält zudem Vorträge in den Bereichen Hygiene, Psychiatrie, Suchtmedizin  und Gesundheitsmanagement.

 

 

Prof. Dr. Christine Hauskeller

Christine Hauskeller, geborene Hörtig, studierte in Frankfurt Philosophie, Soziologie und Psychoanalyse. Anschließend promovierte sie an der TU Darmstadt in Philosophie. Diese Arbeit wurde im Jahr 2000 unter dem Titel „Das paradoxe Subjekt. Unterwerfung und Widerstand bei Judith Butler und Michel Foucault“ veröffentlicht. Die Forschungsmöglichkeiten in Darmstadt führten sie dann in eine neues Gebiet, die Ethik und Wissenschaftsphilosophie der Biomedizin. Im Jahr 2002 wechselte sie nach Großbritannien, an die Universität Exeter, wo sie 10 Jahre lang Mitarbeiterin und Leiterin eines Forschungszentrums war und heute Professorin für Philosophie ist. Sie unterrichtet Kritische und Feministische Theorie und arbeitet zu ethischen Fragen von Genetik und Identität und zum weiten Feld der Stammzellenforschung. Sie veröffentlicht zu Themen der Bioethik, Sozialphilosophie und Wissenschafts- und Technikphilosophie. Sie ist auch in der Wissenschaftspolitik aktiv und u.a. seit 2014 Mitglied der Zentralen Ethikkommission Stammzellenforschung, welche das Robert-Koch-Institut bei der Durchführung der Bestimmungen des Stammzellgesetzes berät.

 

 

Harald Bleil

Nach seinem Abitur hatte Harald eine 2-jährige Ausbildung zum Speditionskaufmann bei der Spedition Steinbach in Bayreuth sowie danach die Bundeswehr absolviert. Im Anschluss an sein BWL Studium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Dipl.-Kfm. univ.) begann er seine berufliche Karriere als Logistiker bei Siemens. Seine Tätigkeit als Controller in der Continental AG führte ihn u.a. auch nach USA, Indien, China und Thailand. In der Weltkulturerbe-Stadt Regensburg hat Harald seine Heimat gefunden. Privat entdeckte er im Laufe der Jahre seine Leidenschaft am Rennradsport. Zusammen mit seiner Frau Ina (Ina Zeller-Bleil; diese war auch im Abi 1984 Jahrgang als Gast vom MWG; im Sport-Leistungskurs) wurden im Laufe der Zeit alle bedeutsamen Tour de France Pässe und Bergankünfte in den Alpen, dem Zentralmassiv und in den Pyrenäen besucht.
Der Schnappschuss entstand am Col Agnel, Grenzpass zwischen Frankreich und Italien auf 2744m Höhe. 

 

 

Andreas Maisel

Andreas Maisel entstammte der Bayreuther Brauerfamilie Maisel und machte 1984 sein Abitur am WWG. Nach seinem Studium stieg er 1990 in den Familienbetrieb ein und übernahm 2002 den Vorstandsposten der Bayreuther Bierbrauerei AG. 2007 verstarb Andreas Maisel mit nur 42 Jahren. Ihm zu Ehren wurde eine Straße benannt, und so ist die Anschrift der „Maisel’s Bier-Erlebnis-Welt“ seit Herbst 2015 der „Andreas-Maisel-Weg 1“.

 

und außerdem:

Von den übrigen 55 Abiturienten wurden ganz unterschiedliche Wege eingeschlagen. Einer ist heute Referent bei einer Handwerkskammer. Ein Absolvent hat eine hohe Position im Bereich der Bundeswehr. Einer, der ursprünglich Lehrer werden wollte, bekleidet heute eine Führungsposition bei einem bedeutenden Schmuckhersteller. Ein Absolvent leitet ein großes IT-Unternehmen. Ein weiterer steht an der Spitze einer großen, bundesweit agierenden Konzertagentur. Ein Ehemaliger hat heute eine führende Position in der Tabakindustrie. Sechs Abiturienten wurden im medizinischen Bereich tätig, zwei als Zahnarzt, einer als Krankenpfleger, ein dritter wurde Unfallchirurg mit eigener Praxis, einer arbeitet als Arzt im Ausland, ein weiterer wurde Hörgeräte-Akustiker. Ein Ehemaliger arbeitet als Systemingenieur für Mobilfunksysteme, ein anderer wurde ebenfalls Ingenieur und arbeitet im Marketing eines Industriebetriebs, einer hat eine leitende Funktion beim THW. Ein Abiturient wurde nach seinem Physikstudium Produktionsleiter in der Industrie. Ein Abiturient wurde Rechtsanwalt, ein anderer arbeitet heute als Zeitungsausträger. Zwei wurden Beamte im höheren Dienst, einer wurde selbstständiger Vermögensverwalter, ein anderer hat die gleiche Aufgabe bei einem Geldinstitut. Ein früherer Bundesligaspieler im Handball arbeitet heute als Lehrer, auch sieben der Frauen sind heute pädagogisch tätig, eine davon an ihrer alten Schule, dem WWG, zwei weitere arbeiten in der Erwachsenenbildung, die vierte ist Religionslehrerin im Kirchendienst, die fünfte arbeitet in der Jugendbetreuung, die sechste als Grundschullehrerin, die siebte als Förderlehrerin. Von den anderen Frauen arbeitet eine heute als medizinisch-technische Assistentin, eine andere wurde Fachärztin für Allgemeinmedizin mit eigener Praxis, eine weitere leitet die Finanz- und Lohnbuchhaltung eines mittelständischen Transportunternehmens. Eine Ehemalige, die eine Banklehre machte, arbeitet heute ebenfalls in der Buchhaltung. Eine Abiturientin, die BWL studierte, hat eine leitende Position in einer großen Brauerei, eine andere BWL-Absolventin führt heute ein Fachgeschäft für Tennisartikel, eine weitere ein Modegeschäft. Eine Abiturientin betreibt ein Café, eine weitere arbeitet als Verkäuferin in einem Modegeschäft, eine Ehemalige ist in der Software-Branche im Kundenservice tätig. Eine Abiturientin führt eine Firma für Hausverwaltungen, zwei andere sind Apothekerinnen, eine angestellt und eine selbstständig. Eine andere wurde Architektin, eine weitere arbeitet in einem Verlag. Eine Ehemalige, die Bibliothekswissenschaft studierte, arbeitet heute in einem britischen Archiv. Eine Absolventin schloss ihr Physikstudium mit einer Promotion ab und arbeitet heute als Systemarchitektin im IT-Bereich. Über sechs der Ehemaligen ist nichts bekannt. Zwei der Abiturienten sind schon verstorben.
 

Jahrgang 1985

Claus Strunz

Wir zitieren aus Wikipedia: „Nach dem Abitur in Bayreuth volontierte Strunz beim Nordbayerischen Kurier. Anschließend studierte er von 1989 bis 1994 an der Ludwig-Maximilians-Universität München Politikwissenschaft, Germanistik und Medienrecht. Bei der Münchner Abendzeitung wurde er Redakteur und Ressortleiter Nachrichten. Er war stellvertretender Chefredakteur der Tageszeitung Die Welt und seit Oktober 2000 Chefredakteur der Bild am Sonntag, der Sonntagsausgabe der "BILD"-Zeitung, die er am 1. August 2008 verließ. Strunz war Moderator der Diskussionssendung „Was erlauben Strunz!?“ (nach einem Ausspruch des Fußballtrainers Giovanni Trapattoni über den Fußballspieler gleichen Nachnamens Thomas Strunz), welche bis zu ihrer Einstellung im Sommer 2010 auf dem Sender N24 (ProSiebenSat.1 Media AG) ausgestrahlt wurde. Zuvor hatte er ab 2002 bei der n-tv-Sendung „Der Grüne Salon“ Heinz Eggert ersetzt. Seit Ende März 2011 moderiert Strunz die Talkshow "Eins gegen Eins" auf Sat.1. Seit dem 15. Oktober 2008 war Strunz Chefredakteur beim Hamburger Abendblatt. Er verließ das Hamburger Abendblatt zum 1. Juli 2011.“
Seit dem 1. Juli 2011 hat er die Leitung des neu geschaffenen Bereiches TV- und Videoproduktionen bei Axel Springer. Kernaufgaben seiner neuen Funktion sind konzernübergreifend die Entwicklung und Umsetzung von TV- und Videoproduktionen für alle digitalen Plattformen der Medienmarken von Axel Springer. „Zum 1. Juli 2014 wurde Strunz Geschäftsführer von Maz & More TV-Produktion“, die das SAT 1-Frühstücksfernsehen herstellt. Dort tritt Strunz auch regelmäßig als Kommentator aktueller Ereignisse auf. Nachdem Strunz die Sendung Akte im September 2015 als Vertretung für Ulrich Meyer moderiert hatte, übernahm er im Januar 2017 die Hauptmoderation der Sendung auf Sat.1. Strunz war einer von vier Moderatoren des TV-Duells zur Bundestagswahl 2017 zwischen Angela Merkel und Martin Schulz. 

 

Brigitte Horn

Nach der Schule studierte sie BWL mit dem Schwerpunkt Touristik. Nach Tätigkeiten für Reiseveranstalter und Hotels arbeitete sie für eine Werbeagentur im Umfeld der Touristik und übernahm das Marketing für ein Musicaltheater. Heute verantwortet sie als Chefredakteurin von AssCompact, ein Fachmagazin für die Assekuranz und Finanzwirtschaft.

 

Reiner Fichtner

Nach dem Abitur studierte er in Rosenheim Holztechnik und stieg dann als Diplomingenieur in den elterlichen Betrieb ein. Im Jahr 2000 hat er die Firma übernommen und ist nun für „Holz-Fichtner“ verantwortlich. Als Chef der Firma hat er mit dem Online-Shop ein weiteres Standbein aufgebaut. Holz-Fichtner hat sich auf Herstellung und Vertrieb von formschönen und zugleich ungewöhnlichen Holzartikeln spezialisiert.

 

Prof. Frank Beier

In Erlangen studierte er Diplom-Biologie. Danach schrieb er dort seine Doktorarbeit. Als Postdoktorand ging er nach Calgary in Kanada, wo er blieb und 2001 eine Professur für Physiologie in London (Ontario) bekam. Inzwischen hat er zahlreiche wissenschaftliche Artikel publiziert und ist als stellvertretender Leiter der Abteilung für Physiologie und Pharmakologie in der medizinischen Forschung tätig. Der Schwerpunkt seiner Forschung liegt auf der molekularen Regulation von Knochenwachstum und Krankheiten des Skeletts (z.B. Osteoarthrosis).

 

Dierk Engelhardt

Als Programmierer und später Software-Projektleiter bei der Asimus Software GmbH stieg er in den Beruf ein. Ab 1994 war er als Systemanalytiker für ERP-Systeme bei der Pentacom GmbH verantwortlich. Nach einem Jahr als Abteilungsleiter Sparkassen-Systeme West bei der Asimus Datensysteme AG wechselte er zur imbus AG, wo er zum Leiter Consulting Services wurde. Seit 2004 ist er verantwortlicher Abteilungsleiter, Produktmanager und Product Owner für das Testmanagement-System TestBench. Mit seiner langjährigen Erfahrung berät und begleitet er namhafte Kunden bei der Einführung und maßgeschneiderten Integration von Testwerkzeugen in Software-Entwicklungsprozesse.

Andrea Hofmann, geb. Müller

Schon in der Schulzeit arbeitete sie ehrenamtlich in ihrer Kirchengemeinde mit. Das weckte den Wunsch, sich zur Diakon ausbilden zu lassen. Nach dem Abschluss der Ausbildung arbeitete sie erst einmal mit körperbehinderten Jugendlichen. Es folgte eine Auszeit, solange die Kinder noch klein waren. Danach gab sie erst einmal in Teilzeit Religionsunterricht. In dieser Zeit machte sie eine Ausbildung zur systemischen Organisations- und Gemeindeberaterin. 2005 wechselte sie die Stelle und arbeitete als Diakonin in der Aussiedlerarbeit und -seelsorge im Dekanat Bamberg. Währenddessen  absolvierte sie noch eine Ausbildung zum systemischen Coach. Seit 2010 arbeitet sie im evangelischen Dekanat Bamberg als Projektreferentin und als persönliche Referentin des Dekans.

 

 

Andy Renz

Nach dem Abitur studierte er Biologie an der Universität, machte sein Diplom und schrieb seine Doktorarbeit im Bereich Pflanzenbiochemie.  Er forschte 2 Jahre lang am Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam, bevor er bei der BASF als Laborleiter im Bereich Pflanzenbiotechnologie einstieg. Innerhalb der BASF wechselte er von der direkten Forschung zum wissenschaftlichen Business Development und Licensing – zunächst in Europa und Asien, seit 2011 in Amerika. Dort leitet er eine Gruppe für Technologie-Scouting und Forschungskooperationen. Seit September 2014 arbeitet er als Vizepräsident bei "Benson Hill Biosystems", einer Firma, die vor allem die Photosynthese von Pflanzen verbessern will.

Dr. Martin Weiß-Flache

Nach der Schule studierte er katholische Theologie und schloss das Studium mit der Promotion ab. Da er von der Kirche keine Anstellung als Theologe erhielt, arbeitete er für 10 Jahre als Einrichtungsleiter in einer Einrichtung der Wohnungslosenhilfe. Danach machte er sich selbstständig und arbeitet heute freiberuflich als Lebens- und Organisationsberater. Seine Schwerpunkte sind dabei die Beratung in Krisen und bei Umbrüchen im Privat- und Berufsleben, Coaching-Angebote für Führungskräfte, Schulungen zur Teamfähigkeit und spezielle Angebote für die Persönlichkeitsentwicklung von Männern.

 

Michael Brockelt

Nach Abitur und Zivildienst studierte er in Bayreuth Angewandte Geographie und in Kaiserslautern Raum- und Umweltplanung. Dabei wurde sein Interesse für das Thema Verkehr geweckt. Praktische Erfahrungen sammelte er unter anderem in Dresden und Basel, bevor er von der Stadt Passau als Verkehrsplaner eingestellt wurde. Bald wurde er Abteilungsleiter für die Verkehrsentwicklungsplanung und seit 1998 ist er als Dienststellenleiter für alles rund um die konzeptionelle Verkehrsplanung und -entwicklung verantwortlich.

Petra Selsam (geb. Maisel)

Einer Ausbildung zur Bankkauffrau folgten 10 Jahre in der HypoVereinsbank mit unterschiedlichen Aufgabengebieten und Einsatzorten, zuletzt als Wertpapierspezialistin. Danach folgte der Wechsel in die UniCreditGroup, wo sie diverse Weiterbildungen absolvierte und seitdem in der Mitarbeiter- und Führungskräfteentwicklung als Trainer und Coach tätig ist. Ihre Aufgabengebiete umfassen Trainings und Coachings in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation, Vertrieb und Finanzdienstleistung.

Werner Zeitler

Nach dem Abitur studierte er an der Universität Bayreuth Technische Physik und schloss das Studium 1992 mit dem Diplom ab. Danach wurde er von der Firma Popp & Co GmbH als Messtechniker für Leuchten und Lichtarchitektur mit Aufbau eines Lichtmessstudios und Lichtplanung im Objektbereich angestellt. In der gleichen Firma wechselte er dann in den IT-Bereich und führte dabei SAP ein. Seit 1998 arbeitet er bei der Firma Rehau AG mit Hauptsitz in Rehau im IT Bereich und beschäftigt sich vor allem mit „Just in Time“-Softwarelösungen im Automotivebereich sowie mit Entwicklung, Test und Integration spezieller Applikationen einschließlich Schulungen. Dies ist mit häufigen Auslandstätigkeiten an diversen Standorten weltweit, vor allem USA, Südafrika, Ungarn und Österreich, verbunden.

 

 

Petra Schatke

Petra Schatke, geborene Jäger, entschied sich nach dem Abitur für eine Ausbildung zum Industriekaufmann mit Schwerpunkt Marketing. Anschließend orientierte sie sich noch einmal um  und absolvierte eine Ausbildung im Rechenzentrum der AOK Bayern.
Heute ist sie Fachbereichsleiterin bei der kubus IT, dem IT-Dienstleister der AOKen Bayern, Sachsen und Thüringen. Hier stellt sie mit ihrem Team in unterschiedlichen Standorten die Verarbeitungsprozesse in der Qualitätssicherung und in den Produktionsumgebungen sicher. Neben den Kernaufgaben ist sie verantwortlich in mehreren Projekten eingebunden, wie zum Beispiel Corporate Identity, Eventmanagement oder der Schaffung eines IT-Leitstandes, um den IT-Betrieb für 17 000 Anwender sicherzustellen. 

 

Elisabeth Süß

Nach ihrem Studium der Physik arbeitete sie erst einmal in Bayreuth im Ingenieurbüro Franken-Consult. Schon nach wenigen Monaten wechselte sie ins Bayerische Landesamt für Umweltschutz (LfU) und nahm dort verschiedene Aufgaben war, u.a. Pressesprecherin und Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit. Seit 2008 arbeitete sie im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, wo sie ab 2009 Stellvertretende persönliche Referentin des Bayerischen Umwelt- und Gesundheitsministers war. Seit Februar 2014 ist sie im Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege tätig und leitet dort das Referat „Landtag, Ministerrat, Bundesrat“.

 

Dr. Guido Rösler

Guido studierte nach dem Abitur Physik an der Universität in Bayreuth und promovierte in einem Grundlagenforschungsthema über Organische Leuchtdioden (OLED). Der Einstieg ins Berufsleben führte über 2 mittelständische IT-Dienstleister aus dem Bereich IT-Security. Im Jahr 2000 wechselte er zur BMW AG, war dort zuerst im Bereich IT-Netzwerksicherheit tätig, wechselte für 5 Jahre in die Fahrzeugentwicklung und danach zurück in die zentrale IT in den IT-Anwendungsbetrieb für den Forschung- und Entwicklungsbereich. Ab 2011 unterstützte er in Projekten den Aufbau der IT im chinesischen Joint Venture BMW Brilliance Automotive und verantwortet seit 2014 in Shenyang, Liaoning Province, P.R.China den IT Anwendungsbetrieb für das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum (Elektroantriebe, neue Marke Zinoro, BMW Fahrzeuge für den asiatschen Markt) mit einem Team von chinesischen Kollegen. 

 

Christof Steidle

Nach seiner Ausbildung zum Schriftsetzer besuchte er eine Technikerschule für Druck- und Papierverarbeitung, die er als staatlich geprüfter Drucktechniker abschloss. Danach arbeitete er als Kundenberater für verschiedene Firmen im Druckgewerbe.  Zu dieser Zeit entstand bereits das Ziel, sich in Richtung Marketing-Kommunikation weiterzuentwickeln. Eine längere Arbeitslosigkeit nutzte er zu einer Fortbildung im Bereich Marketing- Vertriebsmanagement und BWL in einem der Fachhochschule München nahen Institut. Immer noch arbeitslos gründete er eine eigene Firma zur Entwicklung von Marketing- und Kommunikationskonzepten und grafischer Kommunikationsunterstützung. Aus einem Auftrag heraus ergab sich dann die Festanstellung als Produktioner in einer Tourismus-Werbeagentur (später eine Gemeinschaft aus 2 Werbeagenturen).  Seit 2010 ist er Marketingkoordinator für die Hoval Aktiengesellschaft in Liechtenstein, die Heizungs- und Lüftungsanlagen herstellt und weltweit vertreibt.

 

Fredy Schmidt

Nach Abitur und Wehrdienst studierte er Wirtschaftsgeographie und arbeitet bis 2007 in der Bamberger Wirtschaftsförderung; dann hieß es "back to the roots" und es ging zurück nach Bayreuth - ebenfalls in die Wirtschaftsförderung.   

 

und außerdem:

Die übrigen 62 Absolventen gingen nach dem Abitur ganz unterschiedliche Wege. Drei Personen wurden Pädagogen, zwei wurden Gymnasiallehrer, eine andere ist Chefin einer privaten Sprachenschule. Drei Ehemalige arbeiten im öffentlichen Dienst in der Verwaltung. Mehrere Absolventen haben mit EDV zu tun, eine Absolventin arbeitet als SAP-Beraterin, einer wurde System-Analytiker, ein anderer leitet die EDV eines mittelständischen Versandhändlers. Eine Abiturientin arbeitet in der Kundenbetreuung im Druckgewerbe, eine andere ist nach ihrem Geographiestudium schließlich in die Fitness-Branche gewechselt. Eine Person wurde Physiotherapeutin, eine andere arbeitet in der Verwaltung des Roten Kreuzes. Vier Abiturienten entschieden sich für Jura, Sabine Graße ist Rechtsanwältin und Mitinhaberin einer Kanzlei in Bayreuth, eine andere leitet ein kommunales Rechtsamt, ein weiterer hat promoviert, bevor er als Fachanwalt für Strafrecht zu arbeiten anfing, auch der vierte wurde Rechtsanwalt. Drei Abiturienten studierten BWL, einer arbeitet heute in einer Steuerberatungskanzlei, ein anderer im Großhandel, der dritte im Bereich Datenorganisation, zwei weitere wurden Bilanzbuchhalter. Ein Abiturient ist Vermögensberater bei einem Geldinstitut, ein weiterer ist selbstständiger Versicherungsmakler, ein dritter führt eine Handelsvertretung, noch ein weiterer Ehemaliger arbeitet bei einer Bank. Ein früherer Schüler leitet eine Marketingfirma. Ein weiterer wurde Redakteur, eine Ehemalige betreibt eine Literatur- und Medienagentur, ein anderer wurde evangelischer Pfarrer, ein weiterer wurde Kirchenmusiker. Eine Person zog es in die Wissenschaft, sie forscht seit ihrer Promotion im Bereich Biomedizin. Ein weiterer Absolvent wechselte nach seiner Promotion in Biochemie und zehn Jahren wissenschaftlicher Arbeit als Lehrer in eine Berufsfachschule. Dr. Stefan Tietz ist heute niedergelassener Facharzt für innere Medizin und Nephrologie im niedersächsischen Neustadt, ein anderer Ehemaliger betreibt als Tierarzt eine Tierklinik. Ein früherer Schüler führt heute ein Hotel, ein anderer wurde Bauunternehmer. Zwei Frauen arbeiten als Sekretärin, eine im Kfz-Bereich, eine in einem Pfarramt. Einer der Abiturienten ist heute Berufskraftfahrer bei einer Spedition, ein anderer wurde Erfinder. Einer studierte Werkstoffwissenschaften mit dem Schwerpunkt Glas und Keramik und arbeitet heute als Bereichsleiter in einem Bergbauunternehmen. Eine Schülerin studierte nach ihrer Lehre noch Innenarchitektur und führt heute eine Schreinerei. Ein Abiturient schloss sein Maschinenbau-Studium mit einer Promotion ab und arbeitet heute als Ingenieur bei einem großen Autohersteller. Ein anderer wurde Ingenieur für Drucktechnik und arbeitet heute für ein großes Versandhaus. Eine frühere Schülerin hat vor allem als Projektmanagerin gearbeitet und führt heute eine eigene Firma. Von den Abiturienten konnte einer nicht im Erwerbsleben Fuß fassen. Über zehn Ehemalige ist nichts bekannt. Vier der Abiturienten sind schon verstorben.

 

 

 

Jahrgang 1986

Robert Zrenner

Nach dem Studium der Wirtschafts-Informatik arbeitete er zuerst in England als technische Vertriebsunterstützung im Bereich „Informations-Technologie“. 1993 wechselte er in die deutschsprachige Niederlassung der Firma und hatte im Vertrieb mit Großkunden zu tun. Ab 1994 war er für ein großes US „Informations-Technologie“-Unternehmen im Vertrieb tätig. Bis 2006 war er für diese Firma in verschiedenen Aufgabenfeldern weltweit aktiv, um anschließend die europäische Vertriebs-Entwicklungsverantwortung zu übernehmen. 2010 schaffte er den Sprung in eine kleine deutsche Software Firma, deren Vertrieb er mit aufbaute. Seit 2012 arbeitet er im Vertrieb von strategischen Einkaufslösungen für global agierende Groß-Konzerne bei einem großen US-Informations-Technologie“-Unternehmen mit insgesamt 400.000 Mitarbeitern.

 

Claus Hildner

Nach dem Abi absolvierte er 20 Monate Zivildienst auf St. Pauli in Hamburg, um v.a. Obdachlosen und Drogenabhängigen zu helfen. Danach studierte er zunächst zwei Semester evangelische Theologie auf der Kirchlichen Hochschule Bethel in Bielefeld. In den Semesterferien wurde er von einem Nachbarn für die Fliegerei inspiriert. Er brach sein Studium ab, bestand einen Eignungstest der Lufthansa und wurde dann u.a. in Bremen und Arizona zum Piloten ausgebildet. In den ersten Jahren wurde er als Co-Pilot eingesetzt. Seit März 1996 ist er Flugkapitän.

 

 

Gerald Pühlhorn

Schon während des Studiums des Bauingenieurwesens in München und Coburg arbeitete er in den Ferien bei der Firma Markgraf. Schon vor dem Ende des Studiums unterschrieb er dann dort einen Arbeitsvertrag und wurde anfangs als Bauleitungsassistent eingesetzt. Nach drei Jahren wurde er eigenverantwortlicher Bauleiter. Nach weiteren 10 Jahren wechselte er in die Kalkulation. Dann absolvierte er eine Zusatzausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit und ist mittlerweile als Sicherheitsingenieur tätig.

 

 

Walter Jungbauer

Nach dem Abitur war er zunächst sechs Monate bei der Bundeswehr, verweigerte schließlich und wechselte zum Zivildienst ins Nervenkrankenhaus Bayreuth. Es schloss sich das Studium der römisch-katholischen Theologie zunächst in Bamberg an. Nach seiner Konversion zur Alt-Katholischen Kirche und Vordiplom wechselte er zum weiteren Studium der römisch-katholischen und der alt-katholischen Theologie nach Bonn, wo er auch seine Frau kennenlernte. Nach erfolgreichem Abschluss der beiden Studiengänge arbeitete er zunächst als Pastoralarbeiter in Karlsruhe. Da seiner kleinen alt-katholischen Kirche die Finanzmittel für seine hauptberufliche Weiterbeschäftigung fehlten, machte er eine Zusatzausbildung zum Public-Relations-Referenten in Berlin und war sieben Jahre beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zunächst als Trainee, dann als Assistent und schließlich als Referent für die Bereiche Abfallvermeidung, Energiepolitik und Atomausstieg zuständig; hier engagierte er sich auch bereits ehrenamtlich als Pastoraler Mitarbeiter der dortigen alt-katholischen Pfarrgemeinde. Danach begann er eine berufsbegleitende Fortbildung zum Fundraising-Manager und wechselte parallel als Fundraiser zunächst zur Berliner Tafel und dann für sieben Jahre als Fundraising-Beauftragter zur Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) nach Eisenach und Erfurt; auch hier übernahm er ehrenamtlich seelsorgerliche Aufgaben für die dortige alt-katholische Gemeinde und wurde in diesem Rahmen 2008 zum Diakon, 2010 schließlich zum Priester (mit Zivilberuf) geweiht. Da seine Frau Mitte 2012 als Pastorin von ihrer Evangelisch-methodistischen Kirche in die Gemeinde nach Ellerbek bei Hamburg versetzt wurde, gab er seine Arbeit in der EKM auf und übernahm die Aufgabe als Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising sowie Pressesprecher beim Evangelischen Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt (KWA) in Hannover. Mitte 2013 wurde er von der Kirchenleitung seiner alt-katholischen Kirche angefragt, ob er sich vorstellen könnte, ein neu eingerichtetes Vikariat für die Pfarrgemeinde Hamburg zu übernehmen. Diese Anfrage beantwortete er positiv und ist nun seit dem 1. Januar 2014 hauptberuflich als Vikar für die Seelsorge der alt-katholischen Pfarrgemeinde Hamburg und ihrer Seelsorgebezirke in Schleswig-Holstein und Niedersachsen verantwortlich.

Markus Wandtke

Nach dem Abitur machte er ein Praxisjahr bei EON und studierte dann in Erlangen und Marburg Theologie. Danach machte er noch eine praktische Ausbildung und arbeitete als selbstständiger Finanzberater, bevor er dann ins Pfarramt eintrat. Derzeit ist er als Pfarrer an der Lutherkirche in Hof tätig.

 

 

Andrea Völkl-Endress

Schon als Jugendliche hat sie ehrenamtlich im HPZ mitgearbeitet. Schon damals war ihr klar, dass sie beruflich in diese Richtung gehen wollte. Deshalb hat sie nach dem Abitur Diplom-Pädagogik studiert.
Heute arbeitet sie beim Beruflichen Fortbildungszentrum Hof in der beruflichen Rehabilitation mit schwerbehinderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammen. Sie ist momentan dort Seminarleiterin, wird aber ab 2014 die Koordination der Reha-Abteilung übernehmen. Außerdem ist sie für die Jugendämter Stadt und Land Hof als ambulante Fachkraft als Erziehungsbeistand, Familienhilfe und Hilfe für junge Volljährige tätig. 

 

Thomas Krauß

Nach der Schule machte er eine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten und studierte danach Wirtschaftsmathematik und BWL mit den Zusatzfächern Gesundheitsökonomie und Betriebsinformatik. Während des Studiums arbeitete er parallel in einer Unternehmens- und Personalberatung als Juniorconsultant. Hierbei war er für die Koordination von Weiterbildungsmaßnahmen sowie die Abwicklung klassischer Headhuntingaufträge zuständig.
Nach dem Studium war er zuerst als Projektleiter für IT-Projekte im Krankenhauswesen tätig, vier Jahre später übernahm er die regionale Vertriebsleitung, weitere zwei Jahre später die Vertriebsleitung für Deutschland, Österreich und Schweiz. Nach weiteren sechs Jahren und dem Wechsel von der Krankenhausbranche in die gesetzliche Krankenkassenwelt wurde er Mitglied der Geschäftsleitung in einem Rechenzentrum mit Verantwortung für Vertrieb, Marketing, Qualitäts- und Kundenmanagement. Derzeit ist er als Geschäftsführer eines SAP-Rechenzentrums für gesetzliche Krankenkassen tätig. Dieses Rechenzentrum wurde auf der „grünen Wiese“ innerhalb von ca. 2 Jahren aufgebaut. Es beschäftigt mittlerweile an vier Standorten insgesamt ca. 130 Mitarbeiter. In seiner Freizeit beschäftigt sich Thomas Krauß viel mit Sport, insbesondere Fußball. Er ist Mitbegründer und ehemaliger Vorstand der JFG Neubürg 05 sowie im Verein als Trainer aktiv. 

 

Alexander Doerfler 

Schon als Schüler war er in der kirchlichen Jugendarbeit engagiert. Nach Schule und Grundwehrdienst studierte er dann Theologie und bald zusätzlich noch Psychologie. Beide Studienfächer schloss er mit dem Diplom ab. Danach wurde er zum Pastoralreferenten ausgebildet. Seit 2001 arbeitet er als Gefängnisseelsorger in der JVA Bayreuth, in der ca. 1000 Menschen  Haftstrafen zwischen wenigen Tagen bis hin zu lebenslanger Haft verbüßen.

 

 

Martin Hauenstein

Martin Hauenstein ist derzeit in Elternzeit mit seinen beiden Kindern (4 und 5) und lebt seit über 20 Jahren in seiner Wahlheimat Hamburg, unterbrochen von ausgedehnten Auslandsaufenthalten (zuletzt 5 Jahre Singapur). Schlüsselstationen seines Lebens nach dem Abi 1986 waren sein  Zivildienst beim Roten Kreuz in Gießen, die Berufsausbildung als Industriemechaniker (Gießen), die Arbeit als Möbeltischler (Sinn/Hessen), sein Studium der Islamwissenschaften in Hamburg (Magisterarbeit über Islamisches Bankenwesen), die Tätigkeit als IT-Berater bei einer international tätigen IT-Beratungsfirma in Deutschland und Singapur. Arbeitsorte waren Deutschland, Philippinen, Indien, Singapur. Martin liebt das Familienleben, Outdoor-Aktivitäten (Seekajak vor allem in der Ostsee), Fahrradtouren (Transalp, Harz), Tauchen und  Lesen.

 

Ulrike Pischke (geb. Scheuerecker)

Direkt nach dem Abitur ging es nach Bonn und anschließend an die TU München-Weihenstephan zum Studium der Ernährungs- und Haushaltswissenschaften (Ökotrophologie). Es folgten verschiedene Wohnortwechsel und die Familienphase. Seit über 10 Jahren lebt sie zusammen mit ihrer Familie im Landkreis Donau-Ries in Nordschwaben. Dort hat sie sich mit ihrer eigenen Ernährungsberatungspraxis, dem „Ernährungshaus“, ihren Traum erfüllt. Als Diplom-Ökotrophologin und Ernährungsberaterin/DGE arbeitet sie im Bereich Ernährungsberatung und Ernährungstherapie. Ihren Schwerpunkt in der Beratungspraxis legt sie auf die Vermeidung und Reduzierung von Übergewicht. Hier bietet sie Gruppenberatung und auch Einzel-Coaching an. Die Vielfalt der Themen rund um „Gesunde Ernährung“ ist groß. Zum Angebot gehören auch Gesundheitstage in Kindergärten und Schulen, öffentliche Vorträge und Veranstaltungen im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung. In der Ernährungstherapie berät sie Patienten mit krankheitsbedingten Ernährungsproblemen, z.B. Lebensmittelunverträglichkeiten.

 

Uwe Schoberth

Er begann seine berufliche Karriere in der Versicherungsbranche beim Kölner Gerling-Konzern, für den er dann in England und den USA als Verkaufsdirektor tätig wurde. Im Jahr 2000 übernahm er eine Leitungsaufgabe bei der XL Group, einem weltweit tätigen Versicherungsunternehmen. Seit 2014 arbeitet er als „Global Head of Major Trading Partner Engagement“  bei  der QBE Insurance Group mit Sitz in Chicago.

 

Prof. Dr. Ulrich Hacker

Nach dem Medizinstudium in Regensburg und an der Technischen Universität in München promovierte er 1994 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Ab 1993 durchlief er die Facharztausbildung in Innere Medizin, zunächst am Städtisches Krankenhaus München Bogenhausen, dann ab 1995 an der Innenstadtklinik der LMU München und ab 1997 am Klinikum Großhadern der LMU München. Im Jahr 2003 wechselte er an die Uniklinik Köln, erlangte 2006 die Facharztanerkennung im Bereich Hämatologe und Internistische Onkologie, habilitierte 2005 im Fach Innere Medizin und war seit 2007 als Oberarzt tätig. Im Januar 2013 wechselte er an das Universitäre Krebszentrum Leipzig (UCCL) der Uniklinik in Leipzig. Er ist dort als Oberarzt tätig und leitet den Bereich „Translationale Forschung“. Der Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit liegt auf dem Gebiet der translationalen Krebsforschung.

 

Kristina Bottler

Nach dem Studium der Elektrotechnik hat Kristina Bottler, geborene Rappsilber, in der Bahnsicherungstechnik für die Firma Thales Stellwerke, Signale, Zugrechner sowie die Streckenrechner Köln-Rhein/Main und die Stammstrecke München validiert und den Safety Case nach ISO 61508 erstellt. Seit 2009 ist sie bei Bosch in Stuttgart, zunächst als Qualitätsmanagerin in der SW-Entwicklung für Airbag-Steuergeräte, seit 2015 für Motorsteuergeräte. Hier definiert sie den Qualitätsmanagement-Prozess und auditiert Projekte nach ASPICE.

 

 

und außerdem:

Die anderen 71 Abiturienten schlugen ganz unterschiedliche Weg ein: Zwei arbeiten heute im Versicherungsgewerbe, einer leitet eine Versicherungsagentur, der andere hat eine Führungsposition bei einer Versicherungsgesellschaft. Wieder ein anderer ist selbstständiger Architekt. Ein Abiturient leitet heute eine Firma für Natursteine. Andreas Meier betreibt in Eckersdorf mit „Airless Meier“ eine Firma für Farbspritztechnik. Ein Kollege aus dem Jahrgang ist heute stellvertretender Niederlassungsleiter bei einer Großhandelsfirma. Ein weiterer Schüler leitet die Logistik für eine bekannte Lebensmittelfirma. Ein Ehemaliger arbeitet heute als Fahrlehrer, ein weiterer ist in der Unternehmensberatung tätig. Auch mit Datenverarbeitung beschäftigen sich einige, einer als selbstständiger Diplom-Informatiker. Ein anderer mit dem gleichen Studienabschluss hat eine Leitungsfunktion in einem Industrieunternehmen, eine Abiturientin arbeitet als kaufmännische Angestellte. Eine weitere Abiturientin hat mit der Entwicklung von Software zu tun. Zwei Ehemalige arbeiten bei der Deutschen Telekom. Ein Abiturient wurde Bilanzbuchhalter, ein anderer Steuerberater. Ein Ehemaliger leitet eine Niederlassung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Als Wirtschaftsingenieur hat ein Absolvent heute eine Leitungsfunktion im Vertrieb. Eine Ehemalige wurde Ethnologin, eine andere Psychologin. Mit den Problemen von Jugendlichen und ihrer Erziehung sind ebenfalls einige beruflich befasst, zwei sind als Sozialpädagogen in der Jugendhilfe tätig, eine Schulkameradin arbeitet als Beamtin im Jugendamt, eine Ehemalige arbeitet als Erzieherin, drei Person sind als Lehrer tätig. Eine frühere Schülerin arbeitet als Sekretärin an einer Universität, eine andere wurde Verwaltungsbeamtin, ein Ehemaliger ist bei der Arbeitsagentur beschäftigt. Drei Ehemalige sind bei einer Bank, in der Finanzbranche ist noch eine weitere Schülerin tätig, und zwar als Risikomanagerin. Ein Schüler lehrt an einer Universität im Bereich Materialforschung. Auch die Medizin war als Berufsfeld interessant. Zwei Abiturienten sind heute Chirurg, einer davon mit eigener Praxis. Noch ein weiterer arbeitet als Arzt in einem Krankenhaus. Eine frühere Schülerin arbeitet als Krankenschwester, eine andere ist als ausgebildete Kinderkrankenschwester heute als Praxisbegleitung für Auszubildende tätig. Eine weitere wurde Psychotherapeutin mit eigener Praxis. Harald Judas wurde nach einem Geografie-Studium Journalist und wohnt inzwischen wieder an seinem Geburtsort Bischofsgrün. Es gibt noch einen weiteren, der als Journalist arbeitet. Eine Ehemalige leitet eine Werbe-Agentur, eine andere arbeitet in einem Missionswerk mit. Auch in die Technik zogen es einige, z.B. als Textilingenieur. Ein anderer schloss sein Studium der Elektrotechnik mit einer Promotion ab und hat sich dann beruflich mit dem Bau von Kraftwerken befasst. Noch einer studierte Elektrotechnik und ist heute Abteilungsleiter bei einem Automobilkonzern. Ein weiterer Schüler arbeitet als Gruppenleiter in einer Elektrowerkstatt, ein dritter wurde Testingenieur, eine Schülerin ist technische Angestellte im Laborbereich. Über vierzehn der früheren Schüler ist nichts bekannt. Vier der Absolventen sind schon verstorben.

 

Jahrgang 1987

Wolfgang Raum

Wolfgang Raum ist seit mehr als 20 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig und seit Sommer 2005 Chefredakteur des ZertifikateJournal, dem führenden Newsletter für Anlagezertifikate in Deutschland. Vor seinem Wechsel zum ZertifikateJournal verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Seit August 2007 fungiert Raum auch als wöchentlicher Kolumnist für die „Euro am Sonntag”. Der Familienvater wird zudem regelmäßig als Experte zu Fernseh-Interviews eingeladen. Früher vielfach bei Bloomberg.TV und bei der 3satBörse heute vor allem beim Deutschen Anleger Fernsehen (DAF).
 

Professor Dr. Stefan Zeranski

Nach dem Studium der Betriebswirtschaft in Bayreuth und Dublin sammelte er bei verschiedenen Banken praktische Erfahrungen. Parallel zu seiner beruflichen Tätigkeit schrieb er seine Dissertation   „Liquidity at Risk zur Steuerung des liquiditätsmäßig-finanziellen Bereichs in Kreditinstituten“, die mit summa cum laude bewertet und einem Sonderforschungspreis der Commerzbank ausgezeichnet wurde. Seit 2009  hat er die Professur Betriebswirtschaftslehre für Finanzdienstleistungen und Finanzmanagement und Mitglied Geschäftsführendes Direktorium Institut für Finanzen, Steuern, Recht an der Brunswick European Law School (BELS), Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften. Er ist auch Mitglied des Award Komitees von Portfolio Institutionell für die Auswahl „Beste Bank“ in Deutschland in 2011, 2012. Er hat außerdem schon mehr als 50 fachwissenschaftliche Beiträge veröffentlicht.
 

Barbara Bury, geb. Rumsauer

Seit der Ausbildung zur IT-Kauffrau übernahm sie nach mehrjähriger Erfahrung in verschiedenen Firmen und Positionen in der Familienfirma Hans Rumsauer GmbH in Speichersdorf die Geschäftsleitung. Nach 10 Jahren erfolgreicher Leitung und Ausbau der Firma reduzierte sie zu Gunsten ihres nebenberuflichen Engagements. Derzeit ist sie für den Einkauf und das Controlling zuständig. Die Firma Rumsauer vertreibt Home and Garden Appliance mit Schwerpunkt auf hochmoderner Technik im 2-Kanal-System (Großhandel und Online-Einzelhandel), darunter Geräte wie Robotrasenmäher und ferngesteuerte Großflächenmäher.
 

Oliver Hohlbach

Nach dem Wehrdienst hat er in München Maschinenbau und im Anschluss in Dresden und Bayreuth Wirtschaftswissenschaften studiert. Berufsbegleitend hat er dann den Abschluss als Diplom-Kaufmann gemacht. Heute arbeitet er als Unternehmensberater für Qualitätsmanagement, Projektmanagement und technischen Einkauf und hat schon in Projekten für BMW, Porsche, Opel oder Ford gearbeitet. Tätigkeitsschwerpunkt ist die Freigabe von Prozessen oder Beschaffung von Baugruppen, wie z.B. ein Kühlkreislauf des Porsche Spyder 918.

 

Ingo Bleyl

Nach dem Abitur studierte Ingo Bleyl in Bayreuth Physik und promovierte 1998 in Experimentalphysik. In seiner Promotion beschäftigte er sich mit den elektrischen Eigenschaften von Flüssigkristallen für die Anwendung in Fotokopierern oder Laserdruckern. Anschließend forschte Ingo Bleyl bei der japanischen Telekommunikationsfirma NTT Docomo in Tokio an organischen Leuchtdioden. 1999 trat er dann in die damalige Firma Siemens-Matsushita, heutige Epcos AG in München ein. Zuerst entwickelte er in der Forschungsabteilung Oberflächenwellenfilter -  Bauelemente, die Frequenzen im Gigaherz-Bereich filtern können und in Mobiltelefonen gebraucht werden. 2004 übernahm er in Singapur die Leitung der Produktentwicklung von Frequenzfiltern für Fernsehgeräte. 2007 kehrte er nach Deutschland zurück und leitet heute die Materialforschung für Oberflächenwellenfilter. Ingo Bleyl ist verheiratet und hat zwei Kinder.

 

Peter Körndl

Peter Körndl machte bei der Bayerischen Vereinsbank eine Ausbildung zum Bankkaufmann und wechselte danach in den Börsenhandel der Vereinsbank nach Frankfurt. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Wirtschaftslehre und Steuerprüfung sowie Bankbetriebslehre- und Finanzwirtschaft. Danach arbeitete er drei Jahre bei der Bethmann Vermögensbetreuung Frankfurt in der Vermögensverwaltung. Nach langjähriger Tätigkeit als Kapitalmarktexperte bei der Dresdner Bank arbeitet er heute als Portfolio Manager mit dem Schwerpunkt auf institutionellen Kunden in der Vermögensverwaltung der Commerzbank.

Dr. Andrea Schaller

Andrea Schaller studierte in Regensburg und Marburg Germanistik, Kunstgeschichte und Geschichte. In allen drei Fächern spezialisierte sie sich auf das Mittelalter. 1991/92 Auslandssemester in Verona/Italien. Nach dem Studienabschluss 1994 in Marburg machte sie ein halbjähriges Verlagspraktikum in Leipzig. Dann folgte ihr Promotionsstudium (Kunstgeschichte) in Hamburg. Vor Abgabe der Dissertation begann sie ein Museumsvolontariat in Stuttgart, wo sie anschließend als Wissenschaftliche Mitarbeiterin arbeitete. 2002 begann sie nach der Abgabe der Dissertation als Redakteurin in einem Verlag in Leipzig. Seit 2011 ist sie als freiberufliche Lektorin und Autorin tätig. Schwerpunkte sind Kunstbücher, Schulbücher und Wissensbücher für Kinder und Jugendliche.

 

Axel Beitze

Nach dem Abitur begann er ein Studium der Geodäsie  an der Universität in Stuttgart mit dem Schwerpunkt Geoinformation und Photogrammetrie. Zuerst arbeitete er in der Baubranche, wechselte aber in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zur Telekommunikation. Heute ist er deutschlandweit als Teamleiter Vendor Management Office mit Personalverantwortung tätig. In den vergangenen Jahren erweiterte er sein Wissen, in dem er die mit Prüfungen versehenen Zertrifikate des  ITIL V3 Managers Bridge Examination, Manager in ITSM according to ISO/IEC 20000 und Auditor in Information Security Management Systems according to ISO/IEC 27000 erwarb.  In seiner Freizeit engagiert er sich seit 1984 für den Eishockey-Sport, davon war er  von 1989 -2012 im Deutschen Eishockey Bund als Linienschiedsrichter  in Deutschland unterwegs.  Seit 2012 ist er aufgrund der Altersregelung nur noch im Landesverband Baden-Württemberg als Hauptschiedsrichter im Einsatz.  

Thomas Breitbach

Thomas Breitbach machte zuerst eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der damaligen Schmidt-Bank und studierte dann noch Betriebswirtschaftslehre. Heute arbeitet er als Verkaufsleiter bei einem der größten Polstermöbelproduzenten. Die Firma W. Schillig hat Ihren Standort in Oberfranken im Landkreis Coburg. Zu seinen vielfältigen Aufgaben gehört die Vertriebssteuerung im Innendienst und Außendienst, Vorbereitung und Teilnahme an Messen, Betreuung der Einkaufsverbände und Großkunden, Unterstützung bei der Produktentwicklung … Als sportlicher Ausgleich dient ihm das Mountainbiking , welches Thomas Breitbach möglichst oft betreibt, um den Kopf wieder frei zu bekommen.

 

Uwe Fischer

Als Jugendlicher zeichnete er für die Jugendseite des Nordbayrischen Kurier. Das Hobby der bildenden Kunst übt er bis heute aus und ist Mitglied einer Ateliergemeinschaft. Außerdem interessierte er sich sehr für Erfindungen und Konstruktionen. Da ihm ein Design- oder Kunststudium zu unsicher erschien, begann er nach dem Wehrdienst ein Maschinenbaustudium an der Uni Erlangen. Dies brach er nach dem Vordiplom ab und machte erst einmal in einem Ingenieurbüro eine Ausbildung zum technischen Zeichner. Danach studierte er an der FH Nürnberg Versorgungstechnik bis zum erfolgreichen Abschluss. Anschließend machte er eine Ausbildung zum gehobenen Technischen Dienst für Gebäudetechnik im Unibauamt Erlangen. Ein Jahr arbeitete er dann bei Buderus Heiztechnik als Trainee, bevor er als Planer und Bauleiter im Staatlichen Bauamt Bamberg anfing. Nach Stationen in Bayreuth und München ist er seit 2013 Referent für Gebäudetechnik in der Regierung vom Oberfranken in Bayreuth.

 

Prof. Heinrich Sticht

Das Studium der Biochemie schloss er mit der Promotion zum Dr. rer. nat. ab. Danach blieb er an der Universität, um sich weiter der wissenschaftlichen Forschung zu widmen. Heute ist Professor für Bioinformatik an der Medizinische Fakultät der Universität Erlangen, wo er sich vor allem mit der Alzheimer-Forschung beschäftigt, damit ein Wirkstoff gegen diese Krankheit gefunden werden kann.

 

Dr. Wolfgang Gruber

Dr. Wolfgang Gruber studierte in Erlangen Medizin. Im Anschluss absolvierte er seine Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie am Klinikum Bayreuth, wo er zuletzt als Oberarzt in der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie tätig war. Dr. Gruber war Obmann der Bayreuther Notärzte sowie stellvertretender leitender Arzt am Rettungshubschrauber Christoph 20. 2005 war er Impulsgeber und maßgeblicher Gründer des MedCenter Bayreuth, einem chirurgisch-orthopädischen medizinischen Versorgungszentrum. Mittlerweile ist das MedCenter mit seinen vier Standorten bei mehr als 50.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr eines der führenden ambulanten Gesundheitszentren in Bayern. Beruflich und privat ist er dem Sport sehr verbunden, als erster Vorsitzender führt er die Spielvereinigung Bayreuth. Dr. Gruber ist Vorstandsmitglied der Internationalen Flugambulanz (IFA) und als Ringarzt bei internationalen Boxkämpfen tätig. Seit 2014 ist er Mitglied des Bayreuther Stadtrats.

 

Dr. Alexander Fenzl

Das Studium der Rechtswissenschaften schloss er 1995 mit der Zweiten Juristischen Staatsprüfung ab. Schon 1994 war er bei der Bayernwerk AG, München eingestiegen und arbeitete dort in der Rechtsabteilung. Im Jahr 2000 wurde er bei der E.ON Energie AG, München Leiter des Bereichs Gesellschaftsrecht. Zwei Jahre später übernahm er dort die Leitung des Bereichs Vorstandsbüro. 2007 wurde er bei der E.ON Service Plus GmbH, Landshut Mitglied der Geschäftsführung und war für das Ressort Kaufmännischer Bereich und Netz zuständig. 2009 wurde ihm der Vorsitz der Geschäftsführung übertragen. Dabei verantwortete er die Ressorts Zentralfunktionen, Kundenkontaktmanagement und Lieferantenwechsel. Seit 2012 ist bei der Bayernwerk Natur GmbH (vormals E.ON Bayern Wärme GmbH), München Mitglied der Geschäftsführung.

 

Marion Lienert, geb. Meyer

1989 begann sie ihre Berufsausbildung im mittleren Polizeidienst der Kriminalpolizei. Nach der Abschlussprüfung zwei Jahre später wurde sie Sachbearbeiterin im Fachkommissariat für Ausländer- und Arbeitsrecht. Nach dem Studium an der Fachhochschule der bayerischen Polizei wurde sie im gehobenen Dienst eingestuft. Seitdem arbeitet sie als Kriminalhauptkommissarin im Kriminaldauerdienst Mittelfranken, wo sie mit allen Themenbereichen der Polizeiarbeit (Todesfälle, Raub- und Sexualdelikte, Spurensicherungen etc.) konfrontiert wird.

 

Jörg Nickl

Der Diplom-Ökonom startete seine Karriere 1994 als Kundenberater bei der GfK Nürnberg, wo er Klienten aus den Branchen Entertainment, Medien, Non-Food und Transport in Marktforschungs- und Marketingprojekten betreute. 1997 wechselte Nickl nach Hamburg zu Universal Music Deutschland, wo er zunächst die Marktforschungs- und Direktmarketingabteilung leitete. 2001 übernahm er als General Manager die Projektleitung für den Standortwechsel des Unternehmens nach Berlin. Nach Projektabschluss kehrte er in den Bereich Strategisches Marketing zurück. Zuletzt verantwortete Nickl als Vice President Communication Services verschiedene Abteilungen aus den Bereichen Marketing und Kommunikation - z.B. Marktforschung, Direkt Marketing, Media, Unternehmenskommunikation sowie die Kreativabteilung. 2005 verließ Nickl Universal und gründete die cope projekt [&] marketing gmb, eine Unternehmensberatung, die sich auf Standort- und Immobilienmarketing i.w.S. spezialisiert hat.

 

Monika Bittner

Monika Bittner besuchte den Wirtschaftszweig und wählte die Leistungskurse Geschichte und Mathematik. Ihr Studium als Diplomhistorikerin schloss sie erfolgreich ab. Während des Studiums hielt sie sich längere Zeit in Peru auf. Danach studierte sie an einer Privatakademie Personal- und Organisationsentwicklung. Anschließend wurde sie Personalleiterin in einem mittelständischen Unternehmen und übernahm bald eine ähnlich Tätigkeit bei einer Tochtergesellschaft der Siemens AG. Danach wurde sie Leiterin Personalmanagement in der Firma Automotive Schweinfurt der Schaeffler GmbH und schließlich Leiterin Personal International für die Unternehmensbereiche Chassis und Transmission in der Schaeffler Gruppe. Inzwischen ist sie Vice President Human Resources Business Division Industrial Applications der Schaeffler Technologies GmbH & co.KG. Monika Bittner ist verheiratet und hat zwei Kinder.

 

 

Stefan Heuberger

Nach dem Abitur folgte eine Ausbildung zum Kälteanlagenbauer, die mit der Gesellenprüfung abgeschlossen wurde. Parallel dazu begann er ein Studium an der Uni Bayreuth in BWL mit dem Abschluss als Diplom-Kaufmann. Von 1994 bis 2008 arbeitete er dann als Diplom-Kaufmann bei der Firma Heuberger Kälte-Klima-Verpflegungsautomaten GmbH. Seit dem Verkauf der Automatensparte an die Firma Dallmayr Vending & Office im August 2008 ist er dort als Prokurist tätig und für Verpflegungsautomaten und bargeldlose Zahlungssysteme zuständig.

Thomas Schoberth

In seinen jungen Jahren war er als Fußballer aktiv und stieg mit der Mannschaft der SpVgg in die 2. Bundesliga auf. So lag es nahe, dass er nach dem Abitur das Studium der Sportökonomie begann. Doch schon im ersten Semester wechselte er zu BWL. Ein Auslandspraktikum führte ihn nach New York zur Gerling America Insurance Company. Nach dem Studium übernahm er erst einmal eine Stelle als Verkaufsleiter im Finanzdienstleistungsbereich. 1997 wechselte er zur Racke GmbH in Bingen/Rhein, 2005 zur Berentzen Gruppe AG in Haselünne/Emsland, jeweils als Verkaufsleiter. Seit 2007 ist er Leiter OEM & Industrie bei der Walraven Group.

 

Stefan Ruppert

Nach Abschluss seines Maschinenbaustudiums an der Fachhochschule Nürnberg startete er seine berufliche Laufbahn bei einem global tätigen Automobil- und Industriezulieferer.
Dort leitet er heute den Bereich Industrial Engineering in der Region Europa und Indien.

 

 

Frank Heuberger

Nach bestandenem Abitur und einer abgeschlossenen Ausbildung zum Kälteanlagenbauer im elterlichen Betrieb, hat Frank Heuberger an der Technischen Fachhochschule Berlin sowohl Versorgungs- und Energietechnik  als auch Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Heute führt Frank Heuberger in dritter Generation das Familienunternehmen „Heuberger Kälte Klima GmbH“ mit 70 Mitarbeitern mit Hauptsitz in Bayreuth. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

 

 

Dr. rer. nat. Reinhard Wunderlich

Nach dem Abitur studierte Reinhard Wunderlich in Bayreuth Physik und promovierte 1998 in Experimentalphysik. In seiner Promotion beschäftigte er sich mit dem Verhalten amorpher Festköper bei tiefen Temperaturen. Seit November 1998 arbeitet Reinhard Wunderlich bei der IBAS Ingenieurgesellschaft in Bayreuth. Herr Reinhard Wunderlich ist mittlerweile Prokurist und kann auf fast 20 Berufsjahre im Bereich der schalltechnischen Forschung und Beratung zurückblicken. Sein Aufgabenbereich umfasst das komplette Leistungsspektrum, von Prognoseberechnungen für große Industrieanlagen über die Planung und technische Umsetzung von Lärmminderungsmaßnahmen bis zur Durchführung von Abnahmemessungen, mit den Aufgabenschwerpunkten: Technische Akustik mit Fokus auf Industrie und Gewerbe, Bauleitplanung (Chemische Industrie, Gewerbe, Wohnen, Windenergie, Logistik) und Schwingungstechnik (Bauwerksdynamik, Maschinenfundamente). Reinhard Wunderlich ist verheiratet und drei Kinder.

 

 

und außerdem:

Die übrigen 78 Abiturienten schlugen wieder ganz unterschiedliche Wege ein. Einer arbeitet seit seiner Promotion als Spezialist im Garten- und Landschaftsbau. Zwei zog es in die Baubranche. Einer der beiden wurde technischer Angestellter im Bereich Bauelemente, ein weiterer Bauzeichner. Eine Ehemalige ist Fachärztin für Gynäkologie. Ein Abiturient schloss sein Physik-Studium mit einer Promotion ab und befasst sich heute mit der Entwicklung und Optimierung von Hörgeräten. Ein weiterer wurde nach dem Studium der Werkstoffwissenschaften Abteilungsleiter bei einem großen Industrieunternehmen. Ein Abiturient studierte Elektrotechnik und leitet heute eine weltweit agierende Firma, ein anderer hat das gleiche Fach studiert und hat nun in der Industrie bei einer großen Firma eine Leitungsfunktion. Vier Ehemalige leiten ein Unternehmen, und zwar eines für  Photovoltaik-Anlagen, eine Immobilien-AG, zwei führen ein eigenes IT-Unternehmen, zwei weitere sind als Software-Entwickler tätig. Ein weiterer ist speziell für die Entwicklung von Software für Computer-Tomographie verantwortlich. Noch ein Ehemaliger ist als Systembetreuter und IT-Leiter in einem mittelständischen Unternehmen tätig. Einer arbeitet als Ingenieur in der Rüstungsindustrie, ein anderer ist als Entwicklungsingenieur bei einem Automobilzulieferer tätig, ein dritter hat als Ingenieur eine Leitungsaufgabe in einem Maschinenbau-Unternehmen. Acht Ehemalige arbeiten heute als Grund- oder Mittelschullehrer, eine davon als Konrektorin, eine ist Gymnasiallehrerin, ein weiterer unterrichtet an einer berufsbildenden Schule. Eine Abiturientin ist Dozentin an einer Hochschule. Drei Ehemalige arbeiten heute als Verwaltungsbeamte, eine davon beim Finanzamt, eine weitere als Sekretärin an einer Universität. Ein weiterer Schüler ist Beamter bei der Bundesbahn. Eine leitet die Geschäftsstelle eines Sportvereins. Zwei Schülerinnen sowie ein Schüler wurden Kundenberater bei einem Geldinstitut, ein anderer Abiturient Versicherungsmakler, ein weiterer Immobilienmakler. Zwei Abiturientinnen studierten BWL, eine ist heute Steuerfachangestellte, die andere arbeitet im Familien-Unternehmen mit. Zwei Ehemalige haben heute eine Führungsposition bei einem Werbe-Unternehmen, ein anderer wurde Journalist, ein weiterer arbeitet im Management eines Telekommunikationsunternehmens, ein Ehemaliger ist nach seinem BWL-Studium im Consulting tätig. Einer betreibt einen Online-Shop, ein Abiturient arbeitet als Architekt. Ein anderer BWL-Absolvent ist heute Gebietsverkaufsleiter eines großen Unternehmens. Fünf Ehemalige zog es zur Justiz, drei Ehemalige arbeiten als Rechtsanwälte, einer davon mit eigener Kanzlei, eine andere als Staatsanwältin. Ein Absolvent ist heute Gerichtsvollzieher, ein weiterer Kriminalbeamter. Zwei Abiturientinnen wählten einen kreativen Beruf und sind heute Grafik-Designerin. Schließlich gibt es unter den Ehemaligen auch noch eine Fluglehrerin. Ein Abiturient wurde evangelischer Pfarrer. Über vierzehn Abiturienten ist nichts bekannt. Eine Abiturientin ist schon gestorben.

 

 

Jahrgang 1988

Michael Dostler

Michael Dostler leitet als Geschäftsführer in dritter Generation die bekannte Firma „HolzLand Dostler“, die in ihrer Branche die größte Ausstellung in der Region anbietet. 2012 gewann er mit seiner Firma den „Parkett-Star“ für die beste Parkett-Fachabteilung in Deutschland.

 

Moritz Möller

Bereits während der Schulzeit organsierte Moritz Möller als Schülersprecher die legendären WWG-Schuldiscos und legte dort auch selbst als DJ auf. Während des Jura-Studiums organisierte er in mehreren Städten die bekannten Uni-Feten. Nach bestandenem zweiten Staatsexamen und einem kurzen Abstecher beim Bayerischen Rundfunk zog es ihn dann endgültig in den professionellen Veranstaltungsbereich und er stieg bei der Künstleragentur „Nord Süd Programm“ ein. Später übernahm er noch die Modelagentur „Online Agency“ und ist als Geschäftsführer der „MM-Veranstaltungs-GmbH“ im Bereich Künstlermanagement tätig. Insgesamt hat er zwischenzeitlich ca. 3000 Veranstaltungen durchgeführt. So kommen sämtliche Hostessen der aktuellen DJ Bobo Tour aus seiner Model Agentur und er brachte Künstler wie Kool & The Gang, Status Quo, Senta Berger, Bonnie Tyler, Kim Wilde, No Angels uva. auf die Bühnen dieser Welt.        
 

Michael Rotter

Nach dem Abitur 1988 absolvierte er eine Bankausbildung bei der Sparkasse Bayreuth zum Bankkaufmann. Nach der anschließenden Bundeswehr-Zeit (Pflicht) in Bayreuth  ging es zurück zur Sparkasse Bayreuth. Im November 1992 folgte ein Studium an der Universität Bayreuth zum Dipl.Kfm. (Schwerpunkt: Finanzen und Steuern). Seit 1997 arbeitet er in Bayreuth im elterlichen Familienbetrieb „Rottolin-Werk“ als Anwendungstechniker im Innen-  und Außendienst.

 

Matthias Knoll

Matthias Knoll, der von sich sagt, dass er seit Kindesbeinen an besser rollend als laufend unterwegs war, wurde als sehr erfolgreicher Rollschnellläufer bekannt und nimmt noch immer erfolgreich an Wettkämpfen teil. 1994 machte er sein Hobby zum Beruf und gründete mit einem Partner die Firma Powerslide. Die Firma profitiere anfangs vom Inlineskate-Boom, überstand aber auch das Ende des Booms, indem sie selber in die Produktentwicklung einstieg. Heute ist die Firma mit ihren 35 Mitarbeitern in einigen Bereichen Weltmarktführer und insgesamt im Fitnessbereich die Nummer drei. Rund 250.000 Inlineskates, 100.000 Skateboards und bis zu drei Millionen Teile an Schutzausrüstung verkauft Powerslide pro Jahr – und zwar in 60 Länder der Welt mit Schwerpunkt EU, Russland, China und USA.

 

Christian Hertz

Christian Hertz arbeitet als Produktionsplaner bei Noven Car Interior Design in Eschenbach und ist seit Gründung der "Freunde und Förderer des WWG" im Verein tätig, von Anfang als 2. Vorsitzender. Außerdem ist er als Kirchenvorsteher in der Bayreuther Stadtkirchengemeinde engagiert.
 

Jeff Maisel

Jeff Maisel, Jahrgang 1968, leitet in vierter Generation die Brauerei Gebr. Maisel in Bayreuth, die 1887 von seinem Urgroßvater und dessen Bruder gegründet wurde. Nach dem Abitur am WWG studierte er zunächst drei Semester am College of Charleston und dann an der TU München/Weihenstephan, die er als Dipl. Ing. für Brauwesen und Getränketechnologie abschloss. Zunächst als Assistent und seit 1998 als Gesellschafter und Geschäftsführer führt er die traditionsreiche Familienbrauerei mit 160 Mitarbeitern und hat direkte Verantwortung für die Bereiche Braubetrieb, Marketing und Verwaltung. Wichtige Elemente seiner Unternehmensführung sind die Wahrung der Familientradition und die Verwurzelung in der Region.

 

 

Jörg Aubrecht

Jörg Aubrecht studierte nach seinem Abitur 1988 und dem sich anschließenden Grundwehrdienst bei der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth. Das Interesse an diesem Studiengang wurde bereits durch den Wirtschaftszweig und das Leistungsfach Wirtschaft- und Rechtslehre am WWG geweckt. Er absolvierte 1995 die Prüfung zum Diplom-Kaufmann (Univ.) mit Schwerpunkt Marketing sowie Personalwesen und Führungslehre. Nach 2 Jahren erster Berufserfahrung im Verkauf wechselte er dann die Seite am Verhandlungstisch und ist seit 1997 Leiter für Einkauf und Materialwirtschaft. Er ist hierbei verantwortlich für die Bereiche Einkauf, Disposition, Lager, Wareneingang und Versand. Seine Berufserfahrung im Supply Chain Management konnte er bisher in der Konsumgüterindustrie, Kunststofftechnik und Automobilbranche sammeln.
Heute ist er als Leiter Procurement bei der Dieter Braun GmbH mit Sitz in Bayreuth tätig. Braun Powerful Solution ist ein international tätiger Spezialist für Kabelkonfektion und Beleuchtungstechnik  für die Sparten Automobilindustrie, Medizintechnik, Maschinen- und Anlagenbau sowie Hausgeräte-Industrie. Mit insgesamt 1200 Mitarbeitern wird in drei Werken in Tschechien, sowie je einem in der Ukraine und in Mexiko produziert. 

 

 

Klaus Baumann

Klaus Baumann studierte Jura und arbeitete danach für die Würzburger Universität. Zunächst war er zehn Jahre als Personaljurist tätig, zuletzt von 2004 bis 2006 als Leiter des Referates für Rechts- und Grundsatzangelegenheiten der Personalabteilung. 2006 wechselte er innerhalb der Verwaltung in die Stabsstelle Justiziariat und Wahlamt, deren Leitung er seit 2013 innehat. Baumann ist darüber hinaus seit mehr als sieben Jahren Datenschutzbeauftragter der Universität. Neben diesen Tätigkeiten war Baumann 14 Jahre nebenamtlicher Dozent für Gesetzeskunde an der Berufsschule für Krankenpflege und zwischen 2004 und 2012 Verantwortlicher für die Organisation der Kinderuni. Seine langjährigen Gremientätigkeiten als Mitglied des Senats und des Universitätsrates sowie im Wahlausschuss musste Baumann niederlegen, weil er im März 2014 zum ständigen Vertreter des Kanzlers der Universität ernannt wurde.

 

Anja Neubig

Nach dem Abitur studierte Anja Neubig in Bayreuth Rechtswissenschaften. Ihr Referendariat absolvierte sie beim Amtsgericht in Bamberg und bei der Regierung von Oberfranken. Nach erfolgreichem 2. juristischen Staatsexamen ging sie 1997 nach Magdeburg und arbeitete dort als Juristin im Bereich Dienstleistungen zur Umsetzung europäischer Projekte und Förderprogramme, insbesondere in den Bereichen Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Struktur- und Regionalentwicklung bei einem privaten Beratungsunternehmen. Im Rahmen eines Projektes zur Umsetzung des Europäischen Sozialfonds (ESF) in neuen EU Mitgliedstaaten ging sie 2004 für ein Jahr nach Brüssel. Danach arbeitete sie 3 Jahre als Projektmanagerin für europäische Bildungsprojekte wieder in Magdeburg, bevor es sie Ende 2007 nach Franken zurückzog und sie eine Stelle als Contract Managerin bei der Siemens AG in Erlangen antrat. Die Einführung eines Antikorruptions-/Compliance Systems als Folge des medienbekannten Korruptions- und Schmiergeldskandals im Siemenskonzern eröffnete ihr dann eine Tätigkeit als Syndikusanwältin in der neu geschaffenen Compliance Abteilung. Seit 2014 ist sie als Compliance Expertin für Mergers & Acquisitions in der Strategieabteilung von Siemens tätig.

 

 

Andreas Kurzac

Andreas Kurzac machte nach dem Abitur sein Hobby zum Beruf und studierte Informatik an der TU München. Nach seinem Abschluss als Diplom Informatiker gründete er 1997 mit einem Partner die Firma Kinetik GmbH in Pegnitz (heute in Bayreuth), die IT Lösungen für die Druck&Medien-Branche realisierte. Seit 2002 ist er der alleinige Gesellschafter und Geschäftsführer und realisiert mit seinem Team vorwiegend hochsichere Internet-Lösungen in den Bereichen Mediendatenbanken, Dokumentenmanagement und Online-Design, die heute bei vielen namhaften Kunden im In- und Ausland im Einsatz sind. Er ist verheiratet und hat ein Kind.

 

 

Bernd Will

Sein BWL-Studium in Bayreuth, bei dem er sich vor allem mit Finanzen, Steuern und Wirtschaftspolitik befasste, schloss er als Diplom-Kaufmann ab. In dieser Zeit arbeitete er als Praktikant bei der Sparkasse Bayreuth-Pegnitz, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Seit dem Ende des Studiums arbeitet er bei der HVB-Bank, zuerst als Kundenberater, seit 2001 als Führungskraft. Derzeit leitet er die Filialen in Selb und Marktredwitz.

 

Antje Weiser (geb. Hopfmüller)

Sie sagt von sich selbst: „Es heißt ja, der Mensch ist die Summe seiner Erfahrungen. Derer habe ich einige gemacht - sowohl mit anderen, als auch mit mir selbst. Und, ich muss sagen, ich bin nach all diesen Erfahrungen immer noch gerne mit mir zusammen. Ohne zu lügen kann ich sagen: Ich bin älter und "Weiser" geworden. Stationen des Geschehens: 4 Jahre Schauspielausbildung in Ulm. 1. Festengagement am Nationaltheater Mannheim (2 Jahre), dann am Stadttheater Würzburg für 3 Jahre. Im Anschluss von Karlsruhe aus 8 Jahre freiberuflich tätig u.a. in Heidelbeg, Mannheim, Frankfurt, Schaan/FL, Feuchtwangen, Stuttgart. Danach (ab 2008) wieder Festengagement am Pfalztheater Kaiserslautern und aktuell seit 3 Jahren am Landestheater Innsbruck.

 

Egbert Hünewaldt

Weil er am GCE die 10. wegen Französisch (mündlich 6) und Englisch wiederholen musste, wechselte er aufs WWG und wählte den Leistungskurs Französisch. (Heute spricht er fließend Englisch und Französisch.) Noch heute denkt er gern an die Kollegstufe am WWG zurück. Nach dem Abitur studierte er an der LMU München und am IFP in Paris Medien- & Kommunikationswissenschaft. Seinen einjährigen Aufenthalt in Paris schloss er dort mit dem Diplom in Internationalem Journalismus ab. Begann danach begann er seine Laufbahn als Management-Trainee beim Bauer Verlag Hamburg. 2000 wurde er zum Geschäftsführer des Öko-Test Verlags in Frankfurt berufen. 2004 gründete er die Hünewaldt Media GmbH, später HM Media & Ventures GmbH und ist seitdem fokussiert auf Unternehmensentwicklung, Finanzierung,- gründung speziell in den Bereichen Alternative Finance und New Mobility. Aktuell arbeitet er als  Geschäftsführender Gesellschafter der Green Business Development Berlin/Kelkheim.

 

Bruno Kramm

Bereits zu Schulzeiten gründete Kramm 1986 die Band Fahrenheit 451 (später in Alva Novalis umbenannt). Drei Jahre später gründete er mit Stefan Ackermann die Gruppe „Das Ich“, für die er bis heute als Komponist und Produzent tätig ist. 1991 gelang „Das Ich“ der Durchbruch in der alternativen Musik-Szene. Seitdem wurden mehr als 20 CDs und DVDs veröffentlicht. Kramm ist bzw. war unter anderem Produzent von Atrocity, Illuminate, Saviour Machine, Die Schinder, In Strict Confidence, Placebo Effect, Relatives Menschsein, Printed at Bismarck’s Death, Ghosting, Cyan Kills E.Coli, Collide, Dark Diamonds, Dorsetshire, Felsenreich, Tilt!. Er wirkte als Gastmusiker und Co-Produzent am Album Salvation von Rozencrantz mit. Er betreibt das Nebenprojekt Kramm. 2001 erschien dessen Album Coeur.
Er ist Begründer und Geschäftsführer des Labels Danse Macabre und schrieb bis 2006 die regelmäßige Kolumne Krimskram(m)s in der Zeitschrift Zillo. Bis 2013 schrieb er auf FAZ.NET eine zweiwöchentliche Kolumne namens Kramms Hits.
Kramm war bis Ende Februar 2012 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen Bayern und trat im November 2011 in die Piratenpartei ein, zu der er durch das Thema Urheberrecht gelangte. Auf seinem Blog schreibt er zu gesellschaftlichen Themen wie Bedingungsloses Grundeinkommen, Zensur, Informationsfreiheit, Finanzkrise, Drogenpolitik und Tierschutz. Politisch bezeichnet er sich als „Grüner Pirat“, um auch seinen umweltpolitischen Aktivitäten gerecht zu werden.
Auf dem Parteitag der Piratenpartei Bayern wurde er am 15. September 2012 als Politischer Geschäftsführer in den Vorstand gewählt. Seine Amtszeit endete regulär am 26. Oktober 2013. Im November 2014 wurde er zum Landesvorsitzenden der Piratenpartei Berlin gewählt und auf der Landesmitgliederversammlung im Oktober 2015 im Amt bestätigt. Zur Bundestagswahl 2013 trat Kramm auf Platz 1 der Landesliste der Piratenpartei Bayern und im Bundestagswahlkreis Kulmbach, zur Europawahl 2014 auf Platz 4 der Bundesliste, zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin 2016 trat Kramm als Spitzenkandidat an. Die Piraten erreichten verfehlten jeweils den Einzug ins Parlament,  Kramm trat als Landesvorsitzender der Berliner Piratenpartei zurück. Er engagiert sich in der Anti-TTIP-Protestbewegung, auch mit seinen Videos. Am 22. April 2016 wurde Kramm während einer Demonstration der Piraten vor der türkischen Botschaft in Berlin festgenommen. Er hatte während seiner Rede eine Zeile aus dem Gedicht „Schmähkritik“ von Satiriker Jan Böhmermann zitiert und damit gegen die Auflagen der Polizei verstoßen. 
Zusammen mit seinem Bandkollegen Stefan Ackermann klagte Kramm 2016 erfolgreich gegen die GEMA und das Recht der Verlage, an den Einnahmen aus Urheberrechten von Komponisten und Textern beteiligt zu werden. 

 

 

Norbert Raps

Norbert Raps leitet und berät mehrere Recycling-Firmen und ist Geschäftsführer der RAL-Gütegemeinschaft Produkte aus Recycling-Kunststoffen e.V. Nach seinem BWL-Studium an der Georg-Simon Ohm Hochschule in Nürnberg begann er als Assistent der Geschäftsleitung (5 Jahre), danach folgten 3 Jahre bei einer IT-Beratung als Managing Director und 9 Jahre als Referent (Standortpolitik und EU-Erweiterung) bei der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth. 2011 wechselte er in die freie Wirtschaft. Als geschäftsführender Gesellschafter der PERSPEKTIVA GmbH legt er großen Wert auf Nachhaltigkeit und Recycling. Ferner sind Forschung und Entwicklung und die deutsch-tschechischen Zusammenarbeit seine wichtigsten Tätigkeitsfelder. Er ist langjähriges Mitglied bei den Freunden und Förderer des WWGs und den Wirtschaftsjunioren Bayreuth.

 

Dr. Thomas Frauenholz

Nach dem Abitur studierte er an der Universität Regensburg Zahnheilkunde. 1996 machte er sein Staatsexamen und war erst einmal als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsklinikum Regensburg, Poliklinik für zahnärztliche Prothetik, bei Direktor Prof. Dr. G. Handel mit dem Behandlungsschwerpunkt Prothetik und Implantologie tätig. 1998 wurde er zum Doktor der Zahnmedizin promoviert und gründete fünf Jahre später eine eigene Praxis in Regenstauf. Ein Jahr später verlieh die Deutsche Gesellschaft für Implantologie der Praxis die Zusatzbezeichnung »Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie«. Derzeit arbeiten insgesamt 14 Mitarbeiter (12 zahnärztliche Fachangestellte, 2 Zahnärzte)  in seiner Praxis.

 

 

 

Elmar Zurek

Nach Abitur und Wehrdienst studierte er in Bayreuth, Leeds und New York BWL. Im August 1995 begann er seine Berufstätigkeit als „Investment Analyst Sales“ bei der Commerzbank in Frankfurt und London. Im Oktober 1999 wurde er „Investment Analyst CEFA“ und Portfoliomanger bei „Deutsche Asset & Wealth Management“ in Frankfurt. Seit Oktober 2015 ist er Senior Händler für Corporate Bonds bei „Deutsche Asset Management“ in Frankfurt. Elmar Zurek ist verheiratet und hat ein Kind.
 

 

Jürgen Zeller

Von Jürgen Zeller behauptete schon die Abi-Zeitung, seine Hobbies seien Computer und Computer. Folgerichtig studierte er nach seinem Wehrdienst bei der Luftwaffe in Naila Elektrotechnik in an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/Nürnberg. Seine Diplomarbeit schrieb er beim Fraunhofer-Institut Erlangen und wurde so Teil eines Projektes, das heute als mp3 weltweit bekannt ist. Tatsächlich stammt der Name mp3 von ihm. Nach einigen Jahren am Institut zog er zu seiner späteren Frau nach München und vertauschte die Audio- mit der Video-Codierung. Bei betaresearch, einer Firma des Kirch-Konzerns, forschte er im Bereich Digitales Fernsehen und Video on demand. 
Lange vor dem Zusammenbruch des Kirch-Imperiums sagte er der Medienbranche ade und wechselte in die Beratung. Seitdem kümmerte er sich als Mitarbeiter eines namhaften Beratungsunternehmens als Programmierer, technischer Chefdesigner, Software-Architekt oder in anderen Rollen um spannende Projekte bei großen Automobilkonzernen. 

 

und außerdem:

Die übrigen 84 Abiturienten schlugen ganz unterschiedliche Wege ein: Fünf Ehemalige arbeiten heute als Grundschullehrerin, eine von ihnen schreibt auch Kinderbücher. Einer unterrichtet an seiner alten Schule, dem WWG, ein weiterer an der Berufsschule. Drei zog es in die Wissenschaft. Einer ist an einer Universität wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Umweltforschung, eine weitere ist im Bereich Geoforschung tätig, die dritte arbeitet im Bereich Forschungsförderung. Ein Abiturient gründete nach seinem Physik-Studium eine eigene Firma im Bereich Elektronik und ist heute als selbstständiger Berater tätig. Ein anderer promovierte in Chemie und arbeitet heute in der Papierindustrie. Eine Schülerin wurde Ingenieur-Assistentin und plant heute die Fertigung in der familieneigenen Schreinerei. Ein anderer arbeitet als Innenarchitekt, ein weiterer als Bauleiter. Mindestens sechs Ehemalige studierten BWL. Einer ist heute im Management einer Firma für Kredit- und Kundenkarten tätig, die andere hat eine Leitungsfunktion bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, der dritte ist Abteilungsleiter bei einer großen Firma, die medizinische Produkte herstellt, ein vierter hat als Geschäftsführer bei kleineren Unternehmen gearbeitet, ein weiterer ist Personalmanager eines Konzerns. Ein Ehemaliger ist seit seiner Ausbildung zum Industriekaufmann kaufmännischer Angestellter in einer Brauerei. Ein anderer ist Eigentümer eines Familienunternehmens für Textilien, eine ehemaliger Schülerin ist Geschäftsführerin in einem Unternehmen, das Textilien produziert. Ein weiterer Schüler arbeitet als Geschäftsführer einer Personalservice-Firma. Eine Ehemalige ist als Unternehmensberaterin tätig, eine andere ist Marketingleiterin eines mittelständischen Unternehmens. Eine Schülerin studierte Volkswirtschaft und hat heute eine führende Position bei einer Bank. Ein Student der Wirtschaftsgeographie ist heute im Marketing tätig, eine Schülerin ist Betriebswirtin bei einem Energieversorger. Ein früherer Schüler arbeitet als Versicherungsmakler, ein anderer in der Verwaltung eines Versicherungskonzerns, eine weitere bei einer Sozialversicherung, ein dritter betreibt eine Generalagentur für eine Versicherung. Ein anderer promovierte, bevor er Steuerberater in einer renommierten Kanzlei wurde. Ein weiterer arbeitet als Steuerfachangestellter bei einem Steuerberater. Einer ist bei einem Geldinstitut beschäftigt. Fünf Schüler sind im IT-Bereich tätig, einer leitet die ganze IT eines Pharma-Unternehmens, der andere gehört als Diplom-Mathematiker zum Management einer IT-Firma, ein dritter ist IT-Projektmanager bei einem großen Konzern. Einer führt ein eigenes Unternehmen im Bereich Mikroelektronik, ein weiterer arbeitet als Datenverarbeitungskaufmann. Zwei der Abiturienten praktizieren heute als Allgemeinarzt, einer als Facharzt für innere Medizin. Eine weitere arbeitet als PTA in einer Apotheke, eine andere als Physiotherapeutin. Ein Schüler arbeitet als promovierter Tierarzt in einem Landratsamt. Eine Ehemalige hat einen kreativen Beruf ergriffen, sie wurde Fotografin und organisiert Konzerte mit klassischer Musik. Eine andere arbeitet heute als Redakteurin und Moderatorin bei einem öffentlich-rechtlichen Sender, eine weitere arbeitet für eine Werbeagentur. Eine Ehemaliger ist als Diakon bei der Kirche beschäftigt. Über siebenundzwanzig der Ehemaligen ist nichts bekannt. Ein Schüler hat es nicht geschafft, im Arbeitsleben Fuß zu fassen. Drei Schülerinnen sind schon gestorben.
 

Jahrgang 1989

Marco Marino

Nachdem dem Abitur studierte er in Bayreuth politische Soziologie und Philosophie. Nach dem Abschluss des Studiums gründete er mit zwei Kommilitonen das Marktforschungsinstitut „IDEMA – Institut der empirischen Marktanalysen GmbH“.  Nach sieben Jahren des Forschens und Meinens verkaufte er die Firma und eröffnete 1999 den Spieleladen „Na hoppla!“. wo er seiner Leidenschaft rund um das Spielen nachgehen konnte. In dieser Zeit entwickelte sich das „Na hoppla!“ zu einem beliebten Treffpunkt für die Bayreuther Jugend. 2003 kam er das erste Mal bei seinem alljährlichen Besuch auf der Spielwarenmesse in Nürnberg mit dem Sportstacking (Becherstapeln) in Berührung und war vom ersten Moment an so fasziniert von dieser Sportart, dass er diese Becher sofort ins Programm mit aufnahm. Nach ersten Promotionaktionen vor dem Laden brachte ihn eine Kundin darauf, diese Sportart an den Schulen zu unterrichten. Und so wurde der Grundstein für die spätere „Stacking School by Marco Marino“ gelegt. Im Laufe der Jahre nahmen seine Aktivitäten in diesem Bereich eine immer größere Dynamik an, so dass er sich Ende 2008 gezwungen sah, eine Entscheidung zu treffen. Diese führte dazu, dass das „Na hoppla!“ im März 2009 schloss und im April die Stacking School gegründet wurde. Mittlerweile unterrichtet er an fast allen Bayreuther Schulen und hat das Repertoire um einiges erweitert: zum Beispiel Slacklining, Sprungstelzen laufen, Dicestacking, Jonglieren usw. so dass er jetzt ein komplettes erlebnispädagogisches Konzept um das Sportstacking herum anbieten kann. Seit Oktober 2010 ist er außerdem Herausgeber des Familienratgebers „freggerla“, der monatlich im Großraum Bayreuth und Kulmbach erscheint und kostenlos verteilt wird.

 

Tanja Taubert

Tanja Taubert, geborene Kaiser, machte nach dem Abitur erst einmal eine Lehre als Industriekauffrau bei der KSB AG in Pegnitz. Danach studierte sie an der FH Schweinfurt und in Jena und schloss ihr Studium als Diplom-Wirtschaftsingenieur ab. Sie fing wieder bei der KSB an, merkte aber dann, dass sie vom Maschinenbau weg und in den Verkauf wollte. Deshalb wechselte sie im Jahr 2000 zur Kreativa-Tapeten GmbH, die 2008 insolvent wurde. In der im folgenden Jahr gegründeten Hohenberger Tapetenmanufaktur war sie anfangs als Prokuristin tätig, übernahm aber bald die Geschäftsleitung. Seit 2013 gehören ihr alle Geschäftsanteile. Zu ihren Aufgaben als Geschäftsführerin gehört vor allem der internationale Verkauf. Im Ausland ist die Firma in den Niederlanden, Frankreich, Großbritannien, Russland und Asien stark vertreten. Außerdem ist die Geschäftsführerin immer auf der Suche nach aufregenden Ideen für die Wand und das Zuhause, damit es gemütlicher und schöner wird.

 

 

Birgit Hass

Die ehemalige Schulsprecherin des WWG, arbeitete erst ein paar Jahre national und international als Foto-Modell und begab sich dann ein Jahr auf Weltreise, mit dem Wunsch auszuwandern. Da sie in ihrem Traumland Australien nur mit Abitur keine Aufenthaltsgenehmigung bekam, entschloss sie sich nach Bayreuth zurückzukehren und erst einmal zu studieren. So studierte sie dann Betriebswirtschaft in Bayreuth und ging 1997 zum Pay-TV Sender Premiere in Hamburg. 1998 wechselte sie zum DSF, wo sie als Bereichsleiterin für Marketing, Licensing, Merchandising zuständig war. 2000 stieg sie als Vice President Marketing und Kommunikation bei der Bellevue AG in Hamburg, einer Tochter der Tomorrow Internet AG und der Verlagsgruppe Milchstraße, ein. 2002 gründete sie die Kooperationsagentur Chocolate Blue GmbH und war dort knapp 10 Jahre lang Geschäftsführerin und alleinige Inhaberin bis zum Jahre 2012, als sie das Unternehmen in die CMF Advertising GmbH einbrachte. Seit 2012 ist sie dort als Unit Directorin der jetzigen Unit Chocolate Blue für den Bereich Kooperationen tätig. Ihre namhaften Kunden stammen aus der Marken- und Medien- sowie Entertainment-Industrie. Sie ist spezialisiert auf Schokoladenmarketing. Woher kommt das und was ist das? „Wussten Sie, wie die Azteken zu großem Reichtum kamen? Sie bezahlten mit dem was sie zur Verfügung hatten, ihren Kakaobohnen und nicht mit ihrem Geld. So erreichten die Azteken mit minimalem Aufwand den maximalen Effekt. Genau diese symbolische Kakaobohne hat Chocolate Blue auch den Namen gegeben. Was Birgit Hass heute für ihre Kunden erreicht, ist mit minimalem Budget die maximale Marketingmaßnahme möglichst vernetzt für ihre Kunden umzusetzen. Effizientes Mehrwertmarketing eben. Ihre Schlagworte sind Crosspromotion, PR, Kooperationen, Gegengeschäfte, Bartering, Tauschgeschäfte, Medienkooperationen, Effizientes Marketing, Win-Win Situation. Ihre Kunden nennen Sie ihre Geheimwaffe. 

 

 

Oliver Weber

Oliver Weber absolvierte nach seinem Abitur in Bayreuth bei der Bundeswehr seinen Pflichtwehrdienst. In dieser Zeit lernte er die OVB Vermögensberatung AG aus Köln kennen und machte sich 1990 in der Finanzdienstleistungsbranche unter dem Dachverband der OVB AG selbständig. Dort bekleidet er seit 2009 die Funktion des Landesdirektors. Er ist  in den Ländern Deutschland, Slowakei, Tschechien und der Schweiz tätig. 

 

 

Rolf Koch

Rolf Koch spielte von 1986-89 für das Meisterteam von Steiner Bayreuth in der 1. Basketball Bundesliga. Nach dem Abitur im Jahr 1989 studierte er ein Jahr International Business am Eckerd College, Florida (USA). Danach zog es ihn nach Ulm, wo er seinen Zivildienst absolvierte und anschließend seine Ausbildung zum „Gehobenen Verwaltungsdienst“ begann. Bis 1996 spielte er zudem für den Basketball Bundesligisten ratiopharm Ulm. Nach Abschluss des FH Studiums in Ludwigsburg und Kehl wurde er Marketingleiter für die Stadtverwaltung Ehingen (Donau), mit den Schwerpunkten City Marketing, Tourismus, Wirtschaftsförderung und Internet. Parallel zum Beruf wirkte er maßgeblich am Aufbau des erfolgreichsten deutschen Basketball Jugendprogramms mit (Team Ehingen Urspring). Rolf Koch ist Mitglied des Lions Clubs Munderkingen-Ehingen, engagiert sich in einem lokalen Gesundheitsprojekt (LifeBalance) und ist Vater eines 17jährigen Sohnes.

 

Wiggo Laudel

Nach Abitur und Wehrdienst studierte er an der Berufsakademie Stuttgart Elektrotechnik. Nach einem ersten Abschluss setzte er sein Studium an der TU Dresden fort. Als fertiger Diplom-Ingenieur arbeitete er zuerst für die Hermos AG als Software-Entwickler. Dabei gehörte es zu seinen Aufgaben, in Burghausen und Singapur ein Carrier Management System zu installieren, also ein auf Transponder-Technologie beruhendes Leitsystem zur Materialfluss-Steuerung in der chemischen Industrie. Im Oktober 2000 wechselte er als Berater für die CSC AG. Dort war er als technischer Architekt für eine Java-basierte Webanwendung zur Erfassung und Verwaltung von Rechnungen verantwortlich. Er wirkte an einem Großprojekt einer Privatbank zur Erstellung eines Beratungssystems für Vermögensanlagen mit und übernahm die Projektleitung für ein Web-Portal zur Online-Tarifierung von Transportversicherungen. Seit August 2005 entwickelte er im Auftrag der “Findic GmbH” Softwarelösungen für verschiedene Großbanken. Anfang 2008 machte er sich selbstständig und ist nun Geschäftsführer der „clarity IT Solutions GmbH“. Dabei übernahm er das IT-Projektmanagement für das Projekt „ProTrader“, die Entwicklung einer professionellen Trading Plattform für Heavy Trader und die Betreuung externer Dienstleister sowie das Projektmanagement für das Projekt Fonds-Stammdatenbank, d.h. die Steuerung eines Offshore Entwicklungs-Teams in Indien als Product Owner. 

 

Thomas Schmitt

Nach dem Abitur begann er in Bayreuth Chemie zu studieren, wechselte aber nach zwei Semestern zu BWL. Schwerpunkte des Studiums waren Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung; Finanzwirtschaft und Bankbetriebslehre sowie Spanisch. Ein Jahr seines Studiums verbrachte er auch im Ausland, in Birmingham an der Aston University und absolvierte zudem zwei Praktika bei spanischen Firmen und bei Volkswagen in Mexiko. Nach dem erfolgreichen Abschluss begann sein Berufsleben bei der Mannesmann Revision. 1999 wechselte er zur Bayer Revision, zu der Firma, bei der er heute noch beschäftigt ist. Seit 2003 ist er für die Firma in Lateinamerika tätig, zuerst in Uruguay als Kaufmännischer Leiter. Danach übernahm er eine Rolle im Business Management für Lateinamerika und zuletzt in den USA im Strategischen Marketing des Primary Care Portfolios in Lateinamerika. Seit Januar 2016 leitet er Marketing Operations in den Andenländern Kolumbien, Peru und Ecuador sowie den Verkauf in Kolumbien.

Kirstin Freitag

Nach dem Abitur ließ sie sich zur staatlich geprüften Übersetzerin und Dolmetscherin ausbilden und arbeitete während dieser Ausbildung auch als Fremdsprachenassistentin in Belgien. Nach ihrer Prüfung wurde sie öffentlich bestellte und beeidigte Übersetzerin am Landgericht Bayreuth und fing an der Bayreuther Universität im Sekretariat des Lehrstuhls für Zivilrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an. Im Jahr 2000 ließ sie sich von der Uni beurlauben, um in Florida als Übersetzerin und Sprachlehrerin bei Wordpower Language Services zu arbeiten. Seit 2014 ist sie Koordinatorin für internationale Angelegenheiten der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth. Außerdem unterrichtet sie Englisch und Französisch an der Volkshochschule Bayreuth und arbeitet als freiberufliche Übersetzerin.

 

 

Holger Adler

Nach dem Abitur hat er Theologie studiert und trat dem Jesuitenorden bei. Als Jesuitenpater war er 12 Jahre in der Jugendarbeit tätig und gehörte zur Bundesleitung eines katholischen Jugendverbands. Er machte eine Ausbildung zum Systemischen und Familientherapeut und arbeitet seit 2016 als Hochschulpfarrer an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

 

 

Christian Ruckdeschel

Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer. Nach fünf Jahren als Geselle begann er an der Akademie der Bildenden Künste ein Studium der Bildhauerei. Am Ende des Studiums wurde er zum Meisterschüler ernannt und blieb noch ein weiteres Jahr an der Akademie. Seitdem ist er als freischaffender Bildhauer tätig, hat aber auch einen Lehrauftrag für Steinbildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Inzwischen kann er auf zahlreiche Ausstellungen zurückschauen, einige davon auch im Ausland, z.B. in Japan, Polen oder Tschechien.

 

 

und außerdem:

Die übrigen 96 Abiturienten schlugen ganz unterschiedliche Wege ein.
Mehrere zog es in den medizinischen Bereich. Eine wurde Kinderkrankenschwester, ein anderer Apotheker, ein dritter Hautarzt, ein vierter Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, eine fünfte wurde Physiotherapeutin, zwei arbeiten heute als Zahnarzt. Eine Schülerin betreibt als promovierte Psychologin eine eigene Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie, eine weitere Schülerin arbeitet ebenfalls als Therapeutin.
Eine frühere Schülerin ist heute Miteigentümerin eines Ingenieurbüros. Drei Abiturienten studierten Chemie, zwei promovierten in ihrem Fach, alle drei arbeiten heute in der Industrie. Ein weiterer landete nach dem Studium der Werkstoffwissenschaft in der Kunststoffindustrie.  Ein anderer ist Entwicklungsingenieur bei einem Autohersteller, ein zweiter Ingenieur im Bereich Medizintechnik, ein weiterer leitet das Produktmanagement einer Firma, die medizinische Produkte herstellt. Ein Ehemaliger ist heute selbstständiger KFZ-Sachverständiger. Ein Schüler wurde Elektroingenieur und hat heute eine leitende Funktion in der Energieversorgung. Ein weiterer Schüler studierte Physik und arbeitet als Ingenieur im Bereich Flugwesen. Zwei Ehemalige wurden Architekt.
Einige arbeiten in der Schule, zwei als Förderlehrerin, einer an einer Mittelschule, einer an einer Realschule, zwei an einem Gymnasium, einer davon als stellvertretender Schulleiter. Ein weiterer Lehrer ist heute in der Lehrerausbildung tätig.
Im sozialen Bereich ist nur ein Schüler tätig, er arbeitet als Bewährungshelfer.
Alexandra Borisch hat heute die Programmleitung des cbj-Verlags in München, eine andere wurde Journalistin. Ein Schüler arbeitet als Projektmanager im Medienbereich. 
Zwei Schülerinnen arbeiten als Sekretärin an einer Universität, fünf andere wurden Verwaltungsbeamte, drei haben eine leitende Funktion bei einem Versicherungsunternehmen, einer arbeitet für einen Sozialversicherungsträger, eine Schülerin wurde Fremdsprachenkorrespondentin, zwei arbeiten bei der Polizei.
Zwei Schüler zog es zur Justiz, sie sind heute Rechtsanwalt. Ein anderer ist Mathematiker und arbeitet als Referent in einem Ministerium. Ein weiterer Schüler arbeitet im diplomatischen Dienst der Europäischen Union.
Drei Schüler wurden Bankkaufmann, eine wurde Industriekauffrau, eine andere Export-Sachberarbeiterin. Ein Schüler betreibt einen Blumen-Großhandel. Ein anderer wurde nach seinem BWL-Studium Verkaufsleiter eines großen Getränkeherstellers. Ein weiterer BWL-Absolvent ist heute als Geschäftsführer einer Unternehmensberatung tätig. Eine Ehemalige ist Marketing Manager bei einem Industrieunternehmen, ein anderer hat eine führende Position bei einem IT-Unternehmen. 
Ein Schüler arbeitet seit seiner Promotion als Historiker an einer Universität. Ein Diplom-Geograph ist ebenfalls wissenschaftlich tätig.
Ein Schüler arbeitet als Koch in einem renommierten Restaurant. Eine Schülerin wurde Augenopikerin, ein anderer Betriebsleiter in einem handwerklichen Betrieb.
Zwei haben einen kreativen Beruf ergriffen, eine wurde Designerin, ein anderer Textildesigner. Einer wurde Sportwissenschaftler. Ein Schüler arbeitet als Trauerberater bei einem Bestattungsunternehmen. Über zweiundzwanzig ehemalige Schülerinnen und Schüler ist nichts bekannt. Ein Schüler ist schon verstorben.

 

 

Jahrgang 1990

Rüdiger Herr

Nach dem Abi 1990 begann er an der Universität Bayreuth zunächst mit dem Studium der Chemie und wechselte dann auf BWL. 1995 schloss er als Diplom-Kaufmann ab und begann in Nürnberg in der Wirtschaftsprüfung bei der Bayrischen Treuhandgesellschaft. Dort absolvierte er die Examen zum Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Spannende Beratungsprojekte im In- und Ausland, bei großen und kleinen Mandanten, im internationalen und nationalen Kontext, brachten ihn über berufliche Stationen in München und Frankfurt wieder nach Nürnberg, wo er zwischenzeitlich als Partner der KPMG AG Mandanten in Nordbayern betreut. Seine Freizeit steht ganz im Zeichen der Familie. Er ist verheiratet und hat einen fast 4 jährigen Sohn. Privat wohnt er wieder im Raum Bayreuth.

 

 

Peter Eichmüller

Nach dem Abi 1990 startete er an der Uni Bayreuth ein BWL-Studium mit den Schwerpunkten Marketing und Organisation. 1996 war dann der Abschluss als Diplom-Kaufmann in der Tasche und auch der erste Job bei Zapf in Bayreuth, wo er auch seine Diplomarbeit „geschrieben“ hatte. Nach dem Aufbau eines inhouse-Call Centers bei Zapf war der zukünftige Weg in die Branche des Dialogmarketing vorgezeichnet. Mehrere Jahre bei Bosch Sicherheitssysteme und freiberufliche Beratertätigkeiten mündeten dann 2003 in der Gründung der communicall GmbH. Diese beschäftigt aktuell knapp 70 Mitarbeiter, erzielt einen Jahresumsatz > 2 Mio. Euro und zählt nationale und internationale Unternehmen zu seinen Auftraggebern. Euro. In seiner Freizeit zieht es den Italienfan entweder an den Gardasee, in die diversen Opernhäuser dieser Welt oder mit einem fahrbaren italienischen Untersatz auf die eine oder andere Rennstrecke.

 

Petra Bauer

Nach dem Abi 1990 studierte sie zuerst einige Semester Kunstgeschichte und Kunsterziehung an der LMU München, wechselte dann aber zu Volkswirtschaft und Informatik mit dem Schwerpunkt Kapitalmarkt. Studienbegleitend machte sie erste Erfahrungen im Treasury Research der Vereinsbank und begann nach dem Abschluss als Diplom-Volkswirtin 1998 ihre Tätigkeit als IT-Beraterin im Bankenumfeld. 
Für die CSC AG war sie u.a. als Projektleiterin deutschlandweit in Projekten großer und kleiner Banken in Einführungs- und Releasewechsel-Projekten von SAP Banking Standardlösungen unterwegs. Den Schwerpunkt bildeten hierbei Anwendungen in den Bereichen Kapitalmarkt und Rechnungswesen. Während der „Familiengründungsphase“ widmete sie sich (neben der Familie) bei Steria Mummert Consulting vor allem organisatorischen Themen, wie der Organisation von internen und Kunden-Veranstaltungen, sowie der organisatorischen Unterstützung von Projekten aus dem Back-Office, Gestaltung des internen Internetauftritts, etc. Seit 2008 ist sie bei der Münchener Hypothekenbank, wo sie als Principal IT-Business Analystin für den SAP Bank Analyzer verantwortlich ist. Zusammen mit ihrer Familie wohnt sie in der Nähe von Wasserburg am Inn und genießt in ihrer Freizeit das Leben im Chiemgau.

 

Uwe Sahr

Nach dem Abi 1990 begann er an der FAU in Erlangen Physik zu studieren. Mit dem Schwerpunkt Halbleiter schloss er 1997 sein Diplom ab. 1998 startete er eine Doktorarbeit für einen englischen Industriepartner am Lehrstuhl für Werkstoffe der Elektrotechnik. Nach der Promotion 2004 zum Dr.-Ing. war der Weg in die industrielle Kristallzüchtung geebnet. 2005 begann seine Tätigkeit als Projektingenieur bei der SCHOTT Lithotec AG in Jena, bei der er für die Entwicklung eines Prozesses zur Herstellung von multikristallinem Silicium für Solarzellen verantwortlich war. Bis Juni 2014 hatte er verschiedene Aufgaben, zuletzt als Senior Scientist, im Bereich Entwicklung Solar-Silicium. Nach der Werksschließung der SCHOTT Solar wechselte er in eine Transfergesellschaft und suchte nach neuen Herausforderungen. Der Wechsel in die Automotive-Industrie glückte im Mai 2015. Bei Continental in Ingolstadt ist er als Qualitätsmanager tätig und kümmert sich darum, dass Brems- und Fahrstabilitätssysteme nie ausfallen. Da er in Nürnberg seine zweite Heimat gefunden hat, lebt er seit dem Studium dort. In den Bergen geht er am liebsten auf dem Rad, zu Fuß oder auf Skiern seinen Lieblingsbeschäftigungen nach.

 

Thorsten Zwenzner

Nach dem Abitur 1990 studierte er an der Universität Bayreuth Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing und Personalwesen. Im Anschluss an ein längeres  Auslandspraktikum bei Bosch in Malaysia schloss er 1997 als Diplomkaufmann ab. Daran anschließend startete er seine berufliche Karriere bei der Rehau AG + Co, wo er über verschiedene Funktionen im In- und Ausland heute als Leiter Produktmanagement Office Furniture Systems am Stammsitz in Rehau tätig ist. In seiner Funktion zeichnet er verantwortlich für sämtliche Produkte und Lösungen des Unternehmens im Umfeld Büromöbelindustrie und Objekteinrichtung. Sein Lebensmittelpunkt befindet sich nach wie vor in Bayreuth, wobei er beruflich wie privat recht viel auf Reisen ist. In seiner Freizeit stehen verschiedenste Outdoor-Sportarten, sowie das Motorradfahren hoch im Kurs.

 

Prof. Markus Raschke

Markus Raschke hatte nach dem Abitur am WWG 1990 sein Studium der Physik und Chemie an Universität Bayreuth begonnen und mit einem Fulbright Stipendium an der Rutgers University, USA, abgeschlossen. Anschließend forschte er am Max-Planck Institut für Quantenoptik und promovierte mit Arbeiten zur Laserspektroskopie an der Technischen Universität München. Es schlossen sich Forschungsaufenthalte an der University of California in Berkeley und am Max-Born Institut zur Nichtlinearen Optik und Kurzzeitspektroskopie in Berlin an. Dort begann er mit der Entwicklung neuer Verfahren zur Mikroskopie mit bis dahin ungeahnter räumlicher optischer Auflösung zur Untersuchung molekularer und Quantenmaterialien. Er folgte zunächst einem Ruf an die University of Washington in Seattle. Seit 2010 leitet er einen Lehrstuhl zur Nano-Optik an der University of Colorado in Boulder. Seine bisher über 150 wissenschaftlichen Beiträge finden breite internationale Anerkennung sowohl in der Grundlagenforschung als auch für industrielle Anwendungen. Für seine Arbeiten erhielt Markus Raschke zahlreiche Auszeichnungen der Max-Planck Gesellschaft, der American Physical Society, der American Optical Society, der American Association for the Advancement of Science, und Gastprofessuren in Jena, Zürich, und zur Zeit der Fudan Universität in Shanghai. Im Rahmen eines Forschungspreises der Humboldt Stiftung verfolgt Markus Raschke mit Kollegen am Fritz-Haber Institut der Max-Planck Gesellschaft zu Berlin neue Ideen zur Sichtbarmachung der Dynamik von Elementarprozessen in Funktionsmaterialien auf atomarer Ebene. 

 

Dagmar Schmidt  (geb. Ammon)

Dagmar Schmidt (geb. Ammon) studierte nach dem Abitur Lebensmittelchemie an der FAU Erlangen-Nürnberg. Nach dem 2. Staatsexamen beim Chemischen Untersuchungsamt der Stadt Nürnberg 1995 jobbte sie fast ein Jahr lang über eine Zeitarbeitsfirma in unterschiedlichen Sekretariaten im Raum Erlangen-Nürnberg, bis sich eine passende Anstellung fand. Von Ende 96 bis zur Familiengründung 2002 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Firma PHYTOLAB GmbH & Co KG in Vestenbergsgreuth. Zu ihren Aufgaben gehörten die Projektkoordination und Erstellung von Zulassungsdokumentationen zur Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Phytopharmaka, Gestaltung von Nahrungsergänzungsmitteln in Rezeptur und Bewerbung und vereinzelt auch Sicherheitsbewertungen von kosmetischen Mitteln. Bei der Regierung von Mittelfranken war sie als Gegenprobensachverständige für pflanzliche Lebensmittel, kosmetische Mittel und deren  Ausgangsstoffe bestellt. Die abwechslungsreiche Tätigkeit war geprägt durch engen Kontakt mit dem hauseigenen Labor (incl. Methodenentwicklung), mit dem Kunden selbst, mit Lohnherstellern, den rechtlichen Rahmenbedingungen und der Auswertung von medizinisch-wissenschaftlicher Literatur. Diverse Sachverständigengutachten, die vor Gericht Verwendung fanden, z.B. um die Frage zu klären, ob Honigwein mit 16 Vol-% Alkohol als „Zutat“ im Fertigprodukt enthalten ist oder als „Konservierungsstoff“ zu bewerten ist oder ob eine Kräutermischung mit Sennesblättern zur Herstellung eines alkoholischen Auszuges als Lebensmittel in Verkehr gebracht werden darf oder nicht, wurden von ihr erstellt.
Die Zeit der Familiengründung brachte auch einen Wandel im beruflichen Feld. Seit 2008 ist Dagmar Schmidt Heilpraktikerin in eigener kleiner Praxis hier in Bayreuth. Sie coacht Kinder mit sog. „Lernstörungen“ und auch Erwachsene in schwierigen Lebensphasen. Nun arbeitet sie nicht nur im Grenzbereich von Arznei- und Lebensmitteln, sondern von Schulmedizin und Naturheilkunde, Körper und Seele und genießt es, Menschen mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten helfen zu können. 

 

Oguzhan Genis

Der ehemalige Schulsprecher Oguzhan (Ozzy) Genis studierte nach dem Abitur 1990 Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Karlsruhe, wo er unter anderem auch als Fachschaftssprecher der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften tätig war. Mit dem Schwerpunkt Unternehmensführung und Innovation Management und einem Abschluss in International Marketing der University of Lappenranta, Finnland schloss er sein Diplom 1997 in Karlsruhe ab. Nach seinem Studium begann Ozzy als Berater und Projektleiter bei der Unternehmensberatung Kiefer & Veittinger im Bereich Vertriebsinformationssysteme in Mannheim. Sein Weg führte ihn dann nach 2 Jahren zur SAP, wo er als Senior Marketing Manager im Bereich Customer Relationship Management erste Führungsaufgaben übernahm. Als Senior Director für Customer Information Management führte Ozzy ein globales Team und arbeitete aus dem SAP Marketing Headquarters in New York City für 5 Jahre. Nachdem er 2007 wieder nach Walldorf ins SAP Headquarters gekommen war, übernahm er die Leitung des globalen Ideen- und Innovationsmanagement der SAP. Seine neue Aufgabe führte ihn 2011 ins SAP Customer Office des CIOs. In dieser Funktion war er mitverantwortlich für die Einführung und Kommunikation strategischer Innovationen in den Bereichen Mobility, In-Memory Computing und Cloud in Zusammenarbeit mit Entwicklungs-, Vertriebs-und Marketing-Einheiten. Als Customer Officer bis 2015 unterstützte Ozzy die Kunden- und Event-Aktivitäten für den CIO und das globale IT Führungsteam unter anderem auch als Mitglied des „Business Expert Circles“ der Computerwoche in Deutschland.  Seit zwei Jahren führt er das Team Strategic Alliances im SAP Center for Digital Leadership, wo er unter anderem die strategische Partnerschaft mit der European Space Agency (ESA) leitet. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder und ist z.B. auf Twitter unter @OzzyGenis anzutreffen.

 

Jahrgang 1991

Cordula Grimm

Nach dem Abitur ließ sie sich bei Frenzelit zur Industriekauffrau ausbilden und wechselte dann als Sachbearbeiterin zur Merca GmbH. 1995 wechselte sie zu Medi, wo sie zuletzt als Marketingleiterin Phlebologie und Hospital arbeitete. Im Juli 2015 hat sie sich als Trainerin und Coach mit einer eigenen Firma selbstständig gemacht. Damit hat sie zum Beruf gemacht, was ihr bisher in ihrer Freizeit wichtig war. Mit ihren Kursen für Bodyart und Yoga will sie Lebensfreude und Achtsamkeit vermitteln.

 

 

Martina Stehr

Martina Stehr begann nach Ihrem Abitur „Visuelle Kommunikation“ an der Fachhochschule in Schwäbisch Gmünd zu studieren. (Einen prägenden Einfluss hatte hier auch ihere LK-Kunstleistungkurs-Lehrerin Schwoerer-Buck.) Nach Austauschsemestern in London und dem Abschluss als Diplom-Designerin arbeitete Sie in diversen Werbeagenturen als ART-Direktor, bis sie sich im August 2008 schließlich selbstständig machte.
Bis heute ist mARTi in München als ART-Direktor kreativ aktiv und betreut ihren namhaften Kundenstamm gemäß ihrem Motto:
"mARTi kreiert und designt. 
sie scribbelt und layoutet. 
sie entwirft und verwirft. 
sie rauft sich die haare 
und rauft sich wieder zusammen. 
alles fertig, alles inklusive!“

 

Margita Deiß (geb. Cesok)

Sie studierte nach dem Abitur „Diplomfachübersetzen Technik“ mit den Sprachen Englisch und Spanisch und den Sachfächern Elektrotechnik und Maschinenbau an der Universität Hildesheim. In dieser Zeit absolvierte sie auch ein Auslandssemester in Barcelona. Nach dem Studium zog sie 1997 nach Hamburg um, wo sie bis heute lebt. Ihre erste Stelle als technische Redakteurin hatte sie bei einem Software-Start-up-Unternehmen im Bereich Online-Banking-Lösungen. Einige Jahre später wechselte sie zu einer Agentur für Technische Dokumentation. Seit 2008 ist sie als technische Redakteurin im Handelshaus „DS Produkte GmbH“ tätig, wo sie für die komplette Erstellung von Bedienungsanleitungen (Produkt testen, Text verfassen unter Berücksichtigung der gültigen Normen, Bildbearbeitung und Layout) für alle möglichen Arten von Geräten zuständig ist.  In letzter Zeit gehören auch Erfindungen aus der VOX-TV-Show „Die Höhle der Löwen“ dazu.

 

Jahrgang 1992

Axel Popp

Nach dem Abitur 1992 absolvierte er den Wehrdienst und eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Volksbank-Raiffeisenbank Bayreuth. Nach dem BWL-Studium in Lüneburg und Bayreuth folgten Tätigkeiten bei der Unternehmensberatung Roland Berger. 2002 stieg Axel bei der REHAU AG+Co. im internationalen  und strategischen Marketing des Geschäftsfelds Bau ein. Aufenthalte in Nordamerika, Asien und Europa folgten. Unterschiedliche Funktionen bei dem weltweit tätigen Polymerspezialisten führten ihn 2008 als Vertriebsleiter für die Bereiche Fenster- und Fassadentechnik, sowie Tiefbau und Erneuerbare Energien nach Berlin. Nach knapp  10 Jahren Konzernerfahrung im Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz gründete Axel im Jahr 2011 mit Geschäftspartnern in Berlin das Green Tech Startup deematrix GmbH. Die deematrix vermarktet mit dem eTank die aktuell effizienteste Lösung für das Grundproblem der Speicherung von erneuerbaren Energien. Im Langzeitenergiespeicher eTank wird thermische Energie ganzjährig gespeichert, um eine wirtschaftliche Vollversorgung von Neubauten und Sanierungen im Wohnungs-, Gewerbe- und Industriegebäuden mit erneuerbaren Energien zu realisieren. Besondere Effizienz wird durch die patentierte Regelungstechnik zur Einbindung von Solarthermie, Abluftwärme und Speicherung in die Energiekonzepte erreicht. 2012 wurde Axel Popp mit dem eTank als Preisträger des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ in der Kategorie Umwelt ausgezeichnet. Als Mitglied der Schülerverbindung Abituria OR und des WWG-Freundesvereins ist er der Region Bayreuth und dem WWG verbunden geblieben.

 

Frank Zappe

Nach Abschluss seines Prädikatsexamens an der Universität Bayreuth war Frank Zappe fünf Jahre lang als Unternehmensberater im Projektmanagement bei unterschiedlichen Großunternehmen tätig. In der Folge etablierte er als Managing Director in einer Münchener Unternehmensberatung erfolgreich neue Geschäftsfelder und verantwortete dabei den Aufbau und die Betreuung von über 60 Mitarbeitern und diversen Industriekunden.
Die Aufgabenschwerpunkte von Frank Zappe liegen neben der Kunden- und Mitarbeiterbetreuung vor allem in der Strukturierung des Unternehmens sowie der Optimierung von Prozess- und Kostenstrukturen, mit dem Ziel einer signifikanten Ergebnisverbesserung

 

 

Dino Reisner

Schon während der Schulzeit und des folgenden Studiums in Bamberg und Berlin (Germanistik, Journalistik) waren die Sportstätten dieser Welt sein zu Hause. Zwischen 1994 und 2006 berichtete Dino Reisner als Reporter von mehr als 20 Welt- und Europameisterschaften im Basketball, Eishockey und Fußball sowie den Olympischen Spielen in Salt Lake City und Turin für diverse Tageszeitungen und Zeitschriften. 2001 übernahm er die Leitung der Sportredaktion der Regionalausgabe Bayern der Tageszeitung Die Welt in München. Seit 2006 arbeitet er als freier Sportjournalist und Buchautor, u.a. schrieb er Biographien über Dirk Nowitzki, Michael Ballack und Pep Guardiola. Im Sommer 2014 siedelte er von München nach Leipzig über und ist seither als Leiter Kommunikation für den Basketball-Bundesligisten Mitteldeutscher BC tätig. Auch seiner Heimatzeitung Nordbayerischer Kurier ist er über all die Jahre eng verbunden geblieben.

 

Oliver Carson

Nach dem Studium der Sportökonomie an der Universität Bayreuth arbeitete er zuerst als Projektleiter bei der Langer Sport Marketing GmbH & Co. Veranstaltungs-KG, die im Profigolfsport tätig war. 2004 wechselte er zur PowerBar Europe GmbH, wo er als European Sportsmarketing Coordinator bei europäischen Events für den Sponsorenauftritt von PowerBar verantwortlich zeichnete. 2005 kehrte er als Geschäftsführer zu Langer Sport Marketing zurück. In dieser Zeit war er für die Organisation verschiedener großer Golf-Events verantwortlich, z.B. die Mercedes-Benz Championship, Casa Serena Open, Berenberg Masters oder die Son Gual Mallorca Senior Open. Seit 2010 arbeitet er selbständig. Für die RC Deutschland GmbH verantwortete er das Marketing für die Bewerbung Deutschlands um den Ryder Cup 2018. Außerdem organisiert er für die Langer Sport Marketing weiterhin Golfturniere und betreut verschiedene Projekte im Golfbusiness.

 

 

Jahrgang 1993

Stefan Hertel

„In unserem Familienunternehmen kommt man mit einem Maximum an Kooperation und einem Minimum an Autorität am weitesten“, ist die Devise, mit der Stefan Hertel in dritter Generation das im Bayreuther Raum führende Möbelhaus „Hertel-Möbel“, leitet. Daneben ist er auch ehrenamtlich engagiert. So ist er seit Gründung Vorsitzender des Vereins der „Freunde und Förderer des WWG“.

 

 

Dr. Andreas Krüger

Nach seinem Abitur im WWG hat er zunächst in Bonn seinen Zivildienst geleistet, danach in Marburg und einigen anderen Städten Medizin studiert und in München abgeschlossen. Durch den Kontakt zur Schweiz während des Studiums wurde der Grundstein für die Kliniktätigkeit gelegt. Nach 5 Jahren klinischer Tätigkeit in leitender Funktion als Oberarzt in der Uniklinik Inselspital Bern und Lehrtätigkeit an der Universität Bern hat er dann die Belegarzt-Tätigkeit in verschiedenen Privatkliniken in Zürich als Orthopäde und Traumatologe begonnen.

 
 

Marcus Morba

Als Digital Native (Video AG - damals noch analog) arbeitet er heute als freiberuflicher Mediengestalter/Frontenddesigner im Onlinebereich für verschiedenste Unternehmen. Auf seiner Kundenliste stehen Unternehmen wie Axel Springer Innovations, Arithnea, o2 Telefonica o. die HZD (Relaunch Hessen.de). Aktuell ist er für das Europäische Patentamt in München und The Hague tätig. Zudem ist er Mitgründer von “Show it 360” - einem Startup im Bereich Virtuelle Rundgänge und Innenraumvisualisierung. Er unterstützt und fördert gerne Projekte im Kulturbereich - insbesondere Musikvisualisierungen & Videokunst. Ein aktuelles Projekt ist hier der “Munich Artwalk” (2017/10) - eine Crowdfunding Aktion der Stadt München und der Whitebox Art. Wer Kontakt aufnehmen will, macht dies am besten via Xing oder LinkedIn oder nutzt den Umweg über das Kontaktformular auf der WWG-Homepage.
 

Dagmar Krauß

Nach ihrer Ausbildung bei der HypoVereinsbank zur Bankkauffrau und ihrem BWL-Studium wechselte sie in die Medienbranche. Sie arbeitete als Geschäftsführerin der Rhinegold-Productions und zugleich auch als TV-Produzentin. Heute ist sie als Reporterin, Redakteurin, Videojournalistin und Producerin für SAT1/N24 tätig.
 
 

Jahrgang 1994

Rainer Wolf

Nach dem Abitur 1994 und dem Zivildienst studierte Rainer Wolf Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth sowie E-Bass an der Bass School Munich. Seit 2001 arbeitete er am Betriebswirtschaftlichen Forschungszentrum für Fragen der mittelständischen Wirtschaft e. V. an der Universität Bayreuth (BF/M) zunächst als wissenschaftlicher Institutsassistent, ab 2004 als Geschäftsführer. 2008 wechselte er zur Handwerkskammer für Oberfranken als Betriebswirtschaftlicher Berater in Coburg und wurde zwei Jahre später Hauptabteilungsleiter Berufsbildung - Technologien - Technologiezentren. Zwischenzeitlich promovierte er an der Universität Bayreuth zum Dr. rer. pol. Seit 2013 ist Rainer Wolf als Geschäftsführer für die Handwerkskammer für Mittelfranken in Nürnberg tätig.

 

 

Sven Staudt

Nach seinem Abitur 1994 verpflichtete sich Sven Staudt für zwei Jahre als Soldat im internationalen Dienst. Den Großteil seiner Dienstzeit war er in den Niederlanden bei einem NATO Headquarter stationiert. Nach Beendigung des Wehrdienstes begann er das Studium der Physikalischen Technik an der FH Coburg mit Spezialisierung auf die Fachrichtung Bauphysik und Gebäudetechnik, das er 2001 als Dipl.-Ing. (FH) abschloss. Im Anschluss folgten zwei Anstellungen bei Ingenieurbüros für Bauphysik und Akustik in München, wobei es ihn nach insgesamt 13 Jahren fern der Heimat wieder nach Franken zog. Zurück in "good old Oberfranken" arbeitet er seit Anfang 2007 in Kulmbach bei Glen Dimplex Deutschland, einem der weltweit größten Wärmepumpenhersteller, als internationaler Schulungsleiter für das Thema Wärmepumpe und Systemtechnik.

 

 

Frank Schön

Nach dem Abi 94 studierte Frank Schön Chemie an der Uni Bayreuth und der Heriot Watt University Edinburgh. Danach ging‘s zur Promotion nach Freiburg und anschließend als Werkstoffentwickler zum Dichtungshersteller Dätwyler in die Zentralschweiz. Dort ist er heute als Vice President R&D and Innovation Management global für die Materialentwicklung, Oberflächentechnologie und Simulation zuständig.

 

Prof. Erik Haberzeth

Nach dem Abitur 1994 und dem Zivildienst studierte Erik Haberzeth Erziehungswissenschaften an der Universität Bamberg. Von 2005 bis 2010 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Erwachsenenbildung der Universität Hamburg und wurde dort 2010 promoviert (Dr. phil.). Seit 2010 arbeitete er an der Technischen Universität Braunschweig, der Humboldt-Universtität zu Berlin und der Technischen Universität Chemnitz. 2016 wurde er als Professor für Höhere Berufsbildung und Weiterbildung an die Pädagogische Hochschule Zürich berufen. Er lebt in Berlin und Zürich.

 

 

Jahrgang 1995

Paul-Harry Fritzsche

Nach seinem Abitur 1995 trat Paul Fritzsche den Zivildienst an und absolvierte anschließend seine Ausbildung zum Versicherungskaufmann (IHK). Direkt nach der Ausbildung gründete er seine eigene Firma als unabhängiger Versicherungsmakler mit Sitz in Bayreuth. Zwischenzeitliche Unternehmenszukäufe führten zu  insgesamt 2500 betreuten Mandanten. Der Bayreuther Makler arbeitet inzwischen bundesweit mit einem Schwerpunkt im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge sowie der Berufsunfähigkeitsabsicherung. Paul Fritzsche ist verheiratet mit einer Kielerin, hat 3 Kinder und lebt unweit der Trebgaster Naturbühne im Kulmbacher Land.   

 

Octavia Nan

Octavia Nan, die erst 1990 aus Rumänien gekommen ist, wollte nach dem Abitur eigentlich Lebensmittelchemie studieren, machte aber erst einmal eine Lehre zur Versicherungskauffrau. Da sie anschließend einen 2-jährigen Arbeitsvertrag hatte, beschloss sie, erst zu studieren, wenn der befristete Vertrag abläuft. Während dieser zwei Jahre wurde ihr allerdings eine Stelle als Direktionsbevollmächtigte der Landesbrandversicherung angeboten und ein unbefristeter Vertrag. Diesen Job machte sie in Bayreuth und in Augsburg dann bis 2003, wo sie zur Pensionsmanagement GmbH ihres Arbeitgebers nach München wechselte.  2009 wechselte sie dann in die Produktentwicklung für betriebliche und private Altersvorsorge-Produkte. 2011 verließ sie nach 16 Jahren die Versicherungskammer Bayern und wechselte als Senior Consultant Employee Benefits zu Profion, wo sie seit Januar 2017 auch Vice President mit Prokura ist. Hier berät sie vor allem internationale Firmen, die nach Deutschland kommen, zum Thema Arbeitgeberzusatzleistungen. Nebenbei hat sie auch noch studiert und verschiedene Abschlüsse gemacht: 1999 Versicherungsfachwirtin (Nürnberg), 2006 Versicherungsbetriebswirtin (München), 2010 Bachelor of Arts in Versicherungswissensschaften (Köln, FH), 2015 Master of Human Resource Management (München, LMU). Sie hat zwei Kinder und teilt sich mit ihrem Mann die familiären Aufgaben.

 

 

Jahrgang 1996

Kerstin Dettlaff-Mayer

Kerstin Dettlaff-Mayer ist gelernte Print- und Rundfunk-Journalistin. Als stellvertretende Pressesprecherin der Stadt Bayreuth ist sie u.a. mitverantwortlich für die StadtNachrichten.

 

 

Andi Enders

Andi Enders arbeitet als Redakteur, Moderator und technischer Leiter bei Radio Mainwelle. Da er schon immer gerne Feuerwehrmann sein wollte, ist er in Bayreuth außerdem noch bei der Freiwilligen Feuerwehr tätig, u. a. als Pressesprecher.

 

 

Frank Zeißler

Frank Zeißler wuchs in Bischofsgrün auf und wechselte nach dem Besuch der dortigen Volksschule an  das Wirtschaftswissenschaftliche Gymnasium Bayreuth, wo er 1996 das Abitur machte. Nachdem eine begonnene Lehre als Informatikkaufmann nicht die richtige Entscheidung gewesen war, entschied er sich für ein Praktikum mit anschließendem Volontariat bei dem lokalen Rundfunksender Radio EINS in Coburg, bei dem er von 2000 bis 2002 als stellvertretender Redaktionsleiter tätig war. Während der Arbeit absolvierte er die Ausbildung zum Rettungssanitäter, um sich irgendwann seinen Wunsch zu erfüllen, als hauptamtlicher Mitarbeiter im Rettungsdienst zu arbeiten. Im März 2002 kehrte er als Rettungssanitäter in seine Heimat zurück und übernahm im Dezember 2006 die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im BRK-Kreisverband Bayreuth. Seine Hobbies könnte man kurz mit „Zu Lande, zu Wasser und in der Luft“ beschreiben. Spaziergänge und Aktivitäten mit guten Freunden sind ihm ebenso wichtig wie ein gepflegter Besuch der Therme Obernsees. Als eines seiner größten Interessen ist die Luftfahrtbegeisterung zu nennen. "Wenn ein Kondensstreifen am Himmel auftaucht, sollte ein Fernglas parat stehen, um nachsehen zu können, was da fliegt." 

 

 

Frank Rippl

Frank Rippl ist 1976 in Bayreuth geboren und studierte nach dem Abitur am WWG Medienwirtschaft an der Technischen Universität Ilmenau. Neben dem Studium zum Diplom-Kaufmann war er bereits freiberuflich im Medien- und IT-Bereich tätig und wurde nach Abschluss des Studiums im Jahr 2005 zum CEO der LivingLogic AG in Bayreuth berufen. Danach arbeitete er bei der Deutschen Telekom und war dort unter anderem für die technische Weiterentwicklung der Pay-TV Angebote in Südosteuropa zuständig. Nach 5 Jahren wechselte er zur Media Broadcast GmbH nach Köln, bei der er als Leiter Strategie & Innovation unter anderem die Produktentwicklung des neuen terrestrischen Fernsehens mit der Marke freenetTV verantwortete. Da Medien und insbesondere Film & Fernsehen bereits in der Schulzeit sein großes Interesse waren (u.a. in der Video-AG), ist er auch heute in diesem Bereich tätig und leitet als Head of TV & Entertainment Europe die Produktentwicklung von Pay-TV Angeboten der Deutsche Telekom im Segment Europa.  Er wohnt nach Stationen in Berlin, Bonn und Wiesbaden mit seiner Frau Lili und seinen zwei Töchtern in Düsseldorf.

 

 

Melanie Vogt (geb. Hertel)

Melanie Vogt (geb. Hertel), Jahrgang 1975 war im WWG lange in der Theater-AG. Das ist irgendwie geblieben, denn heute gibt sie regelmäßig literarische Lesungen im Frauenliteratursalon der vhs Bayreuth. Als stellvertretende Leitung der Volkshochschule plant die Germanistin und Redakteurin die unterschiedlichsten Veranstaltungen und kümmert sich um die Pressearbeit. Daneben schult sie für den Bayerischen Volkshochschulverband neue Dozenten und setzt sich für Leichte Sprache ein.

 

 

Jahrgang 1997

Katharina Wagner


Katharina WagnerDie Urenkelin Richard Wagners hat seit 1. September 2008 gemeinsam mit ihrer Halbschwester Eva Wagner-Pasquier die künstlerische Gesamtleitung der Bayreuther Festspiele inne.

1978 in Bayreuth geboren, studierte Katharina Wagner an der Freien Universität Berlin Theaterwissenschaften und lebt heute in Bayreuth und Berlin. Neben dem Studium absolvierte sie zahlreiche Regieassistenzen unter anderem bei Keith Warner sowie bei Harry Kupfer an der Staatsoper Unter den Linden und am New National Theatre Tokio. Zu ihren Inszenierungen zählen Der fliegende Holländer in Würzburg [2002], Lohengrin in Budapest [2004] sowie Der Waffenschmied am Staatstheater am Gärtnerplatz München [2005]. Mit der Inszenierung von Giacomo Puccinis Il Trittico gab Katharina Wagner im Jahre 2006 ihr Berlin-Debüt.

Nachdem die junge Regisseurin seit 1996 bei den Bayreuther Festspielen bereits als Regieassistentin und Mitarbeiterin der Festspielleitung tätig war, folgte im Sommer 2007 mit Die Meistersinger von Nürnberg ihr Regie-Debüt auf dem Grünen Hügel. Die vieldiskutierte Inszenierung wurde beim ersten Public Viewing der Bayreuther Festspiele im Jahre 2008 innerhalb der Siemens Festspielnacht auf dem Bayreuther Festplatz von 40.000 Menschen mitverfolgt und ist erstmals in der Geschichte der Festspiele als Live-Aufzeichnung mit allen Zuschauerreaktionen auf DVD erschienen.

Es folgten Inszenierungen von Rienzi am Theater Bremen (2008), Tannhäuser in Las Palmas de Gran Canaria (2009) und Puccinis Madama Butterfly (2010) sowie Tiefland (2011) am Staatstheater Mainz.

Seit dem Wintersemester 2010/11 ist Katharina Wagner Honorarprofessorin für Regie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.

 

Melanie Rainer

Melanie RainerMelanie Rainer beendete 2004 ihr Studium Musical/Show an der Universität der Künste in Berlin mit Auszeichnung. Seitdem spielte sie an der Neuköllner Oper und am Deutschen Theater in Berlin, sang unter anderem unter Leitung von Claudio Abbado in der Berliner Philharmonie und in der „Glocke“ in Bremen. Sie gewann als Mitglied des Improvisationstheaters Paternoster in Berlin die „Improlympischen Winterspiele“. Außerdem war sie mit dem Musical "Falco meets Amadeus" auf Tour und spielte mit großem Erfolg die Sunny in dem Kultmusical "Solo Sunny" am Theater Plauen/ Zwickau. Letzten Winter war sie in Alexander Hermanns Show "Palazzo" in Nürnberg als Singing Waitress zuhören und zu sehen. Auch in Schwäbisch Hall ist sie diesen Sommer mit dem 60er Jahre Musical "Sommer of Love" wieder auf den Treppen zu sehen. Nebenbei gibt Sie Workshops an Schulen im Bereich Schauspiel, Improvisationstheater und arbeitet mit Jugendlichen an verschiedenen Projekten.

 

Dr. Daniel Raab

Nach dem Abitur im Jahr 1997 trat er als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr ein und wurde als Anwärter in die Laufbahn der Sanitätsoffizier-Anwärter des Heeres übernommen. Es folgten u. a. Offizierslehrgang und -prüfung an der Sanitätsakademie der Bundeswehr in München, Studium der Zahnmedizin an der Freien Universität Berlin und die Promotion zum Dr. med. dent. an der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Nach mehreren Verwendungen als Truppenzahnarzt und Leiter verschiedener Zahnarztgruppen der Bundeswehr absolvierte Herr Dr. Daniel Raab die Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie an der Abteilung für mund-, kiefer- und plastische Gesichtschirurgie (MKG) am Bundeswehrkrankenhaus Ulm. 2013 kehrte er – im Rang eines Oberfeldarztes - in die fränkische Heimat zurück. Er übernahm die Leitung der Zahnarztgruppe Hammelburg (Unterfranken) und war Leiter Zahnmedizin („Beratender und Koordinierender Zahnarzt“) des Sanitätsunterstützungszentrums Hammelburg. In der letztgenannten Funktion war er u. a. für die fachliche Führung von insgesamt sieben unterstellten Zahnarztgruppen der Bundeswehr zuständig. Insgesamt nahm Herr Dr. Daniel Raab an sechs Auslandseinsätzen der Bundeswehr teil; davon viermal als Leiter der zahnmedizinischen und oralchirurgischen Sektion des Deutschen Feldlazarettes Camp Marmal in Mazar-e Sharif/Afghanistan.
 
 

Jahrgang 2000

Michaela "Mia" Pittroff

Mia Pttroff

Ihre Karriere begann als preisgekrönte Poetry-Slammerin, dann organisierte sie die „Comedy Lounge“ in Bamberg! Alle acht Wochen ist sie als „Glossistin“ auf Bayern1 zu hören. Die Sendung „Schmankerl – Fränkische G´schicht´n“ kommt immer samstags von 21.05 Uhr bis 22.00 Uhr. Inzwischen ist sie bundesweit mit ihrem Kabarettprogramm unterwegs und wurde schon mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Sie kann auch auf „YouTube“ bewundert werden. 2012 veröffentlichte sie das „Heimatbuch Franken“, in dem sie den „herben Charme des fränkischen Kosmos“ ergründete.

 

Jahrgang 2005

Daniel Kohl

Nach dem Abitur ist er zum Grundwehrdienst eingezogen worden, den er bei der Luftwaffe in Neuburg an der Donau, Nähe Ingolstadt verrichtet hat. Im Anschluss hat er an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg den Diplomstudiengang Maschinenbau begonnen. Während des Studiums hat er im Formula Student Team "High-Octane Motorsports e.V." erste Erfahrungen in der Entwicklung von Rennwagen gesammelt, was seinen späteren beruflichen Werdegang maßgeblich geprägt hat. Nach absolviertem Studium war er mehrere Jahre bei Audi Sport im LMP1 Projekt in Entwicklung und Einsatz von Langstrecken-Sportprototypen - u.a. für das 24h Rennen in LeMans - beschäftigt, und hat sich kürzlich ein wenig umorientiert und ist nun bei der Firma Schaeffler AG in der Entwicklung von elektrischen Antriebe für die Formel E tätig. 

Jahrgang 2009

Andreas Ermer

Nach dem Abitur 2009 hat er seine berufliche Laufbahn mit der Ausbildung zum Bankkaufmann begonnen. Im Anschluss war er als Privatkundenberater bei der VR-Bank Bayreuth. Ab 2013 war er drei Jahre Online Marketing Manager beim BSW in Bayreuth wo er mittlerweile als Innovationsmanager tätig ist. Außerdem hat er neben der Arbeit sein BWL-Studium an der FOM in Nürnberg gemacht und ist momentan noch dabei dort den berufsbegleitenden Master in Technologie- und Innovationsmanagement abzuschließen. In seiner Freizeit ist er bei den Wirtschaftsjunioren Bayreuth engagiert. Weiterhin hat Andreas Ermer mit Partnern die bekannte Bayreuther Veranstaltung "CHICKS N BEATS" und das "KOMMUNE" Open Air ins Leben gerufen.

 

Jahrgang 2010

René Seppeur

Nach dem Abitur studierte er in Bayreuth BWL, ein Semester verbrachte er dabei im Ausland, in Barcelona. Während des Studiums machte er Praktika im Investmentbanking und bei einem StartUp-Unternehmen im Online-Marketing. Schon während des Studiums gründete er mit einem Partner die Firma Space Wallet, ein aufstrebendes StartUp, das praktische kleine Geldbeutel herstellt, die alle in Deutschland produziert, aber weltweit vermarktet werden.

 

Simon Raithel

Nach dem Abitur wurde er von der „motion Kommunikationsgesellschaft“ zum Veranstaltungskaufmann ausgebildet. 2014 wechselte er zum „BSW-Verbraucherservice“, wo er heute im Online-Marketing tätig ist. Dazu machte er bei der IHK noch ein Weiterbildung zum „Medienfachwirt Digital“. In seiner Freizeit ist er im „Pfadfinderbund Weltenbummler“ aktiv.